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 MDOL 01. Sp. 12.09.2015 19:30 SV Hermsdorf - HC Burgenland 29:32 (14:13)

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Wer gewinnt das Match?
SV Hermsdorf
33%
 33% [ 1 ]
Unentschieden
0%
 0% [ 0 ]
HC Burgenland
67%
 67% [ 2 ]
Stimmen insgesamt : 3
 

AutorNachricht
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BeitragThema: Re: MDOL 01. Sp. 12.09.2015 19:30 SV Hermsdorf - HC Burgenland 29:32 (14:13)   Do 17 Sep 2015 - 17:59

Hermsdorfer enttäuscht über Auftaktspiel gegen HC Burgenland
14.09.2015 - 06:00 Uhr

Handball Mitteldeutsche Oberliga: Nach dem Schlusspfiff herrschte Enttäuschung bei den Hermsdorfern. Sie hatten das Auftaktspiel gegen den HC Burgenland verloren, die Spielleiter standen in der Kritik.       

Porträt
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Hermsdorfs Kreisläufer Matej Fazik, hier beim Torwurf, sah schon früh in der Auftaktpartie gegen den Staffelfavoriten HC Burgenland seine zweite Zwei-Minuten-Strafe. Deshalb wurde er erst in der Schlussphase wieder eingewechselt. Foto: Jens Henning
Hermsdorf. Als die Schiedsrichter Felix Magalowski und Andre Schwieger (beide von TuS 1860 Magdeburg-Neustadt) 90 Sekunden vor Schluss eine Angriffsaktion von Martin Ehm als Stürmerfoul pfiffen und damit der Ball an die Gäste aus Naumburg ging, war das Spiel für den HC Burgenland gelaufen.

Die Gäste, die von einigen Experten als Staffelfavorit gehandelt werden, führten 31:29. Die Spielzeit tickte herunter. Matej Fazik, Hermsdorfs Kreisläufer, handelte sich in der Deckung seine dritte Zeitstrafe ein. Die Schlussminute musste der SVH in Unterzahl bestreiten. Die HC-Trainerin Ines Seidler zückte die Grüne Karte für die Auszeit. Nach Wiederanpfiff provozierten ihre Spieler die Passivität. Als die Hand des Spielleiters nach oben ging, kam der Wurf vom Linksaußen Tor 32:29.

Die Hermsdorfer, die alles gaben, die kämpferisch überzeugten, hatten ihr Auftaktspiel zur sechsten Saison in der Mitteldeutschen Oberliga verloren.

Nach dem Schlusspfiff jubelten die Gäste, die Hermsdorfer Spieler und Verantwortlichen wussten sofort, bei wem sie ihren Frust ablassen mussten bei den zwei Spielleitern. Heute durften wir nicht gewinnen, schimpfte Rechtsaußen Jan Heilwagen in Richtung der Schiedsrichter. Tobias Högl, der zu Beginn der 46. Minute mit Rot vom Platz flog, schüttelte nur mit dem Kopf. Schlimm, ganz schlimm. Solche Schiedsrichter hat man normalerweise in Auswärtsspielen, aber nicht bei einem Heimspiel.

Für Högl hat die Rote Karte noch ein Nachspiel. Auf dem Spielprotokoll haben die Spielleiter einen Schlag von Högl in den Unterleib des HC-Rückraumspielers Jan Schindler ausgemacht und so niedergeschrieben. Die grobe Unsportlichkeit zieht einen Extra-Bericht nach. Högl wird damit auf jeden Fall im nächsten Auswärtsspiel in Zwickau fehlen.

Dass der Spieler vom HC Burgenland keine 20 Sekunden nach dem Foul scheinbar ohne Beschwerden zurück laufen konnte und sofort seine Mitspieler für die nächsten Minuten einstimmte, hatte schon etwas von einer wundersamen Heilung. Högl nahm in der ersten Zuschauerreihe Platz. Hinter ihm saß der Ex-Hermsdorfer Daniel Zele. Er hatte in der Vorsaison auch mit Schindler Bekanntschaft gemacht, als er von ihm bei einem Sprungwurf einen Schlag ins Gesicht bekam. Diese Unsportlichkeit blieb damals ungeahndet. Zele musste in der Umkleidekabine Minuten lang behandelt werden.

Die Hermsdorfer boten eine überzeugende erste Halbzeit, kamen wie von Trainer Mario Kühne erhofft, durch klugen Ballgewinn und Kontern zu schnellen und einfachen Toren. Nach 14 Minuten führte der SVH beim 9:5 mit vier Toren. Es folgten zwei schwächere Phasen. Adam Kiss beendete mit seinem Tor zum 10:8 eine sechsminütige Durststrecke. Zwischen Högls Treffer zum 11:8 (21.) und Hannes Rudolphs verwandelten Siebenmeter zum 12:12 (27.) war der Gast wieder gleichwertig. Michael Seimes Nachsetzen am Kreis brachte die 14:13-Pausenführung.

Der HC Burgenland wurde mit Wiederbeginn stärker. Der Rückraum war sehr variabel und treffsicher. Während die Hermsdorfer sich mühten, um die Lücke zu finden, schlossen die Gäste ihre Angriffe mit hohem Tempo ab.

Als Martin Ehm zum 18:17 vollendete, schien die Hermsdorfer Mannschaft wieder im Spiel. Drei Gegentore in Folge läuteten die Niederlage ein. Die SVH-Bank reagierte, wechselte die etatmäßigen Flügelspieler Jan Heilwagen und Hannes Rudolph für Stefan Langer und Marvin Schreck ein mit Erfolg. Rudolph verkürzte zweimal, erst auf 19:20, dann auf 21:22.

Nach Högls Herunterstellung schaffte Hermsdorf sogar noch zweimal den Ausgleich (23:23, 24:24). Zu einer Wende reichte es nicht. Beim 30:27 (55.) lag der Gast mit drei Toren vorn.

Wir haben gezeigt, dass wir mithalten können. Mit der Leistung von heute muss uns nicht bange sein, sagte Hermsdorfs Co-Trainer Peter Wolter.

Und für das Zwickau-Spiel machte Wolter schon eine klare Kampfansage. Dann müssen wir uns halt in Zwickau die beiden Punkte holen, die wir heute nicht geholt haben.

SVH: Zehmisch, Nedved Rudolph (5), Schreck, Högl (4), Riedel (1), Kiss (9), Heilwagen (3), Ehm (2), Reis, Langer, Seime (1), Fazik (3), Koci (1).

Quelle: Jens Henning  /  14.09.15  /  OTZ
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BeitragThema: Re: MDOL 01. Sp. 12.09.2015 19:30 SV Hermsdorf - HC Burgenland 29:32 (14:13)   Mo 14 Sep 2015 - 6:30

Starke zweite Halbzeit bringt den Auswärtssieg!

VON HARALD BOLTZE

HC Burgenland bringt beide Punkte vom Saisonauftakt der Mitteldeutschen Oberliga in Hermsdorf mit. Damen-Team des HCB ist bei stark besetzten Zwickauerinnen quasi chancenlos.

HERMSDORF/ZWICKAU.
Erstes Spiel, erster Sieg. Keine Verletzungen und eine gute Teamleistung. Der Saisonauftakt in der Mitteldeutschen Oberliga hätte für den HC Burgenland kaum besser laufen können. Mit 32:29 gewannen die Männer aus dem Burgenlandkreis das Derby beim SV Hermsdorf in Thüringen, doch vor diesem Erfolg stand ein gehöriger Kraftakt.

In einem spannenden und laut HCB-Trainerin Ines Seidler „hochemotionalen Spiel, wie es bei so einem Derby ganz normal ist“, brauchten die Gäste aber eine ganze Weile, um zu ihrem Spiel zu finden. Zunächst einmal fanden sie nicht zu der aggressiven Offensive, die sie sich vorgenommen hatten. Einfache Ballverluste und damit die Einladung zum Kontern für Hermsdorf waren die Folge. Beim 9:5 lagen die Männer aus Naumburg/Stößen/Prittitz bereits recht deutlich zurück, und die Sorgen, die bei Trainerin Seidler nach eher durchwachsenen Trainingsleistungen in den Vorwochen aufgekommen waren, wurden größer. „Wir waren zunächst sehr nervös, sind dann aber von Minute zu Minute besser ins Spiel gekommen, haben auf allen Positionen kämpferisch überzeugt und dann auch spielerisch zugelegt“, so die Übungsleiterin. Den knappen 13:14-Halbzeitrückstand drehte man nach der Pause schnell in eine knappe Führung. Im Angriff agierte man nun geduldiger und taktisch diszipliniert. In der Defensive war Torhüter-Neuzugang Franz Flemming ein guter Rückhalt, und sein Keeper-Kollege Stephan Haseim entschärfte in der Schlussviertelstunde mehrere schwierige Bälle. So gelang es, die knappe Führung über die Spielzeit zu halten, und am Schluss die nun offener agierenden Hermsdorfer endgültig „zu erlegen“.

Beste Werfer auf Seiten der Gäste waren wie bereits in der Vorsaison Kenny Dober mit elf sowie Jan Schindler mit acht Treffern. Auf Linksaußen zeigte zudem Ants Benecke eine überzeugende Leistung. „Der Sieg wird unserem Selbstvertrauen gut tun. Und jetzt wollen wir im Heimspiel gegen Plauen natürlich nachlegen“, meinte Ines Seidler, die den „Zusammenhalt als Team“ als große Stärke in Hermsdorf ausgemacht hat.

MÄNNER: SV Hermsdorf – HC Burgenland 29:32 (14:13).
HCB: Stephan Harseim, Franz Flemming, Kenny Dober 11/2, Ants Benecke 5, Stephan Fichtner 1, Florian Spitz 1, Jan Schindler 8, Haufe Christian, Max Weber 4, Tobias Ufer 1, Maximilian Fuchs, Benedikt Schmidt 1.

Spielfilm: 3:1 (5. Minute), 5:5 (10.), 9:5 (15.), 9:8 (20.), 11:11 (25.), 15:16 (35.), 18:17 (40.), 20:21 (45.), 24:25 (50.), 27:28 (55.).

 
Quelle:
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BeitragThema: Re: MDOL 01. Sp. 12.09.2015 19:30 SV Hermsdorf - HC Burgenland 29:32 (14:13)   So 13 Sep 2015 - 1:26

SV Hermsdorf - Handball im Holzland

Saisonauftakt mit Niederlage gegen den HC Burgenland - viele Emotionen und ein intensives Spiel auf Augenhöhe entscheiden die Seidler-Schützlinge für sich. Eine absolut ausgeglichene Partie. 29:32 !!! Mehr Worte wird es an dieser Stelle nicht geben - Großes Lob an unser Team für eine couragierte Leistung

Quelle: FB SV Hermsdorf
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BeitragThema: Re: MDOL 01. Sp. 12.09.2015 19:30 SV Hermsdorf - HC Burgenland 29:32 (14:13)   Sa 12 Sep 2015 - 8:33

Hz 14:13 Endstand 29:32. ein paar kleine Fehler der Hermsdorfer sowie zwei Schiris ohne Linie verhinderten ein besseres Ergebnis. Am Ende sind 3 Tore sogar zu deutlich. Glückwunsch nach Burgenland. Die Punkte holen wir uns eben im Rückspiel wieder [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
Guter Kampf der Hermsdorfer und nach der durchwachsenen Vorbereitung ein echt gutes Spiel, da steckt noch Potential drin.
Der HCB tat sich teilweise schwer, erzielte in anderen Phasen jedoch viel zu leichte Tore. Alles in Allem ein schönes eröffnungsspiel!



Quelle: MHV Forum
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] Dirk [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
Posting Freak
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BeitragThema: Re: MDOL 01. Sp. 12.09.2015 19:30 SV Hermsdorf - HC Burgenland 29:32 (14:13)   Fr 11 Sep 2015 - 23:04

Handball: In der morgigen Print-Ausgabe von Naumburger Tageblatt/MZ wird es vier Extra-Seiten zum HC Burgenland geben. Dieser startet am kommenden Sonnabend mit den Männern und den Frauen in die neue Saison der Mitteldeutschen Oberliga.

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Quelle: FB HC Burgenland

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BeitragThema: Re: MDOL 01. Sp. 12.09.2015 19:30 SV Hermsdorf - HC Burgenland 29:32 (14:13)   Fr 11 Sep 2015 - 23:02

HC Burgenland e.V. hat Tageblatt-MZ Lokalsports Foto geteilt.


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Tageblatt-MZ Lokalsport

Handball: In der morgigen Print-Ausgabe von Naumburger Tageblatt/MZ wird es vier Extra-Seiten zum HC Burgenland geben. Dieser startet am kommenden Sonnabend mit den Männern und den Frauen in die neue Saison der Mitteldeutschen Oberliga.

Quelle: FB HC Burgenland
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BeitragThema: Re: MDOL 01. Sp. 12.09.2015 19:30 SV Hermsdorf - HC Burgenland 29:32 (14:13)   Fr 11 Sep 2015 - 22:59

Handball Stärkerer Kader, aber schon erster Ausfall

Die Oberliga-Männer des HC Burgenland vor der neuen Saison - hinten, v.l.: Max Fuchs, Tobias Seyfarth, Benedikt Schmidt, Kenny Dober, Tobias Ufer, Ants Benecke; vorn, v.l.: Torwarttrainer Kevin Lang, Physiotherapeut Thomas Richter, Stephan Fichtner, Christian Haufe, Franz Flemming, Stephan Harseim, Max Weber, Jan Schindler, Trainerin Ines Seidler, Teamleiter Gerd Lange. Es fehlt Florian Spitz.

Die Oberliga-Männer des HC Burgenland vor der neuen Saison - hinten, v.l.: Max Fuchs, Tobias Seyfarth, Benedikt Schmidt, Kenny Dober, Tobias Ufer, Ants Benecke; vorn, v.l.: Torwarttrainer Kevin Lang, Physiotherapeut Thomas Richter, Stephan Fichtner, Christian Haufe, Franz Flemming, Stephan Harseim, Max Weber, Jan Schindler, Trainerin Ines Seidler, Teamleiter Gerd Lange. Es fehlt Florian Spitz. (Bild: Nicky Hellfritzsch)

Von Torsten Kühl

HCB-Trainerin Ines Seidler muss wohl ein halbes Jahr auf Linkshänder Tobias Seyfarth verzichten. Mit drei Spergauern, einem talentierten Torwart aus Bernburg sowie einem hoffnungsvollen Spieler aus den eigenen Reihen sind die Burgenländer jedoch besser aufgestellt als in der Vorsaison.

Die erste Hiobsbotschaft hat Ines Seidler, die Trainerin der Handballmänner des HC Burgenland, bereits vor dem offiziellen Saisonstart erreicht. „Tobias Seyfarth hat eine komplizierte Sehnenverletzung im Leistenbereich und von seinem Arzt deshalb absolutes Sportverbot erhalten“, berichtet sie. Der routinierte Linkshänder und Toptorjäger vergangener Jahre sollte eigentlich mit Neuzugang Max Weber ein kongeniales Duo im rechten Rückraum bilden. Nun jedoch sind die Planungen der Trainerin auf dieser Position schon wieder über den Haufen geworfen, bevor der Punktekampf in der Mitteldeutschen Oberliga überhaupt begonnen hat.

„Dieser kurzfristige Ausfall eines solchen Leistungsträgers, der nach vielen Verletzungspausen gerade wieder auf dem Weg zurück zu alter Form war, ist natürlich ein schwerer Schlag für das Team und für uns Verantwortliche“, sagt Ines Seidler. Zumal mit Marcus Deibicht ein weiterer Spieler des HCB-Kaders auf unbestimmte Zeit ausfällt. Der Abwehrspezialist, der auch als Rechtsaußen eingesetzt wurde, hat aus privaten und beruflichen um eine Auszeit gebeten. Diese hat ihm der Club gewährt.

Die Burgenländer sind aktuell auf der Suche nach möglichem Ersatz für das Duo Seyfarth/Deibicht. Aber es sei zum jetzigen Zeitpunkt freilich schwierig, geeignete Spieler zu finden, erklärt die Trainerin. „Die Kaderplanungen in fast allen Mannschaften sind kurz vor dem Saisonauftakt verständlicherweise abgeschlossen. Und wir haben auch nicht die finanziellen Möglichkeiten anderer Vereine.“ Hinzu komme, dass da viel zusammenpassen müsse: das Sportliche in erster Linie, „aber das Gesamtpaket mit Arbeit, Wohnort und Familie muss ebenso passen“. Fakt sei, so die erfahrene Übungsleiterin, dass der HC Burgenland seinen bewährten Weg, vor allem mit jungen entwicklungsfähigen Spielern aus der Region arbeiten zu wollen, nicht verlassen werde. „Unser Konzept hat uns in den vergangenen Jahren gegen die immer stärker werdende Konkurrenz Recht gegeben“, meint Ines Seidler.

Fürwahr! Die HCB-Männer haben sich mittlerweile in der Oberliga - der vierthöchsten Spielklasse Deutschlands, direkt unter dem Profibereich - etabliert. In der vergangenen Saison haben sie den vierten Platz belegt, waren lange Zeit dran an Spitzenreiter USV Halle, der später auch in die 3. Liga aufstieg (siehe nebenstehende Abschlusstabelle). „Aber es wird immer schwerer, sich in dieser Klasse auf Dauer zu behaupten. Die Konkurrenz schläft nicht, rüstet zum Teil mächtig auf, holt sich aus aller Herren Länder erfahrene Spieler“, weiß Seidler. Als Beispiele nennt sie den TuS Radis, die HSG Freiberg, Glauchau-Meerane, wo künftig Tschechen, Griechen, Ungarn und Litauer auf Torejagd gehen werden, aber auch Aufsteiger Apolda, der sich mit Akteuren vom Bundesliga-Aufsteiger Eisenach und vom Drittligisten Bad Blankenburg verstärkt hat (siehe „Gegner der HCB-Männer“). Das sei schon Wahnsinn, was da auf dem Transfermarkt abgeht, meint Ines Seidler. „Ich weiß auch nicht, wie sich diese Clubs das alles leisten können.“

Dass es nun endlich - nach immerhin mehr als zweimonatiger intensiver Saisonvorbereitung - losgeht, freut die HCB-Trainerin und ihre Schützlinge. Die Generalprobe war mit dem 35:31-Sieg am vergangenen Sonnabend beim Sachsen-Anhalt-Ligisten HBC Wittenberg zwar erfolgreich verlaufen, könne aber, so Seidler, für eine reelle Einschätzung der Leistungsfähigkeit ihres Teams nicht herhalten.

„Am Abend zuvor hatte unser Regisseur Florian Spitz seinen Polterabend gefeiert. Ich habe die Party gegen 23 Uhr verlassen, die Spieler jedoch nicht. Da kann man sich vorstellen, wie einige am folgenden Tag aussahen“, berichtet die Trainerin augenzwinkernd. Bevor am 19. September in der Sporthalle Seminarstraße der Heimauftakt gegen Einheit Plauen vollzogen wird, müssen die Burgenländer am kommenden Sonnabend erst einmal die hohe Hürde beim SV Hermsdorf - also gleich um die Ecke im benachbarten Thüringen - überspringen. Ein Auswärtsspiel zum Saisonstart kommt Ines Seidler nicht ungelegen, zumal sich ihr Team in der vergangenen Saison in des Gegners Halle oftmals etwas leichter tat als daheim. „Und wir können die Favoritenrolle locker zu den bärenstarken Hermsdorfern rüberschieben“, sagt die HCB-Trainerin.

Unabhängig von den Ausfällen Seyfarths und Deibichts haben die Burgenländer ihren Kader in der Sommerpause auf mehreren Positionen gut verstärkt. Vom Drittligisten SV Anhalt Bernburg ist der talentierte, erst 21-jährige Torwart Franz Flemming gekommen. Ihm trauen viele Experten eine rosige Handball-Zukunft zu. „Ja, er hat großes Potenzial, ist sehr ehrgeizig und wird zusammen mit dem erfahrenen Stephan Harseim ein super Duo auf der Torwartposition bilden. Beide harmonieren auch menschlich“, so Seidler. „Wichtig ist auch, dass wir den beiden immer zwei Keeper im Training haben. Das war in den vergangenen Jahren nicht so.“

Am Kreis hat Stephan Fichtner den wegen beruflicher Verpflichtung nach Leipzig gewechselten Hendrik Hein ersetzt. Der 31-Jährige kam von Oberliga-Absteiger SG Spergau und ist ein anderer Spielertyp als Hein und dessen Vorgänger, viel beweglicher. „Wir bauen auf Stephans Erfahrung. Er braucht aber noch das eine oder andere Spiel, um seinen Rhythmus, vor allem in der Abwehr, zu finden“, schätzt seine neue Trainerin ein. Ebenfalls aus Spergau kamen der 26-jährige Linkshänder Max Weber („Ein verrückter Kerl in seinem Handeln auf dem Spielfeld“, so Seidler) und Rechtsaußen Benedikt Schmidt (24), der ebenfalls Linkshänder ist und nicht nur deshalb dem Team guttut, wie die HCB-Übungsleiterin meint. Auf seiner Position bildet Schmidt mit Tobias Ufer ein „Paar“.

Fünfter Neuzugang ist Maximilian Fuchs, der bislang in der Reserve der Burgenländer um Punkte in der Verbandsliga spielte. Er ist als Nachfolger von Regisseur Marcel Kilz, der jetzt die zweite Männermannschaft trainiert, vorgesehen. „Max ist ein explosiver Spieler, für den es ein Lehrjahr in der Mitteldeutschen Oberliga wird. Ich werde aufpassen, dass wir ihn dort nicht verbrennen. Dann werden wir noch viel Freude an und mit ihm haben. Er ist ein super Handballer“, beurteilt Ines Seidler den 23-Jährigen.

Fuchs’ Vorgänger Marcel Kilz und auch Stephan Meyer, Rückraumschütze der HCB-Reserve, seien - so die Trainerin - zwei vereinsinterne Alternativen, falls die personelle Not noch größer würde. „Aber dann ist da ja auch gleich wieder das Problem des Festspielens“, gibt sie zu bedenken. Sie halte nichts davon - wie im Falle Stephan Meyer, der oft mit der ersten Mannschaft mittrainiert -, junge Talente in der Oberliga auf die Bank zu setzen. „Die sollen spielen.“ Bei Max Fuchs sei das in der vergangenen Saison nicht anders gewesen.

Mit Blick auf die bevorstehende Saison gibt Ines Seidler noch kein konkretes Ziel aus. „Im Bereich des Vorjahres zu landen, ist schon erstrebenswert. Aber es wird knüppelhart in dieser starken Liga.“ Erst nach der Hinrunde könne man mehr dazu sagen. HCB-Präsident Uwe Gering meint: „Es wäre schon schön, wenn unsere Mannschaft unter die ersten fünf kommt.“ Aber angesichts der personellen Aufrüstung durch die Konkurrenz („Fast jeder vierte Spieler in dieser Liga ist bereits ein Ausländer“, so Gering) werde die neue Saison für die Burgenländer eine ganz große Herausforderung.

Mehr Informationen zum Club findet man auch im Internet unter:

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BeitragThema: Re: MDOL 01. Sp. 12.09.2015 19:30 SV Hermsdorf - HC Burgenland 29:32 (14:13)   Fr 11 Sep 2015 - 22:58

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Handball: Stärkerer Kader, aber schon erster Ausfall
HCB-Trainerin Ines Seidler muss wohl ein halbes Jahr auf Linkshänder Tobias Seyfarth verzichten. Mit drei Spergauern, einem talentierten Torwart aus Bernburg sowie einem hoffnungsvollen Spieler aus den eigenen Reihen sind die...
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BeitragThema: Re: MDOL 01. Sp. 12.09.2015 19:30 SV Hermsdorf - HC Burgenland 29:32 (14:13)   Fr 11 Sep 2015 - 22:53

Stefan Riedels Geniestreich zum Ausgleich … weitere Artikel aus der Otz 10.09.2015

Handball Oberliga: Mitte April gab es das letzte Punktspiel zwischen dem SV Hermsdorf und dem HC Burgenland. Das Spiel endete nach einem kuriosen Tor 27:27.

Hermsdorf. Stefan Riedel wird sich freuen auf das Spiel am Sonnabend. Beim letzten Punktspiel gegen den HC Burgenand am 18. April erzielte Riedel ein spektakuläres Tor zum 27:27-Endstand. Die Gäste aus Sachsen-Anhalt führten bis kurz vor Schluss 27:26. Sie hatten schon beide Hände am Auswärtssieg. Das Spiel war aber noch nicht vorbei Die Heimmannschaft kam einen Freiwurf zugesprochen. Riedel übernahm Verantwortung. Er stand vor einer Spielermauer, die man im normalen Leben niemals überwinden kann. Doch Riedel schafft es. Mit einem Wurf links vorbei an der Mauer überraschte er auch den HCB-Torhüter. Der Ball krachte links unten im Netz ein. Danach gab es kein Halten mehr auf dem Spielfeld. Riedels Treffer war der Ausgleich. Und der glücklichste Mann in der Sporthalle lieferte nach seinem Tor noch die emotionalste Geste der gesamten Saison. Erließ sich von Jan Heilwagen nach oben heben. Mit seiner rechten Hand trommelte Riedel mehrfach mit der Hand in Richtung seines Herzens. Dabei schaute er in Richtung des Publikums. „Ich wollte mich mit dieser Geste einfach bei den Leuten draußen bedanken, die uns so fantastisch unterstützt hatten”, sagte Riedel nach dem Spiel.

Riedels kurioser Treffer ließ damals auch eine andere Szene fast vergessen. In der 15. Minute bekam der damalige SVH-Rückraumspieler Daniel Zele (wechselte im Sommer zum Drittligisten Groß-Bieberau) vom Burgenländer Jan Schindler bei einem Sprungwurf einen Schlag ins Gesicht. Die Spielleiter sahen bei der Abwehraktion kein Foul. Es gab andere in der Halle, die sprachen auch noch Tage nach dem Spiel von einer groben Unsportlichkeit, die mit einer Roten Karte hätte geahndet werden müssen.

jehe

Vorbereitung lief nur durchwachsen

Handball Die Hermsdorf er testeten gegen den HSV Apolda, HBV Jena und HSV Ronneburg. Die Resultate geben wenig Anlass zur Hoffnung für den Ligastart am Sonnabend.

Hermsdorf. Durchwachsen verliefen die Testspiele für die Handballer des SV Hermsdorf. Die zwei sportlich wertvollsten Vorbereitungspartien gegen den Liga-Kontrahenten HSV Apolda wurden verloren. Die erste Partie in Hermsdorf am 13. August ging mit 25:28 an Apolda, das Rückspiel vor einer Woche wurde beim 26:36 zu einer deutlichen Angelegenheit für den Oberliga-Aufsteiger.
In der am Sonnabend beginnenden Saison in der Mitteldeutschen Oberliga kommt es erst am Ende der beiden Halbserien zum Wiedersehen zwischen dem SV Hermsdorf und dem HSV 90 Apolda.
Etwas aufpolieren konnten die Hermsdorfer ihre Apolda-Bilanz beim 7. Holzlandpokal. In den zwei Partien, jeweils bei einer Spielzeit von einmal 30 Minuten, blieb der SVH ungeschlagen. Das erste Spiel gewann Hermsdorf 14:11, das Turnier-Rückspiel endete beim 13:13 unentschieden. Zur Vorbereitung gehörten auch die zwei Duelle gegen den Thüringenligisten HSV Ronneburg (34:35) und die Heimspiel-Pleite gegen den HBV Jena (29:31).
Beim Turnier des HC Burgenland am 22. August in Naumburg wurden die Hermsdorfer nach einem Sieg, zwei Unentschieden und einer Niederlage Dritter.

jehe

Mit Daniel Soos zum Unentschieden

Naumburg. Ein Unentschieden am Sonnabend zum Punktspieauftakt in der Mitteldeuten Oberliga gegen den HC Burgenland, damit könnten die Hermsdorfer Handballer sicher ganz gut leben. Wie das klappen könnte zeigten sie bei ihrer Turnierteilnahme am 22. August in Naumburg. Da traf die Mannschaft, betreut von Co-Trainer Peter Wolter, auf den ersten Liga-Kontrahenten. 15:15 endete das Spiel. Nicht nur für Wolter war das Spiel das beste des gesamten Turniers. Der HC Burgenland gewann den Pokal mit nur einem Minuspunkt. Auffälligster Spieler bei Hermsdorf in der Partie gegen den HCB war der Sommer-Zugang Daniel Soos. Der kleine Ungar spielte auf der Spitze – und er überzeugte. Wiederholen kann Soos seine Leistung nicht am Sonnabend im ersten Pflichtspiel gegen den HC Burgenland. Er ist verletzt.

jehe
Quelle: HP SV Hermsdorf
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BeitragThema: Re: MDOL 01. Sp. 12.09.2015 19:30 SV Hermsdorf - HC Burgenland 29:32 (14:13)   Fr 11 Sep 2015 - 22:51

Stefan Riedels Geniestreich zum Ausgleich … weitere Artikel aus der Otz 10.09.2015





Handball Oberliga: Mitte April gab es das letzte Punktspiel zwischen dem SV Hermsdorf und dem HC Burgenland. Das Spiel endete nach einem kuriosen Tor 27:27. Hermsdorf. Stefan Riedel wird sich freuen auf das Spiel am Sonnabend. Beim letzten Punktspiel…
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BeitragThema: Re: MDOL 01. Sp. 12.09.2015 19:30 SV Hermsdorf - HC Burgenland 29:32 (14:13)   Fr 11 Sep 2015 - 22:50

„Alles ist möglich”

Handball Oberliga: Am Sonnabend, 19.30 Uhr, starten Hermsdorfs Männer in die Saison. Vor dem Heimspiel gegen den HC Burgenland sprachen wir mit dem SVH-Trainer Mario Kühne.

Herr Kühne, wo steht die Hermsdorfer Mannschaft vor dem ersten Spiel?

Dass kann ich nicht sagen. Aber so geht es bestimmt vielen Mannschaften in der Liga. Jeder Verein hat sich zwar vorbereitet, hat Testspiele absolviert. Was die am Ende Wert sind, wird man erst am Sonnabend wissen. Ich glaube, dass wir wieder, wie schon im Vorjahr, die ersten drei, vier Spiele brauchen, um uns als Team zu finden. Wir soll-ten also nicht unruhig werden, wenn wir nach dem vierten Spieltag nur einen oder vielleicht keinen Punkt haben. Wer die letzten Wochen verfolgt hat, weiß, dass wir fast nie alle Spieler im Training oder bei den Testspielen zur Verfügung hatten. Wir kennen aber die Gründe. Da hilft es nicht, im Nachgang zu lamentieren.

Fünf neue Spieler gehören ab sofort zur Mannschaft. Wer ist denn von fünf Spielern am nächesten dran an der Stammsieben?

Das ist Adam Kiss. Er wird uns sofort weiter helfen. Das hat man gesehen. Er sollte auch in der Lage sein, schnell eine Führungsposition im Team zu übernehmen. Marek Koci wird uns im Laufe der Saison helfen, vor allem in der Deckung. Er hat in den letzten Wochen elf Kilo ab-genommen. Das zeigt, dass er gewillt ist. Daniel Soos war auf einem guten Weg. Schade, dass er sich im Trainingslager einen Muskelfaserriss zugezogen hat. Er fällt erst einmal aus. Die Verletzung schmerzt doppelt, weil Daniel genau wie Felix Reis Spielpraxis braucht. Im Training zeigt Felix sehr gute Ansätze. Ich bleibe bei meiner Aussage, dass wir Felix nicht verheizen. Er ist 18, er ist talentiert. Seine Zeit kommt noch. Hinter Stefan Langer, der von Werratal kam, lag eine schwierige Vorbereitung. Erst war er verletzt, jetzt ist er krank. Man wird sehen, wie schnell er auf Rechtsaußen dem gesetzten Jan Heilwagen Druck machen kann. Dass Stefan Qualitäten hat, wissen wir. Er kennt die Oberliga durch seine Zeit bei Werratal, das ist wichtig.

Was ist drin für Hermsdorf am Sonnabend zum Auftakt gegen den HC Burgenland?

Alles ist möglich. Wir können gewinnen, wir können das Spiel auch verlieren. Für mich gehört der HC Burgenland mit zu den Staffelfavoriten. Ich erwarte ein von beiden Mannschaften sehr intensiv geführtes Spiel mit spie-lerischen Vorteilen für Burgen-land. Geheimnisse gibt es keine. Dazu haben beide Mannschaften in der jüngeren Vergangenheit zu oft gegeneinander gespielt. Wir hoffen natürlich auf eine volle Halle. Mit der Begeisterung der Zuschauer kann man gegen Burgenland vielleicht was holen. Aber es wird schwer.

Interview. Jens Henning
Kein Harakiri, sollte es am Ende nicht reichen

Der überraschende Rückzug der Handball-Männermannschaft der HSG GoGo Hornets aus der Mitteldeutschen Oberliga Anfang Juni hat verdeutlicht, wie schmal der Grat ist zwischen dem Wunsch, in der vierthöchsten Spielklasse Deutschlands Handball zu spielen, und der Realität, die immer stärker an finanziellen Dingen hängt.

In Goldbach und Gotha waren es genau die wirtschaftlichen Gründe, die zum freiwilligen Rückzug geführt haben. Man sah die Gefahr, dass der Verein einen kompletten Spielbetrieb der ersten Mannschaft in der Oberliga nicht auf Dauer gewährleisten konnte. Sportlich hatte die Mannschaft, die in der Saison 2014/15 zur Verfügung stand, als Tabellenachter mit 26 Punkten die Liga am Ende noch souverän gehalten. Der SV Hermsdorf wurde Sechster mit 28 Punkten.

In Handball-Hermsdorf sieht man die Mitteldeutsche Oberliga zwar als sehr reizvoll, aber nicht als das Non-plusultra. „Na klar wollen wir es auch diesmal wieder sportlich schaffen. Wir gehen in die sechste Oberliga-Saison. Wir sind von Anfang an dabei. Sollte es am Ende nicht reichen, werden wir aber kein Harakiri veranstalten und auf Teufel-komm-raus ein Risiko eingehen, dass die Arbeit der gesamten Abteilung gefährdet”, sagte Hermsdorfs Trainer Mario Kühne.

Der Verantwortliche schaut schon ein wenig neidisch auf die Transfers, die von den Liga-Kontrahenten in den ver-gangenen Wochen und Monaten getätigt worden. „Ich höre und lese zwar immer im Handball-Forum, dass sich Hermsdorf wieder mit Spielern aus dem Ausland verstärkt hat. Da steht aber nicht, dass die Verpflichtung solcher Spieler immer an Bedingungen geknüpft ist. Bei uns gehen alle ausländischen Spieler, die wir geholt haben, einem normalen Job nach. Sie arbeiten, auch in Schichten. Keiner von denen kann in Hermsdorf durch den Handball seinen Lebensunterhalt bestreiten. Das wird sehr oft vergessen.”

Kühne glaubt, dass andere Vereine finanziell größere Spielräume haben bei möglichen Neuverpflichtungen. „Unsere Handball Marketing GmbH leistet eine vorzügliche Arbeit. Wir sind uns aber alle einig, dass wir nichts übers Knie brechen werden. Dann würde es für uns in der Thüringenliga weiter gehen. Wir sind zwar als erste Männermannschaft das Aushängeschild. Aber jeder weiß von uns, dass hinter der ersten Männermannschaft, noch 13,14 andere Mannschaften sind. Deshalb ziehe ich vor den Goldbachern auch den Hut, dass sie die rechtzeitig die Reißleine gezogen haben, auch wenn die Entscheidung auf dem ersten Blick für den einen oder anderen sicherlich überraschend kam”, sagte Kühne.

jehe
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BeitragThema: Re: MDOL 01. Sp. 12.09.2015 19:30 SV Hermsdorf - HC Burgenland 29:32 (14:13)   Fr 11 Sep 2015 - 22:48

„Alles ist möglich”





Handball Oberliga: Am Sonnabend, 19.30 Uhr, starten Hermsdorfs Männer in die Saison. Vor dem Heimspiel gegen den HC Burgenland sprachen wir mit dem SVH-Trainer Mario Kühne. Herr Kühne, wo steht die Hermsdorfer Mannschaft vor dem ersten Spiel? Dass…
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BeitragThema: Re: MDOL 01. Sp. 12.09.2015 19:30 SV Hermsdorf - HC Burgenland 29:32 (14:13)   Fr 11 Sep 2015 - 22:46

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BeitragThema: Re: MDOL 01. Sp. 12.09.2015 19:30 SV Hermsdorf - HC Burgenland 29:32 (14:13)   Fr 11 Sep 2015 - 21:31

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BeitragThema: Re: MDOL 01. Sp. 12.09.2015 19:30 SV Hermsdorf - HC Burgenland 29:32 (14:13)   Fr 11 Sep 2015 - 21:18

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BeitragThema: Re: MDOL 01. Sp. 12.09.2015 19:30 SV Hermsdorf - HC Burgenland 29:32 (14:13)   Fr 11 Sep 2015 - 21:17

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Auswärts4211127 : 120 
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23.01.2016HC Burgenland
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12.09.2015SV Hermsdorf
-
HC Burgenland_ : _
Oberliga Mitteldeutschland 2014/15
18.04.2015SV Hermsdorf
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29.11.2014HC Burgenland
-
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Oberliga Mitteldeutschland 2013/14
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Oberliga Mitteldeutschland 2012/13
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BeitragThema: Re: MDOL 01. Sp. 12.09.2015 19:30 SV Hermsdorf - HC Burgenland 29:32 (14:13)   So 6 Sep 2015 - 0:03

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BeitragThema: MDOL 01. Sp. 12.09.2015 19:30 SV Hermsdorf - HC Burgenland 29:32 (14:13)   Sa 5 Sep 2015 - 23:55

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MDOL 01. Sp. 12.09.2015 19:30 SV Hermsdorf - HC Burgenland 29:32 (14:13)
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