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 EHV Aue 2013/14 - 2. Bundesliga

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BeitragThema: EHV Aue 2013/14 - 2. Bundesliga   Fr 11 Okt 2013 - 13:11

das Eingangsposting lautete :

EHV Aue 2013/14 - 2. Bundesliga
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BeitragThema: Re: EHV Aue 2013/14 - 2. Bundesliga   Do 27 Feb 2014 - 20:22

Erzgebirger wenden zu Hause eine Niederlage gerade noch ab
Handball-Zweitligist EHV Aue hat sich am Sonnabend gegen den Aufsteiger aus Rimpar mit einem 26:26 begnügen müssen. Die Gäste lagen zwischenzeitlich schon mit vier Toren vorn.


Von Falk Weiss

Lössnitz - Kaum eine Partie des EHV Aue in der 2. Handball-Bundesliga wird im Vorfeld nicht als schwere Aufgabe bezeichnet. Das galt auch für das Duell der Auer mit der SG Deutsche Jugendkraft (DJK) Rimpar. Und die kämpferisch wie spielerisch gut eingestellten Gäste erwiesen sich am Sonnabend in der Lößnitzer Erzgebirgshalle wahrlich als unbequemer Kontrahent, der letztlich ein 26:26 (15:14) erreichte.

Die Franken gingen vor mehr als 1200 Zuschauern sogar beinahe als Sieger vom Parkett. Ein Erfolg wäre nicht einmal unverdient gewesen, nachdem die SG die zweite Halbzeit beherrscht hatte. So führte Rimpar zwischenzeitlich 23:19 (45.) und 24:20 (47.), ließ zum Glück aus Auer Sicht jedoch jeweils die Chance aus, den Vorsprung auszubauen, was wohl die Entscheidung bedeutet hätte.

Gerade noch rechtzeitig gelang es dem EHV, den Hebel umzulegen und der eigenen Partie noch einmal Leben einzuhauchen. Eine doppelte Pressdeckung gegen zwei DJK-Aufbauakteure, mehrere Paraden von Radek Musil sowie eine Abwehr- arbeit, die dieser Bezeichnung auch gerecht wurde, schufen die Voraussetzungen für die Auer Aufholjagd. Dank Treffern von Eric Meinhardt, Ladislav Brykner, Jan Faith und David Hansen glückte in der 56. Minute der Ausgleich zum 25:25. Die Zuschauer standen dann angesichts der Anspannung schon minutenlang, als die Einheimischen nach einem Ballverlust der Gäste beim Stand von 26:26 (59.) sogar die Möglichkeit zum Führungstreffer besaßen. Doch der Wurf ging zum Entsetzen der Anhänger über den Kasten der Franken, denen nun 40 Sekunden blieben, ihrerseits vorzulegen und womöglich zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Aber der Angriff lief ins Leere, und auf den Rängen wurde das Unentschieden wie ein Sieg gefeiert.

"Mir fehlen noch die Worte. Wir waren Favorit und wollten einen Pflichtsieg landen. Das einzig Posi- tive heute: Wir haben uns am Ende ein Herz gefasst und noch einen Zähler erkämpft. Respekt auch an die Gäste, die über einen starken Rückraum verfügen. Wir dagegen kamen nicht in die zweite Spielhälfte rein und fanden gegen den DJK-Angriff keine Mittel", erklärte Aues Kreisspieler Kevin Roch, während Rimpars Trainer Jens Bürkle einschätzte: "In Aue muss man erst einmal einen Zähler holen, deshalb bin ich insgesamt zufrieden." Sein Gegenüber Runar Sigtryggsson haderte logischerweise mit dem Auftritt seiner Schützlinge. "Wir haben einfach schwach gespielt, und Rimpar ist sehr clever aufgetreten, so dass wir von einem Punktgewinn sprechen müssen", so der EHV-Coach.

Bereits am Mittwoch ab 19 Uhr sind die Auer erneut in der Erzgebirgshalle zu erleben. Dann steigt in der 3. Runde des DHB-Pokalwettbewerbs das Duell mit der SG Flensburg-Handewitt. Dabei liegt die Favoritenrolle eindeutig beim Erst-ligisten aus dem Norden.

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Bildtext: Eric Meinhardt erwies sich gegen Rimpar als Aues erfolgreichster Torschütze. Beim 26:26 traf er insgesamt siebenmal. - Foto: Ralf Wendland

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BeitragThema: Re: EHV Aue 2013/14 - 2. Bundesliga   So 8 Dez 2013 - 7:52

Auf unnötige Niederlage in Leipzig soll ein Heimsieg folgen
Die Zweitliga-Handballer des EHV Aue haben am Mittwochabend beim SC DHfK mit 31:34 (16:14) den Kürzeren gezogen. Morgen geht es in Lößnitz gegen DJK Rimpar.


Von Falk Weiss

Leipzig/Lössnitz - Auf und neben dem Parkett in der Leipziger Arena haben sich am Mittwochabend kleine Gruppen von Auer Zweitliga-Handballern gebildet, die mit den zahlreich zum Sachsenderby gegen den SC DHfK Leipzig angereisten Fans das eben Erlebte diskutierten. Andere EHV-Spieler, etwa Eric Meinhardt und Jan Faith, lehnten enttäuscht an der Bande und versuchten für sich zu ergründen, was die Ursachen für die 31:34-Niederlage (16:14) gegen die Messestädter waren. Und ganz sicher ist die Analyse der Partie in Leipzig auch in der Vorbereitung auf den Heimauftritt morgen ab 18 Uhr in der Lößnitzer Erzgebirgshalle gegen Rimpar weitergegangen.

Dass die Auer am Mittwoch ohne Punkte geblieben sind, tat mächtig weh. Denn schon lange war dem EHV gegen den sächsischen Rivalen keine so gute Leistung mehr gelungen. Die Schützlinge von Trainer Runar Sigtryggsson waren über weite Strecken des kurzweiligen Duells spielbestimmend, hatten die Gastgeber phasenweise mit ideenreichen Angriffen und einem starken Torwart kontrolliert. So war die Stimmung der EHV-Anhänger unter den mehr als 2000 Zuschauern gleich bestens, als Ladislav Brykner mit zwei platzierten Würfen auf 2:0 vorlegte. Später war es erneut Brykner, der Aue mit 9:8 in Führung brachte und diese zusammen mit David Hansen und Eric Meinhardt auf 13:10 ausbaute (23.). Die Erzgebirger erkämpften in der Abwehr immer wieder den Ball und präsentierten sich im Angriff ausgesprochen abgeklärt, wobei Hansen mit insgesamt zwölf Toren besonders erfolgreich agierte. Die leichte Dominanz der Auer hatte bis weit in die zweite Hälfte hinein Bestand, auch weil Torhüter Sveinbjörn Pétursson mit überragenden Reflexen aufwartete.

Dann kam die 45. Minute, in der Brykner aufgrund seiner dritten Zeitstrafe diqualifiziert wurde. Damit verloren die Gäste einen Leistungsträger im Rückraum, was in der Folgezeit immer weniger kompensiert werden konnte. Leipzig fiel es zunehmend leichter, Gegentreffer zu verhindern. So verwandelte sich die 27:26-Führung des EHV (53.) in einen 27:29-Rückstand (56.), der trotz phasenweiser Überzahl nicht mehr aufgeholt werden konnte.

"Wir haben gegen Ende wieder die gleichen Fehler wie in Großwallstadt gemacht, zu schnell abgeschlossen oder das Leder verloren", ärgerte sich Jan Faith, während EHV-Präsident Lutz Lorenz sagte: "Sehr schade. Den Ausfall von Ladislav hat man deutlich gemerkt." Leipzigs Trainer Christian Prokop war natürlich froh über den Sieg. "Gegen Aue ist es nie ein normales Spiel. Es war ein Herzschlagfinale mit dem besseren Ausgang für uns."

Morgen Abend wollen die Erzgebirger daheim gegen DJK Rimpar in die Erfolgsspur zurück. Die Gäste aus Unterfranken sind derzeit auf dem 16. Tabellenplatz zu finden und sollten eine lösbare Aufgabe für den EHV darstellen. Anwurf in Lößnitz ist 18 Uhr.

Je eine Freikarte gewinnen die ersten zehn Abonnenten der "Freien Presse", die die Lokalredaktion heute ab 11 Uhr unter Ruf 03771 59413241 erreichen und deren Lesernummer auf der Pressekarte mit einer 2 oder einer 3 endet. Zum Abholen der Tickets bitte das Original der Pressekarte mitbringen.

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Bildtext: David Hansen - hier im Heimspiel gegen Friesenheim - war am Mittwochabend in Leipzig Aues bester Werfer. Er traf zwölfmal. - Foto: Ralf Wendland

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BeitragThema: Re: EHV Aue 2013/14 - 2. Bundesliga   So 8 Dez 2013 - 7:50

Punktgleiche Rivalen messen sich im Sachsenderby
Handball, 2. Bundesliga: EHV Aue gastiert bei Angstgegner in Leipzig


Von Falk Weiss

Leipzig/Aue - Die Handballer des EHV Aue und des SC DHfK Leipzig küren heute die beste Mannschaft im Freistaat. In der 2. Bundesliga steigt ab 19.30 Uhr in der Arena der Messestadt die nächste Auflage des Sachsenderbys. Obwohl die beiden Rivalen vor dem brisanten Duell mit jeweils 15:13 Punkten in der Tabelle gleichauf liegen, spricht die Statistik eindeutig für die Gastgeber.

"Ich habe von der Historie dieser Beziehung gehört, verbinde aber mit Leipzig - abgesehen von Vorbereitungsspielen - eigentlich nur die beiden Niederlagen aus der vorangegangenen Meisterschaft", sagt EHV-Trainer Runar Sigtryggsson. In der Saison 2012/13 zogen die Auer zweimal den Kürzeren, unterlagen 23:28 und 26:31. Doch die Geschichte des Sachsenderbys reicht weiter zurück. In den Jahren zuvor hieß das Duell zwar Aue gegen Delitzsch. Doch nach der Concordia-Insolvenz speiste sich die Mannschaft des SC DHfK Leipzig vorwiegend aus dem Kader der Delitzscher. Und auch die Bilanz sieht für die Erzgebirger nicht besser aus. Der jüngste Erfolg stammt aus der Saison 2007/2008. So wundert es nicht, dass mit Leipzig von einem Angstgegner die Rede ist. Deshalb wird der EHV-Trainerstab vor dem Duell besonders an der mentalen Stärke der Spieler feilen.

Am vergangenen Wochenende kassierten beide Teams Niederlagen. Aue gab beim TV Großwallstadt in der Schlussphase mögliche Punkte ab. Die Leipziger mussten sich auf eigenem Parkett dem TV Hüttenberg geschlagen geben. "Diese Niederlage ist schon überraschend, zumal die Messestädter keine Besetzungssorgen hatten, sondern mit voller Kapelle angetreten waren", wundert sich EHV-Coach Sigtryggsson, der eine schwierige Aufgabe für seine Mannschaft erwartet.

Während am Montag für jene Auer Spieler mit langen Einsatzzeiten in Großwallstadt die Regeneration im Vordergrund stand, lag der Schwerpunkt für die übrigen Akteure auf dem Trainieren von Würfen und Deckungsarbeit. Gestern folgte die intensive taktische Vorbereitung auf die Leipzig-Partie. "Wir müssen uns in der Defensive steigern, wenn wir punkten wollen", mahnt der Trainer, der auch in der Messestadt auf seinen Bruder Arni Thor Sigtryggsson verzichten muss. Dafür können sich die Erzgebirger auf eine stimmgewaltige Schar von Fans aus der Heimat freuen.

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BeitragThema: Re: EHV Aue 2013/14 - 2. Bundesliga   So 8 Dez 2013 - 7:49

EHV schenkt wertvollen Vorsprung her
Handball, 2. Bundesliga: Aue verliert 26:30 (13:11)


Aschaffenburg - Die Handballer des EHV Aue haben am Sonntag in der 2. Bundesliga beim TV Großwallstadt den Kürzeren gezogen. Das Team unterlag in der Aschaffenburger Frankenstolz-Arena 26:30 (13:11). Während sich die Gäste Hoffnungen auf Auswärtspunkte beim siebenfachen deutschen Meister machten, stand Großwallstadt auf eigenem Parkett bereits mächtig unter Druck. Denn der Vorsprung auf die Abstiegsplätze betrug nur wenige Zähler.

Vor nur 1200 Zuschauern starteten beide Teams entsprechend motiviert. Lange Zeit konnte sich keiner der beiden Kontrahenten absetzen. Den Erzgebirgern machte vor allem Chen Pomeranz zu schaffen. Der israelische Aufbauspieler im rechten Rückraum fand immer wieder Lücken in der EHV-Hintermannschaft. Mit fünf von seinen insgesamt acht Treffern avancierte Pomeranz bereits zur Pause zum torgefährlichsten Akteur. Die Auer wiederum konnten in der Schlussphase der ersten Halbzeit ihre Stärken ausspielen und kontern. So gelang Jan Faith nach einem Ballverlust der Großwallstädter per Tempogegenstoß das 12:11 (29.). Der Slowake konnte Sekunden später sogar nachlegen, traf zum 13:11-Halbzeitstand.

Eric Meinhardt erzielte schließlich kurz nach Wiederbeginn die erste Drei-Tore-Führung für Aue. Doch die sollte nicht lange Bestand haben. Ausgerechnet während eines Überzahlspieles der Gäste drehten die Hausherren den Spieß um. Der EHV leistete sich "zu viele Fehler", so Trainer Runar Sigtryggsson. Technische Makel und missglückte Abschlüsse schlichen sich ins Spiel der Erzgebirger ein. Wieder war es Pomeranz, der in der 52. Minute für Großwallstadt auf 24:22 erhöhte. Sein Torhüter Milos Putera hielt den Sieg der Gastgeber mit mehreren Paraden fest.

"Uns fehlten gerade in der Schlussphase die Alternativen. Vielleicht ging uns auch die Kraft aus. Unsere Deckung stand nicht gut, und das Duell auf der Torhüterposition haben wir ebenfalls verloren", zeigte sich EHV-Co-Trainer Stephan Swat enttäuscht, zumal die Niederlage mit vier Toren Differenz am Ende zu hoch ausfiel. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt den Auern aber nicht. Der nächste Auswärtskracher steht ihnen bereits morgen beim SC DHfK Leipzig bevor. (wf)

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BeitragThema: Re: EHV Aue 2013/14 - 2. Bundesliga   So 8 Dez 2013 - 7:47

Auer reisen selbstbewusst zum vierfachen deutschen Meister
Handball-Zweitligist EHV gastiert morgen ab 17 Uhr beim TV Großwallstadt. Von dem großen Namen des Absteigers wollen sich die Erzgebirger nicht einschüchtern lassen. Im Gegenteil.


Von Falk Weiss

Aue/Grosswallstadt - Der Mannschaftsbus des EHV Aue ist morgen sicher durchweg mit bestens aufgelegten Zweitliga-Handballern besetzt. Die Funktionäre um Manager Rüdiger Jurke dürften nach den Erfolgen der vergangenen Woche - insbesondere nach dem Sieg gegen den Tabellendritten aus Friesenheim - ebenso gut gelaunt sein. Dass der morgige Gastgeber TV Großwallstadt in deutschen und internationalen Handballkreisen einen hervorragenden Ruf genießt, gibt der Partie eine besondere Note. Einschüchtern lassen sich die Erzgebirger davon aber nicht. Der Anwurf in Aschaffenburg erfolgt morgen, 17 Uhr.

Dabei hört sich die Titelsammlung der Großwallstädter beeindruckend an: siebenmal Deutscher Meister, viermal DHB-Pokal-Sieger und sieben internationale Pokale. Doch dass der Ruhm schnell verblassen kann, mussten die Unterfranken in der vergangenen Erstliga-Saison erfahren. Denn es sollte vorerst ihre letzte sein. Großwallstadt stieg nach 44 Jahren Zugehörigkeit zur 1. Bundesliga ab. Und die sofortige Rückkehr können die Gastgeber wohl abhaken. Aktuell rangieren sie mit mageren 10:16 Punkten auf Platz 14.

Auch deshalb fahren die Auer keinesfalls als Außenseiter nach Aschaffenburg. Die EHV-Spieler werden entsprechend ambitioniert an die Auswärtspartie rangehen, um auf dem traditionsreichen Parkett punkten zu können. Dabei müssen sie gegen den TV Großwallstadt, der vergangene Woche bei Eintracht Hildesheim knapp mit 21:22 den Kürzeren zog, an den forschen Auftritt aus der Partie gegen Friesenheim anknüpfen - hellwach und konsequent decken und dann erfolgreich kontern. Allerdings sollten die Schützlinge von Aues Trainer Runar Sigtryggsson auch auf das eine oder andere Störfeuer der Hausherren gefasst sein. Besonders die TV-Defensive ist sehr offensiv ausgelegt. Diese Taktik hatte in anderen Duellen im EHV-Aufbau regelmäßig für Unsicherheiten gesorgt - vor allem, wenn Regisseur Eric Meinhardt von einer Sonderbewachung des Gegners betroffen war. Immerhin hat der Auer Coach gegen Großwallstadt mehr Alternativen. Arni Thor Sigtryggsson kehrt nach seiner Fußverletzung in den Kader zurück.

Einen Auswärtserfolg und eine weitere zusätzliche Portion Selbstvertrauen heißen die Erzgebirger auch mit Blick auf Mittwoch gern willkommen. Dann steigt in der Arena Leipzig das Sachsenderby gegen den SC DHfK Leipzig. Für EHV-Fans, die mit in die Messestadt reisen möchten, steht ein Fanbus bereit. Plätze können über die Geschäftsstelle des Vereins gebucht werden. Kontakt: Ruf 03771 54774

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Bildtext: Der Auer Ladislav Brykner (Mitte) tritt mit seinen Mannschaftskollegen morgen auf traditionsreiches Parkett. Der EHV gastiert beim vierfachen Bundesliga-Sieger TV Großwallstadt. - Foto: Ralf Wendland

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BeitragThema: Re: EHV Aue 2013/14 - 2. Bundesliga   So 8 Dez 2013 - 7:45

Erzgebirger rupfen die Eulen bis auf die allerletzte Feder
Handball wie im Rausch: Mit einer Leistung der Extraklasse hat Zweitligist EHV Aue am Sonnabend den Aufstiegsanwärter TSG Friesenheim mit 31:21 (16:12) aus der Halle gefegt.


Von Falk Weiss

Lössnitz - Begeisternde und euphorisch aufgeladene Szenen haben sich am Sonnabend in der Erzgebirgshalle in Lößnitz abgespielt. Auf dem Parkett und auf den Traversen steppte der Bär, obwohl das Zweitliga-Handballspiel zwischen EHV Aue und TSG Friesenheim noch lief, ja noch nicht einmal 45 Minuten absolviert waren. Doch die Ereignisse rissen die Anhänger der Erzgebirger von den Sitzen, während die Verantwortlichen und Wechselspieler auf der Gästebank zusammengesunken und fast apathisch einer Partie folgten, die sie nicht mehr verstanden. Friesenheim, angereist als Tabellenzweiter, wurde in der zweiten Halbzeit von einer Mannschaft überrollt, die unter dem Jubel und den Anfeuerungsrufen der Fans über sich hinauswuchs. Am Ende hieß es 31:21 (16:12) für Aue. Die Eulen, wie sich das Team aus einem Stadtteil von Ludwigshafen nennt, waren bis auf die allerletzte Feder gerupft.

Beim Stand von 16:13 war es David Hansen, der mit einem von ihm selten gesehenen Tempogegenstoß zum 17. EHV-Treffer (35.) den Startschuss für ein vorweihnachtliches Handballmärchen abfeuerte. Für den Rest der fairen Begegnung wurden die Pfälzer zu Statisten degradiert, die Mühe hatten, dem Wirbel der Erzgebirger geistig wie körperlich zu folgen. Dabei spielte Radek Musil im Kasten der Auer eine herausragende Rolle, parierte der Tscheche doch einen Wurf nach dem anderen und leitete Konter um Konter ein, die im Wechsel von den blitzschnellen Außen Marvin Sommer und Jan Faith erfolgreich abgeschlossen wurden. Auch ein Rettungsversuch der Gäste, die in der 40. Minute mit einer Auszeit Ordnung in ihre Reihen bringen wollten, half nicht. Drei weitere Tore ließen den Rückstand der TSG auf zehn Treffer anwachsen (14:24/43.). Mit dem 28:15 (50.) durch Jan Faith war der Höhepunkt der außergewöhnlichen Partie erreicht. Die Akteure um Eric Meinhardt kontrollierten Spiel, Tempo und Gegner.

"Wir haben eine starke erste Halbzeit gezeigt und daran im zweiten Durchgang angeknüpft. Dank an die Fans, die uns nach vorn getrieben haben", sagte Radek Musil, der einer überragenden Teamleistung die Krone aufsetzte. Das sah auch Gäste-Regisseur Andrej Kogut so. "Die Torhüterleistung trug einen Großteil zum EHV-Erfolg bei. Unsere Schützen waren zunehmend verunsichert. Aue gewann auch in der Höhe verdient", lobte der 25-Jährige. Und TSG-Trainer Thomas König erklärte: "Bei uns lief von Anfang an nicht viel zusammen. Am Sieg der Auer gibt es nichts zu deuteln."

Völlig ausgepumpt, aber dankbar, am Erfolg mitgewirkt zu haben, war Ladislav Brykner, der im rechten Rückraum den verletzten Arni Thor Sigtryggsson glänzend vertrat und mit viel Einsatz vier Tore beisteuerte. "Wir hatten einen schweren Kampf erwartet. Aber Friesenheim konnte uns nicht überraschen und hat uns das Konterspiel erlaubt. Dass wir mit zehn Toren Differenz gewinnen, ist überragend und den Paraden von Radek zu verdanken", verneigte er sich vor seinem Landsmann. Doch verstecken musste sich am Samstag keiner der Auer Akteure, die mit einem Kraftakt und einem Riesenspiel einen Aufstiegskandidaten in die Knie zwangen.

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Bildtext: Der Auer David Hansen hat eine Lücke in Friesenheims Abwehr erspäht und nutzt sie gnadenlos aus. - Foto: Ralf Wendland

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BeitragThema: Re: EHV Aue 2013/14 - 2. Bundesliga   So 8 Dez 2013 - 7:44

Tabellenzweiter prüft Heimstärke des EHV auf Herz und Nieren
Zum zweiten Mal in Folge ist Handball-Zweitligist Aue morgen Gastgeber. Mit der TSG Friesenheim gibt in der Erzgebirgshalle Lößnitz ein Spitzenteam seine Visitenkarte ab.


Von Falk Weiss

Lössnitz - Die viel beschworene Heimstärke der Zweitliga-Handballer des EHV Aue wird morgen auf Herz und Nieren geprüft, nachdem 17 Uhr in der Erzgebirgshalle in Lößnitz der Anpfiff zur Begegnung der Erzgebirger mit der TSG Friesenheim ertönt ist. Auch wenn im Lager des Gastgebers keiner vor dem aktuellen Tabellenzweiten zittert, sprechen die Zahlen eindeutig für eine Favoritenrolle der Gäste aus Ludwigshafen, die derzeit 17:5 Punkte und im Klassement nur den HC Erlangen vor sich haben.

Friesenheim kam zu Saisonbeginn mit zwei Pleiten und einem Remis (23:23 in Erlangen) ziemlich schlecht aus den Startblöcken, legte danach aber eine makellose Serie mit acht Erfolgen hin. Mit diesem Schwung und einer großen Portion Selbstvertrauen reisen die Spieler um Trainer Thomas König nunmehr in der Erzgebirgshalle an, um Saisonsieg Nummer 9 einzufahren.

Ausgerechnet die beiden Rekonvaleszenten im EHV-Kader versprühen trotz dieser klaren Konstellation durchaus Optimismus. "In dieser Liga geht alles so eng zu, dass auch jeder jeden schlagen kann. Allerdings haben unsere Gäste eine beeindruckende Bilanz aus den jüngsten Punktspielen aufzuweisen", sagt Arni Thor Sigtryggsson, der wegen seiner Fußverletzung gegen Bittenfeld morgen wohl noch pausieren wird. Janar Mägi hingegen, der einen Mittelhandbruch auskurierte, fiebert seiner Rückkehr auf das Parkett entgegen. "Es ist richtig schwer für mich, alles von der Tribüne aus verfolgen zu müssen. Gegen Friesenheim wird es mit Sicherheit ein sehr schweres, aber auch ein interessantes Spiel, und ich hoffe, dass meiner Mannschaft ein guter Start gelingt, denn der wird für den Verlauf sehr wichtig sein", baut der 26-jährige Este auf die Tagesform des EHV.

Aues Trainer Runar Sigtryggsson macht in diesen Tagen einen recht entspannten Eindruck, was sicher auch an den guten Leistungen sowie an dem dazu passenden Tabellenplatz seiner Mannschaft liegen mag. Denn während das Team in der vergangenen Meisterschaft nach dem 12. Spieltag mit 9:15 Punkten auf Platz 12 rangierte, verfügen die Akteure um Kapitän Eric Meinhardt heuer über vier Zähler mehr (13:11) und stehen auf dem 10. Rang.

Trotz dieses Teilerfolgs in einer noch langen Saison spricht Runar Sigtryggsson auch nach Siegen regelmäßig Schwächen und Fehler an. So fand er nach der jüngsten Partie gegen Tarp-Wanderup, dass es seinen Jungs nach einem guten Start nicht gelungen sei, nachzulegen. "Der Vorsprung wurde nur noch verteidigt", monierte der Trainer. So seien gute Chancen vergeben worden, und auch das Spiel gegen eine offensive Deckung müsse man offensichtlich noch üben.

Neben der intensiven Vorbereitung auf das Punktspiel gegen Friesenheim bot die vergangene Woche für die Island-Fraktion beim EHV einen Höhepunkt. Denn die Fußball-Nationalmannschaft des Inselstaats besaß am Dienstagabend die Chance, sich erstmals für eine Weltmeisterschaft zu qualifizieren. So verfolgte Familie Sigtryggsson mit Spannung das Duell der Isländer gegen Kroatien. Doch nach einem 0:0 im Hinspiel verloren die Isländer in Zagreb 0:2, sodass der Traum von Brasilien abrupt endete. Vielleicht schaffen es die Auer dafür, ihrem Trainer gegen Friesenheim eine positive Überraschung zu präsentieren.

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Bild: Foto: Ralf Wendland
Bild: Janar Mägi

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BeitragThema: Re: EHV Aue 2013/14 - 2. Bundesliga   So 8 Dez 2013 - 7:42

Erzgebirgern gelingt gegen Neuling ein ungefährdeter Erfolg
Die Zweitliga-Handballer der HSG Tarp-Wanderup haben am Sonnabend erstmals beim EHV Aue gespielt. Ihre weite Heimreise traten die Gäste mit einer 22:26-Niederlage im Gepäck an.

Von Falk Weiss

Lössnitz - Nur selten sind die Zweitliga-Handballer des EHV Aue am Sonnabend von der HSG Tarp-Wanderup vor Probleme gestellt worden. Sie drückten der Partie gegen den Aufsteiger von der dänischen Grenze, der erstmals in der Lößnitzer Erzgebirgshalle gastierte, von Anfang an ihren Stempel auf und gewannen 26:22 (15:10).

Die gut 1100 Zuschauer sahen bereits nach 30 Sekunden, wie der EHV durch Kevin Roch, der ein schönes Anspiel von Eric Meinhardt nutzte, zum 1:0 kam. Obwohl die Auer handballerisch keine Bäume ausrissen, gaben sie die Führung über die kompletten 60 Minuten nicht mehr aus der Hand. Dabei war die erste Viertelstunde vielleicht sogar ihre beste Phase. Denn es gelang ihnen, sich deutlich abzusetzen. Unter anderem durch einen Hüftwurf von Ladislav Brykner, einen Treffer aus der zweiten Reihe von David Hansen sowie einen gehaltenen Siebenmeter von Radek Musil zogen die Parkettherren bis zur 13. Minute auf 8:2 davon.

Der HSG, die oft mit langen Spielzügen aufwartete, gelang es nur noch einmal, den Abstand auf zwei Tore zu verkürzen (8:10/24.). Obwohl die Erzgebirger also nie wirklich in Bedrängnis gerieten, war zu spüren, dass die phasenweise von den Gästen praktizierte doppelte Pressdeckung gegen Meinhardt und Hansen Spuren hinterließ. Doch der EHV-Feldsechser konnte sich im zweiten Durchgang auch auf Torhüter Sveinbjörn Pétursson verlassen, der unter viel Beifall ein halbes Dutzend Würfe parierte.

"Wir haben uns nicht mit Ruhm bekleckert. Die Maßnahmen der HSG - speziell die offensive Abwehr - hat uns schon etwas durcheinandergebracht, so dass wir manchmal nicht wussten, was los war. Aber im Endeffekt sind die beiden Punkte wichtig", erklärte Kevin Roch. Daran rührte auch Gäste-Trainer Christian Voß nicht: "Mir hat es hier gut gefallen, es war eine faire Atmosphäre. Wir sind der verdiente Verlierer, unzufrieden bin ich aber nicht." Aues Aufbauspieler David Hansen, der nach seinem starken Auftritt in Hildesheim (9 Tore) diesmal sechs Treffer erzielte, freute sich über seine Leistung. "Wenn man weiß, dass man mehr Spielzeit bekommt, steht man doch etwas unter Druck. Umso glücklicher bin ich, dass es gut geklappt hat und ich der Mannschaft helfen konnte. Wenn wir noch ein paar mehr von unseren freien Würfen im Kasten unterbringen, fällt das Resultat auch deutlicher aus", sagte der 22-Jährige, der nun hofft, es geht am kommenden Sonnabend daheim gegen die TSG Friesenheim als eines der Spitzenteams der Liga so weiter.

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Bildtext: Aues Dadi Sigtryggur Runarsson erlebte am Sonnabend beim Sieg über Tarp-Wanderup seine Zweitliga-Heimpremiere. Sein Debüt gab der Sohn des EHV-Trainers bereits voriges Wochenende in Hildesheim. - Foto: Ralf Wendland

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BeitragThema: Re: EHV Aue 2013/14 - 2. Bundesliga   So 8 Dez 2013 - 7:40

Auer gehen selbstbewusst ins Heimspiel gegen das Schlusslicht
In der 2. Bundesliga treffen die Handballer des EHV morgen Abend auf die HSG Tarp-Wanderup. Beide Vereine standen sich zuvor noch nie gegenüber.


Von Falk Weiss

Lössnitz - Traditionsduelle haben im Sport ihre besonderen Reize. Aber wer lernt nicht auch gern mal neue Gegner kennen? Auf eine solche Premierenpartie dürfen sich die Zweitliga-Handballer des EHV Aue und deren Fans morgen ab 17 Uhr freuen. Dann läuft die HSG Tarp-Wanderup in der Lößnitzer Erzgebirgshalle auf. Die Wege beider Vereine haben sich noch nie gekreuzt.

Das liegt auch daran, dass die Handballspielgemeinschaft aus TSV Tarp und TSV Wanderup erst 1987 gegründet worden ist. Der Erfolg stellte sich danach recht schnell ein. 1994 stieg die HSG in die 2. Bundes-liga auf, wobei sie stets in einer anderen Staffel spielte als die Auer. Insgesamt waren die Schleswig-Holsteiner acht Jahre in der zweiten Liga unterwegs. Sie dürfen also als erfahren gelten, wenngleich es für den Aufsteiger in dieser Saison noch nicht so gut lief. Mit nur 2:20 Zählern trägt das Team die rote Laterne.

Aues Trainer Runar Sigtryggsson schaut indes nicht zu sehr auf die Platzierung der HSG. "Ich denke, dass unsere Gäste inzwischen in der neuen zweiten Liga angekommen sind. Vor zwei Wochen haben sie den TV Großwallstadt mit sechs Toren Differenz geschlagen, und zuletzt hat Tarp-Wanderup auch ein recht gutes Spiel gegen Nordhorn gezeigt." Gründe zu Beunruhigung sieht der EHV-Coach vor dem Heimspiel aber keine, spricht vielmehr seinen Männern das Vertrauen aus. "Wenn wir voll bei der Sache sind, habe ich keine Sorgen. Wichtig ist, dass wir konzentriert und gut in die Partie starten", sagt Sigtryggsson.

Personell gibt es allerdings Baustellen. Neben Janar Mägi (Mittelhandbruch) wird wohl auch Arni Thor Sigtryggsson nicht zur Verfügung stehen. Der 28-Jährige plagt sich noch immer mit der Fußverletzung aus dem Duell mit Bittenfeld herum. Ein Fragezeichen steht aufgrund eines grippalen Infekts hinter dem Einsatz von Ladislav Brykner.

Bei David Hansen wiederum hoffen Trainer und Mannschaft, dass er an seinen starken Auftritt in Hildesheim anknüpft und viel Druck aus dem linken Rückraum erzeugt. "David hat in diesem Spiel gezeigt, dass er es kann - und zwar sowohl im Angriff als auch in der Abwehr", lobt Runar Sigtryggsson seinen oft kri- tisierten Schützling, der mit zusätzlichen Trainingseinheiten daran gearbeitet hatte, aus seinem Formtief zu kommen. Ob ihm das tatsächlich gelungen ist, wird sich morgen Abend gegen den Aufsteiger von der dänischen Grenze zeigen.

Dafür, dass der EHV die Gäste nicht unterschätzen wird, spricht die Aussage von Torjäger Marvin Sommer: "Tarp-Wanderup ist zwar derzeit Schlusslicht, aber es ist Vorsicht geboten. Man denke nur an die Jungs aus Rimpar, die kürzlich mit 28:25 beim favorisierten TV Bittenfeld gewonnen haben."

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Bildtext: Im Heimspiel gegen den TV Bittenfeld erkämpften Jan Faith und der EHV Aue ein Unentschieden. Morgen Abend soll in der Erzgebirgshalle gegen die HSG Tarp-Wanderup unbedingt ein Sieg her. - Foto: Ralf Wendland

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BeitragThema: Re: EHV Aue 2013/14 - 2. Bundesliga   Fr 8 Nov 2013 - 0:03

Spannende Schlussphase reißt die Zuschauer von den Sitzen
Das Duell zwischen Aue und Bittenfeld in der 2. Handball-Bundesliga ist am Mittwochabend leistungsgerecht 26:26 ausgegangen. Am Sonntag sind die Erzgebirger in Hildesheim zu Gast.


Von Falk Weiss

Lössnitz/Hildesheim - Mit einigem Selbstvertrauen können die Zweit-liga-Handballer des EHV Aue die Aufgabe am Sonntag ab 17 Uhr in Hildesheim in Angriff nehmen. Denn seit vier Pflichtspielen sind die Schützlinge von Trainer Runar Sigtryggsson ungeschlagen. Allerdings ärgerte es den Coach, dass die Heimpartie am Mittwochabend gegen den TV Bittenfeld nur einen Punkt einbrachte. "Ich bin echt enttäuscht. Zu viele Akteure haben sich hinter anderen versteckt", kommentierte Sigtryggsson das 26:26 (14:13).

Die fast 1400 Zuschauer in der Lößnitzer Erzgebirgshalle wirkten dagegen zufrieden mit dem Auftritt der Auer in dem durchweg spannenden Vergleich zweier Teams, die sowohl kämpferisch als auch spielerisch durchaus zu überzeugen wussten. Die Schlussphase war sogar dazu angetan, das Publikum von den Sitzen zu reißen. Dabei sahen die Gastgeber nach einem Hänger zu Beginn von Hälfte zwei bereits fast wie die Verlierer aus. Hatte Bittenfeld doch mit seinem starken Rückraum den 13:14-Pausenrückstand in ei- ne 19:15-Führung verwandelt (39.). Und nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen in den ersten 30 Minuten roch das dann schon sehr nach einer Vorentscheidung.

Allerdings rappelten sich die Erzgebirger, die vor allem durch den verletzungsbedingten Ausfall von Arni Thor Sigtryggsson (Sprunggelenk) aus dem Tritt geraten waren, Mitte der zweiten Hälfte auf. Angetrieben von einem unermüdlichen Eric Meinhardt, der sowohl mit präzisen Anspielen als auch mit Souveränität vom Siebenmeterpunkt (5/5) aufwartete, glückte es den Einheimischen, die Partie wieder offen zu gestalten. Dafür gab es Lob von Vereinschef Lutz Lorenz: "Eine Superleistung unserer Jungs." Bjarki Mar Gunnarsson sorgte in der 52. Minute vom Kreis für das 23:23. Das beeindruckte die Gäste aus Baden-Württemberg sichtlich. Zumal die Auer ein Unterzahlspiel ohne Gegentreffer überstanden und knapp 30 Sekunden vor dem Ende durch Jan Faith sogar auf 26:25 vorlegten. Dass den Bittenfeldern noch der Ausgleich gelang, war aus EHV-Sicht bedauerlich, aber nicht unverdient.

"Wir hatten es in der Hand. Ich denke eher, wir haben einen Punkt verloren", sagte Jan Faith. Dass es einiges auszuwerten gibt, machte - wie eingangs erwähnt - auch Runar Sigtryggsson schon kurz nach dem Schlusspfiff deutlich. Denn bei Tabellennachbar Eintracht Hildesheim dürfte es am Sonntag richtig schwer werden, wenn sich die Torgefahr bei den Erzgebirgern wieder nur auf so wenige Positionen beschränkt. Umso mehr, als nach Janar Mägi nun auch noch Arni Thor Sigtryggsson verletzt auszufallen droht.

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Bildtext: Bjarki Mar Gunnarsson setzt sich kraftvoll durch. Der Auer hat sich mit seinem Auftritt am Mittwochabend im Heimspiel gegen den TV Bittenfeld gute Noten verdient. - Foto: Ralf Wendland

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BeitragThema: Re: EHV Aue 2013/14 - 2. Bundesliga   Fr 8 Nov 2013 - 0:01

Trainer spricht von Duell auf Augenhöhe
Handball-Zweitligist EHV Aue empfängt heute Abend in der Lößnitzer Erzgebirgshalle das Team des TV Bittenfeld. Mit der Unterstützung durch die Fans wollen die Gastgeber auf Erfolgskurs bleiben.


Von Falk Weiss

Lössnitz - Insgesamt dreimal müssen die Zweitliga-Handballer des EHV Aue im Verlauf dieser Saison mittwochs zu einem Punktspiel ran - zum ersten Mal heute ab 19 Uhr in der Lößnitzer Erzgebirgshalle gegen den TV Bittenfeld. Aus Auer Sicht steht die Frage, wie das zuletzt ausgesprochen erfolgreiche Team die länderspielbedingte Pause für sich nutzen konnte.

Sechs der jüngsten sieben Pflichtspiele entschieden die Akteure um Torjäger Marvin Sommer für sich, darunter das Pokalduell mit Ferndorf. Letzteres wiederum war die Voraussetzung dafür, dass Diskus-Olympiasieger Robert Harting den Erzgebirgern ein attraktives Heimspiel gegen die SG Flensburg-Handewitt zulosen konnte. Für Runar Sigtryggsson liegt dieser Cup-Schlager indes in weiter Ferne. "Bis dahin stehen noch sieben Punktspiele vor uns, und genau darauf müssen wir uns konzentrieren", sagt der EHV-Trainer, dessen Schützlinge lediglich einen Pluspunkt weniger auf dem Konto haben als der heutige Gast aus Baden-Württemberg.

Während Aue wegen eines Mittelhandbruchs für einige Wochen auf Janar Mägi verzichten muss, kehrte Bjarki Mar Gunnarsson am Sonntagabend von seinem Aufenthalt bei der isländischen Nationalmannschaft zurück, mit der er in Österreich zwei Testspiele gegen die Auswahl der Alpenrepublik absolvierte (1 Sieg, 1 Niederlage). Nach dem Ausfall von Mägi dürfte David Hansen gegen Bittenfeld im linken Rückraum gefordert sein, die Lücke zu schließen. "David hat sich im Training gut bewegt", so Sigtryggsson wohl wissend, dass der 22-Jährige zuletzt wenig Einsatzzeit bekam.

Auch eine andere Personalie ist für das Duell "auf Augenhöhe", wie es der EHV-Trainer nennt, von Interesse. Gemeint ist Arni Thor Sigtryggsson, der in der Sommerpause von den Südwestdeutschen ins Erzgebirge wechselte. "Ich glaube nicht, dass seine Kenntnisse aus Bittenfeld sehr helfen, dazu gab es dort auf wichtigen Positionen zu viele Veränderungen", sagt Runar Sigtryggsson. Nicht unerheblich wird es dagegen sein, ob sein Bruder Arni seine jüngst gezeigten Leistungen weiter abrufen kann. Denn der 28-Jährige stellt aktuell sowohl im Abschluss als auch in der Angriffsvorbereitung eine Säule im Auer Spiel dar.

"Die Bittenfelder gehören zum Favoritenkreis und sind vom spielerischen Vermögen her mit Bietigheim zu vergleichen. Daher wird es für uns erneut eine sehr schwere Aufgabe. Aber wenn die Halle kocht, halte ich einmal mehr alles für möglich", spornt der Coach nicht nur seine Männer, sondern auch die Zuschauer an, heute Abend die Heimstärke unter Beweis zu stellen.

Je eine Freikarte für das Spiel gegen Bittenfeld gewinnen die ersten zehn Abonnenten der "Freien Presse", die die Lokalredaktion Aue-Schwarzenberg heute ab 11 Uhr unter der Telefonnummer 03771 59413241 erreichen und deren Lesernummer auf der Pressekarte mit einer 6 oder einer 7 endet. Zum Abholen der Tickets bitte das Original der Pressekarte mitbringen.

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Bildtext: Im Februar besiegte der EHV Aue in Lößnitz den TV Bittenfeld mit 38:35. Mit dabei war David Hansen, der heute Abend wohl mal wieder etwas mehr Einsatzzeit als zuletzt bekommen dürfte. - Foto: Ralf Wendland

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BeitragThema: Re: EHV Aue 2013/14 - 2. Bundesliga   Do 7 Nov 2013 - 23:57

EHV schließt die englische Woche höchst erfolgreich ab
Handball, 2. Bundesliga: Auer setzen sich in Altenholz mit 37:28 durch


Von Falk Weiss

Altenholz - Die 630 Kilometer lange Auswärtsfahrt hat sich für die Zweitliga-Handballer des EHV Aue gelohnt. Beim TSV Altenholz feierten sie am Sonntag einen 37:28-Sieg (18:12) und krönten damit eine erfolgreiche englische Woche.

Von Beginn an hellwach

Das klare Ergebnis ist durchaus überraschend, auch wenn Kapitän Eric Meinhardt vor der Partie nahe der Kieler Bucht zuversichtlich war. "Ich will doch hoffen, dass wir von der Küste etwas mitnehmen können", sagte der 28-Jährige, obwohl Aufsteiger Altenholz bis dahin zu Hause noch nicht verloren hatte. Das erste Gastspiel des EHV beim langjährigen Nord-Zweitligisten gestaltete sich dann geradezu reibungslos. Nach acht Minuten lagen die Auer 5:2 vorn. Arni Thor Sigtryggsson erhöhte in der 15. Minute auf 10:6. Und so ging es weiter. Der EHV dominierte mit hohem Tempo, variablen Angriffen und guter Chancenverwertung das Geschehen, während die Einheimischen zunehmend nervös agierten. Auch in Aues Defensive klappte das Zusammenspiel wieder bestens. Nicht zuletzt kaufte Keeper Radek Musil den Altenholzern mehrfach den Schneid ab.

Nach der Pause, in die die Gäste mit einem komfortablen Sechs- Tore-Polster gegangen waren, spielten sich die EHV-Männer um Arni Thor Sigtryggsson (8 Tore) und Marvin Sommer (9) in einen wahren Rausch, der mit dem Treffer zum 31:18 (46.) seinen Höhepunkt fand. Altenholz konnte in den letzten Minuten lediglich noch ein klein wenig Resultatskosmetik betreiben.

Janar Mägi fällt länger aus

"Wir hatten keine Chance. Aue hat super gespielt, schnell, mit tollen Angriffen, und Torhüter Musil vereitelte wohl an die 15 gute Möglichkeiten", zollte Günther Wiegmann, seit vielen Jahren Fan und Vereinsmitglied des TSV, dem EHV Respekt. "Das war wirklich stark von unseren Jungs und wichtig, denn es ist ein sogenanntes Vier-Punkte-Spiel gewesen. In der ersten Halbzeit standen wir in der Abwehr sehr kompakt, und Altenholz hat sich die Zähne ausgebissen. Nach der Pause gelang uns noch mal eine überragende Phase, die die Entscheidung brachte", so Aues Co-Trainer Stephan Swat, der sich zudem über das DHB-Pokal-Los freute. Am 11. Dezember wird die SG Flensburg-Handewitt in Lößnitz erwartet. "Flensburg war schon lange nicht mehr in Aue. Das wird ein Höhepunkt." Eine Hiobsbotschaft gab es allerdings auch: Janar Mägi brach sich gegen Altenholz die Mittelhand und wird zwei bis drei Monate ausfallen.

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BeitragThema: Re: EHV Aue 2013/14 - 2. Bundesliga   Do 7 Nov 2013 - 23:55

Englische Woche könnte eine echte Erfolgsgeschichte werden
Nach dem Punktspielsieg am Sonnabend über Bietigheim haben die Handballer des EHV Aue am Mittwoch in Ferndorf die dritte Pokalrunde erreicht. Übermorgen folgt in der 2. Bundesliga der Auftritt in Altenholz.


Von Falk Weiss

Ferndorf/Altenholz - Die Handballer des EHV Aue könnten am Sonntag einen großen Wurf landen - wenn ihnen ab 17 Uhr im Zweit- liga-Spiel beim TSV Altenholz ein Sieg gelingt. Denn in der laufenden englischen Woche hat es aus Sicht der Erzgebirger bisher bestens hingehauen. Nach dem furiosen Heimerfolg über Spitzenreiter Bietigheim zogen die Schützlinge von Trainer Runar Sigtryggsson am Mittwochabend souverän in die dritte Runde des DHB-Pokalwettstreits ein.

Nachdem sie voriges Jahr zu Hause gegen TuS Ferndorf rausgeflogen waren, nahmen die Auer diesmal im Siegerland Revanche und feierten einen klaren 37:29-Sieg (19:14). Zur großen Erleichterung der EHV-Verantwortlichen zeichnete sich schon gegen Ende der ersten Halbzeit ab, dass die Erzgebirger ihre gute Form aus der Begegnung mit Bietigheim auch in das Pokalduell einbringen. Nach einer 2:0-Führung (2.) verloren die Gäste lediglich einmal kurz die Kontrolle, und Ferndorf drehte trotz Auer Überzahl den Spieß auf 6:4 he-rum (9.). Doch mit dem Treffer von Kevin Roch zum 9:8 (15.) bog der Zweitligist beim Drittligisten unmissverständlich auf die Sieger- straße ein. Vor allem im Konter- spiel und über die Außenpositionen agierten die EHV-Männer stark. So hatte Linksaußen Marvin Sommer zur Pause den Ball bereits siebenmal im TuS-Kasten versenkt, Rechtsaußen Felix Kempe dreimal. Und Kevin Roch war vom Kreis aus viermal erfolgreich.

Angesichts des 19:14 hatte Runar Sigtryggsson in der Kabine keine Schwerstarbeit zu leisten, um seine Akteure auf die zweite Hälfte einzustellen. In der 36. Minute schien beim Stand von 22:14 für den EHV Aue die Entscheidung dann auch gefallen zu sein. Aber die Gastgeber, die erst am vergangenen Wochenende ihre erste Saisonniederlage in der 3. Liga hatten hinnehmen müssen, gaben vor eigener Kulisse nicht auf. Sie kamen allerdings nur bis auf 19:23 heran (42.) und konnten am letztlich klaren Auer Sieg zu keiner Zeit mehr rütteln. Nun hoffen alle im Lager des EHV mal wieder auf das Los-Glück, um dann in der nächsten Pokalrunde einen attrak-tiven Gegner in Lößnitz empfangen zu dürfen.

Dergleichen "Träumereien" müssen die Spieler unterdessen aus ihren Gedanken verbannen. Geht für sie doch der Zweitliga-Alltag am Sonntag mit der Partie beim TSV Altenholz weiter. Ehe die Erzgebirger indes bei dem bislang unbekannten Kontrahenten auflaufen, müssen sie erst einmal eine Mammutstrecke überwinden. Denn Altenholz liegt in der Nähe der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt Kiel. Altenholz war 2011 ebenfalls ein Opfer der Strukturreform mit der Auflösung der zweigleisigen 2. Bundesliga und spielte zwei Jahre in der 3. Liga, bevor 2013 die Rückkehr gelang.

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Bildtext: Die Auer Außenspieler - hier Marvin Sommer - kamen am Mittwochabend beim Sieg in der Pokalpartie in Ferndorf sehr gut zurecht. Am Sonntag geht es für den EHV in der zweiten Liga zum TSV Altenholz. - Foto: Ralf Wendland

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BeitragThema: Re: EHV Aue 2013/14 - 2. Bundesliga   Do 7 Nov 2013 - 23:52

Auer wollen diesmal nicht an Ferndorf scheitern
Handball, DHB-Pokal: EHV muss in der zweiten Runde auswärts ran


Von Falk Weiss

Ferndorf - Auf Revanche sind die Handballer des EHV Aue heute ab 20 Uhr aus. In der zweiten Runde des DHB-Pokalwettbewerbs sind sie beim TuS Ferndorf zu Gast. "Als uns die Auslosung Ferndorf bescherte, habe ich mich sofort daran erinnert, dass wir voriges Jahr genau gegen diese Mannschaft in eigener Halle ausgeschieden sind. Unser Ziel ist schon deshalb klar: Wir wollen weiterkommen", sagt Aues Co-Trainer Stephan Swat und warnt zugleich: "Ferndorf praktiziert einen stabilen Handball und ist derzeit nicht von ungefähr ungeschlagener Spitzenreiter der dritten Liga. Der größte Fehler wäre es, diesen Gegner zu unterschätzen."

Der überzeugende Auftritt des EHV am Sonnabend gegen Zweit- liga-Spitzenreiter Bietigheim gibt indes Anlass zur Zuversicht, dass heute Abend im Siegerland ein Sieg gelingt. Mit dabei ist in Ferndorf Michael Hilbig, der erneut für den gesperrten Keeper Sveinbjörn Pétursson in die Bresche springt. "Ich habe mich gefreut, wieder einmal bei der Mannschaft zu sein, auch wenn ich zum Erfolg über Bietigheim nicht viel beitragen konnte. Aber vielleicht habe ich Radek Musil ja zumindest etwas den Rücken gestärkt", sagt der 32-Jährige und liegt damit wohl richtig. Denn Musil strahlte gegen den Tabellenführer große Sicherheit aus. Das wird auch heute in der Ferndorfer Kreuztal-Sporthalle vonnöten sein, die bestimmt ausverkauft ist.

Aues Trainer Runar Sigtryggsson hofft, dass alle seine Spieler an die jüngste Leistung anknüpfen. Sein bislang einziges Punktspiel in Ferndorf hatte der EHV 2012 deutlich mit 34:26 gewonnen. Leistungsträger im Angriff waren damals David Hansen (6 Tore) und Janar Mägi (5). Während Mägi gegen Bietigheim als einer der Wenigen im Team hinter den Erwartungen zurückblieb und im linken Aufbau zu wenig Druck entfachte, kam David Hansen gar nicht zum Einsatz. "Mal sehen, ob ich im Pokal wieder ran darf", hofft der Aufbauspieler darauf, mit seiner Wurfstärke zum Einzug in die dritte Pokalrunde beitragen zu können.

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BeitragThema: Re: EHV Aue 2013/14 - 2. Bundesliga   Do 7 Nov 2013 - 23:50

Heimsieg über Tabellenführer sorgt für ausgelassene Stimmung
Die Zweitliga-Handballer des EHV Aue haben am Sonnabend in Lößnitz die SG BBM Bietigheim mit 28:26 (13:14) bezwungen. Das Publikum trug seinen Teil zum Erfolg bei.


Von Falk Weiss

Lössnitz - So schnell war Rüdiger Jurke, der Manager von Handball-Zweitligist EHV Aue, nach einem Punktspiel schon lange nicht mehr auf dem Parkett der Erzgebirgshalle, um Trainer und Mannschaft zu einem bemerkenswerten Sieg zu gratulieren. Die knapp 1300 Zuschauer hatten am Sonnabend schon ein bisschen früher begonnen, das Team um Kapitän Eric Meinhardt für den 28:26-Erfolg (13:14) über Spitzenreiter SG BBM Bietigheim zu feiern. Und die Spieler selbst tanzten nach dem Schlusspfiff so ausgelassen im Kreis, als hätten sie eben den Meistertitel perfekt gemacht.

Der Auftritt der Erzgebirger gegen die favorisierten Gäste war tatsächlich meisterlich. 60 Minuten lang boten beide Kontrahenten hervorragendes Niveau, was die Anhänger ausgiebig honorierten. "Ich kam zwar nicht zum Einsatz, aber ich habe das starke Spiel bei dieser unglaublichen Atmosphäre auch auf der Bank genossen. Dass heute etwas drin ist, habe ich frühzeitig geglaubt. Wichtig war, dass unsere gut postierte Deckung die entscheidenden Angriffe der Bietigheimer unterbunden hat oder Radek Musil die Würfe parierte", lobte David Hansen seine Kameraden.

Aue startete konzentriert und konnte die Bietigheimer Abwehr mit geduldigen, aber schnellen Ballstafetten überwinden, wobei Posi- tionswechsel für Überraschungsmomente sorgten. Mehrfach "wanderte" die Führung hin und her. Eben noch lagen die Erzgebirger 9:11 (24.) hinten, wenig später führten sie 12:11 (26.), um dann mit einem 13:14-Rückstand in die Pause zu gehen. Trotz des hohen Tempos in der ersten Hälfte hielten die Auer bei bester Stimmung in der Halle auch nach dem Seitenwechsel den Druck aufrecht. Sie trafen zudem in Überzahl und ließen in Unterzahl keine Treffer der Bietigheimer zu. Im Angriff gelangen dem EHV einige wunderbare Kombinationen. Als Eric Meinhardt nach einer Körperfinte das 21:18 erzielte (40.), schien sich der Kampf auf dem Parkett auf dem Höhepunkt zu befinden. Doch es blieb bis zum Schluss spannend, weil auch die Schwaben alles gaben und in der 52. Minute per Konter sogar noch einmal mit 25:24 vorlegen konnten. Aber dank nicht zu überbietender Moral drehten die Auer den Spieß erneut um. Marvin Sommer traf von links, Jan Faith von rechts, und Kevin Roch erkämpfte gut eine Minute vor dem Ende für den EHV einen Strafwurf, den Faith zum 27:26 verwandelte. Mit einer Parade von Radek Musil und dem erfolgreichen Solo von Eric Meinhardt zum 28:26 machten die Gastgeber den umjubelten Erfolg perfekt.

"Es war nicht durchweg eine Glanzleistung. Aber alle haben versucht, wirklich ihr Bestes zu geben. Ein großes Lob gebührt den Zuschauern, die gerade am Ende richtig Druck gemacht haben", erklärte EHV-Trainer Runar Sigtryggsson. Etwas euphorischer war der ehemalige Auer Mannschaftsleiter Bernd Schreiter: "Die jüngsten drei Heimspiele waren wirklich eine Augenweide, und diesmal sind die Zuschauer ein ganz wichtiger Faktor im Kampf um den Sieg gewesen." Respekt zollten auch die Gäste. "Wir wussten, dass es nicht einfach wird. Ich bin mir sicher, wir waren nicht die Letzten, die in dieser Saison in Lößnitz verlieren."

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Bildtext: Der Auer Arni Thor Sigtryggsson glänzte am Sonnabend in der Erzgebirgshalle gegen die SG BBM Bietigheim mit präzisen Zuspielen. Zudem gelangen ihm beim Heimsieg über den Tabellenführer fünf Tore. - Foto: Ralf Wendland

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BeitragThema: Re: EHV Aue 2013/14 - 2. Bundesliga   Do 7 Nov 2013 - 23:48

Zweitliga-Spitzenreiter läuft in der Erzgebirgshalle auf
Die Handballer des EHV Aue erwarten morgen das Team der SG Bietigheim. Der Kontrahent hat zuletzt sechsmal in Folge gewonnen.


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Lössnitz - Die SG Bietigheim ist derzeit das Topteam der 2. Bundes- liga. Daher dürfen sich die hiesigen Handballfreunde auf einen sport- lichen Höhepunkt freuen, wenn der Tabellenführer morgen zu seinem Gastspiel in der Erzgebirgshalle aufläuft. Anwurf ist 17 Uhr.

Der Vorjahresvierte aus Baden-Württemberg wird von den Auern mit gemischten Gefühlen erwartet, dürften die Trauben für die Schützlinge von Trainer Runar Sigtryggsson vor heimischer Kulisse doch diesmal sehr hoch hängen. Immerhin kann Bietigheim eine beeindruckende Serie von sechs Siegen in Folge vorweisen. Ungeachtet dessen will der EHV natürlich alles versuchen, um zu punkten.

Die Auer mussten sich in der Vorbereitung auf das Duell mit drei Themen beschäftigen. Angefangen hatte es mit der Meldung, dass Torhüter Sveinbjörn Pétursson wegen seiner vermeintlich unsportlichen Handbewegung während des jüngsten Spiels in Essen vom Deutschen Handballbund für zwei Partien gesperrt wurde. Dem Einspruch des EHV dagegen war kein Erfolg beschieden. "Die Disziplinarkommission des DHB entscheidet anhand des Protokolls der Schiedsrichter. Spielaufnahmen hatten wohl keinen Einfluss, denn da ist nichts Entscheidendes zu erkennen", sagte Runar Sigtryggsson. Als Reaktion gibt es nun ein Wiedersehen mit Michael Hilbig auf der Bank der Erzgebirger. Der Keeper wird von der zweiten Mannschaft "ausgeliehen" und reist eventuell auch mit zum Pokalduell nach Ferndorf. "Wir müssen mit dieser Situation zurechtkommen", zeigte sich Radek Musil zuversichtlich, dass das Team den Ausfall von Pétursson gut übersteht.

Die zweite Baustelle betraf die Abwehr, die für ihren Auftritt in Essen vom Trainer die Note mangelhaft erhielt und letztlich dafür verantwortlich war, dass der EHV mit leeren Händen die Heimreise antreten musste. "Auf dem Video war es gut zu sehen: Die Deckung ist löchrig wie ein Schweizer Käse gewesen. Daran müssen wir arbeiten." Aus diesem Grund widmete Sigtryggsson unter der Woche diesem Thema mehrere Trainingseinheiten.

Und dann galt es natürlich, sich mit dem stark besetzten Kontrahenten selbst zu beschäftigen. Der Bietigheimer Kader ist im Vergleich zur vorigen Saison fast unverändert geblieben, und das Team tritt aktuell wie ein echter Aufstiegsaspirant auf. "Die SG spielt einen extrem schnellen Handball und bestraft jeden Fehler mit Tempogegenstößen", warnt Runar Sigtryggsson. Eine Kostprobe davon durfte zuletzt der TSV Altenholz "genießen", der in Bietigheim mit 27:36 unter die Räder kam.

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Bildtext: Michael Hilbig weiß, wie es sich anfühlt, in der zweiten Liga erfolgreich zu sein. Das zeigt diese Aufnahme aus dem Jahr 2006. Der Torhüter, der sein Können inzwischen in der zweiten Mannschaft des EHV Aue zeigt, hilft aufgrund der Sperre von Sveinbjörn Pétursson nun noch einmal in der ersten Vertretung aus. - Foto: Racepixx (Archiv)

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BeitragThema: Re: EHV Aue 2013/14 - 2. Bundesliga   So 13 Okt 2013 - 14:33

EHV-Trainer vermisst die konsequente Abwehrarbeit
Handball, 2. Bundesliga: Aue zieht bei Tusem Essen mit 29:31 den Kürzeren


Von Falk Weiss

Essen - Von ihrer Fahrt ins Ruhrgebiet haben Aues Zweitliga-Handballer am Sonnabendmorgen nur wenig Positives berichten können, obwohl die 29:31-Niederlage (14:16) beim dreifachen deutschen Meister Tusem Essen als Ergebnis recht gut klingt. Neben dem Fakt, dass die kleine Serie von drei Siegen in Folge auswärts endete, verlor der EHV nur wenige Minuten, nachdem die zweite Halbzeit begonnen hatte, Torhüter Sveinbjörn Petursson wegen Disqualifikation. Der Isländer soll nach Ansicht der Referees nach einem Siebenmeter der Gastgeber mit einer unsportlichen Geste aufgefallen sein, weil der Wurf von Lasse Seidel den Kopf von Petursson gestreift hatte. Aue legte gegen die Disqualifikation des Tormanns, die eine Sperre von ein oder zwei Pflichtspielen nach sich ziehen kann, Protest beim Deutschen Handballbund ein.

Auf die im Übrigen fair verlaufene Begegnung hatte der Ausfall von Petursson keinen direkten Einfluss, zumal die Leistung von Keeper Radek Musil in der EHV-Hintermannschaft zu den soliden Vorstellungen in der Sporthalle "Am Hallo" gehörte. Ansonsten war nach Ansicht von Trainer Runar Sigtryggsson von einer Defensive weit und breit nichts zu sehen. "Hier kann man nicht zufrieden sein. Das war keine Abwehrarbeit. Die Torhüter konnten dadurch auch nur begrenzt helfen", sprach Sigtryggsson die Achillesferse im Spiel der Auer an, die in der ersten Halbzeit sogar mit 8:5 (12.) durch Marvin Sommer vorlegen konnten. "Drei Tore Vorsprung dürfen wir nicht so einfach und binnen von fünf Minuten wieder hergeben. Da müssen wir cleverer agieren", kritisierte Co-Trainer Stephan Swat.

Phasenweise war das Angriffsspiel der Gäste über Ladislav Brykner und Janar Mägi (jeweils 7 Tore) richtig gut anzusehen. "Nur diese beiden erfüllten vorn die Erwartungen", konstatierte Runar Sigtryggsson. Für ihn gehört der Turn- und Sportverein Essen-Margarethenhöhe (Tusem) zwar eindeutig ins obere Tabellendrittel, doch ein EHV-Team in der Form der jüngsten Punktspiele hätte etwas Zählbares erreichen können. Dass Tusem-Pressesprecher Stephan Krebietke einräumte, "Aue hat ein beherztes Spiel gezeigt und Essen ordentlich Paroli geboten", dürfte nur als schwache Motivation für die bevorstehende Aufgabe gelten. Denn am kommenden Samstag, 17 Uhr testet der Tabellenführer aus Bietigheim den EHV in dessen Halle.

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BeitragThema: Re: EHV Aue 2013/14 - 2. Bundesliga   Fr 11 Okt 2013 - 13:41


Letztes Spiel am 11.10.2013 um 19:30 Uhr
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BeitragThema: Re: EHV Aue 2013/14 - 2. Bundesliga   Fr 11 Okt 2013 - 13:40

Auer fahren mit viel Schwung gen Westen
Mit drei Siegen im Rücken laufen die Handballer des EHV heute in der zweiten Liga bei Tusem Essen auf. Die Gastgeber sind als Erstliga-Absteiger ganz klar in der Favoritenrolle.


Von Falk Weiss

Essen - Ohne den Druck, gewinnen zu müssen, steigen die Zweitliga-Handballer des EHV Aue heute Vormittag in ihren neuen Mannschaftsbus. Die Reise geht nach Essen, wo 19.30 Uhr in der Sporthalle "Am Hallo" die Vertretung von Tusem auf die Schützlinge von Trainer Runar Sigtryggsson wartet.

Letzterer hatte nicht nur seinen Spielern nach dem klaren Heim- erfolg über die HG Saarlouis am vergangenen Sonnabend etwas Zeit zum Entspannen gegönnt. "Auch ich habe am Sonntag mal abgeschaltet und mir einen schönen Tag geleistet", erklärte Sigtryggsson auf die Frage, wie er den Tag nach dem dritten Sieg des EHV in Folge verbracht hat und ergänzte: "Wir sind nach Berlin gefahren, haben uns die Erstliga-Partie der Füchse gegen die Rhein-Neckar-Löwen angesehen."

Doch schon wenig später beschäftigte sich der Coach mit dem heutigen Kontrahenten. "Ich habe die Essener in zwei Spielen beobachtet. Sie sind auf allen Positionen sehr gefährlich und haben den Vorteil, dass die Mannschaft nach dem Abstieg aus der ersten Liga so gut wie unverändert zusammengehalten werden konnte", sagt Sigtryggsson und verweist darauf, dass Tusem in dieser Saison auf eigenem Parkett noch keinen Punkt abgegeben hat. Ein Grund mehr, dass die Erzgebirger ohne große Flausen im Kopf in die Ruhrmetropole reisen. "Wir werden versuchen, uns auf die Stärken des Gegners zu konzentrieren und voll dagegenzuhalten. Auch wenn die Chance nur fünf Prozent beträgt, wollen wir diese möglichst nutzen", blickt der Isländer voraus, der wohl seinen kompletten Kader zur Verfügung hat und hofft, der Schwung der kleinen Erfolgsserie des EHV verhilft auch in Essen zu einem guten Resultat.

Zuletzt gegen Saarlouis verdiente sich neben dem breit aufgestellten Angriff, der jedem Kontrahenten Probleme bereitet, auch die Auer Abwehr einschließlich der Keeper Bestnoten. So lobte Torhüter Radek Musil das Zusammenspiel bis hin zu den Leuten, die von der Bank kamen, ausdrücklich. Mit entscheidend für den Ausgang der Partie heute Abend dürfte laut Sigtryggsson sein, wessen Defensive vom Anwurf weg besser ins Spiel findet.

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Bildtext: Die EHV-Torhüter Sveinbjörn Pétursson (links) und Radek Musil waren zuletzt gegen Saarlouis eine sichere Bank. Auch heute Abend in Essen wird von ihren Paraden wieder viel für die Auer abhängen. - Foto: Ralf Wendland

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BeitragThema: Re: EHV Aue 2013/14 - 2. Bundesliga   Fr 11 Okt 2013 - 13:37

Erzgebirger landen mit starker Leistung dritten Sieg in Folge
Dank eines tollen Auftritts ist den Handballern von Zweitligist EHV am Sonnabend gegen die HG Saarlouis die Revanche für die Vorjahresniederlagen geglückt. Aue gewann klar und verdient 33:24 (15:11).


Von Falk Weiss

Lössnitz - Schon seit Wochen ist die Stimmung beim EHV Aue nicht so gut gewesen wie am Sonnabend nach dem souveränen 33:24-Heimsieg (15:11) über die HG Saarlouis. Zumal die Erzgebirger gegen dieses Team noch in der Vorsaison stets verloren hatten. Sogar Aues Trainer Runar Sigtryggsson, der eigentlich auf Sachlichkeit setzt, ließ seiner guten Laune freien Lauf. Nachdem EHV-Manager Rüdiger Jurke die Partie ausführlich analysiert hatte, fragte er den Coach, wie er das Spiel gesehen habe. Und Sigtryggsson antwortete salopp: "Genau so wie du, nur von der anderen Seite."

Denn während Jurke das Duell von der Tribüne der Lößnitzer Erzgebirgshalle aus verfolgt hatte, saß der Auer Trainer auf der Mannschaftsbank und sah über 60 Minuten einen großartigen, weil spielerisch wie kämpferisch starken Auftritt seiner Schützlinge, die mit dem Gast aus dem Saarland keine großen Probleme hatten. Dabei spielte die taktische Marschroute von Sigtryggsson eine Rolle, der mit dem Anwurf einen Doppelwechsel vornahm. Während im Angriff Kevin Roch und Arni Thor Sigtryggsson zum Einsatz kamen, wurden sie in der Defensive durch Marcel Schäfer und Bjarki Mar Gunnarsson ersetzt. Was anfangs dem Versuch glich, die HG-Deckung zu überwinden, bestätigte sich spätestens Mitte der ersten Halbzeit als zündende Idee, als Janar Mägi und Eric Meinhardt im Aufbau aufliefen und den Druck auf den HG-Kasten hoch hielten. Die Auer agierten in einer schon lange nicht mehr praktizierten Breite. Komplettiert wurde die Leistung der Gastgeber von der Hintermannschaft und den beiden Torhütern. In der ersten Halbzeit parierte Radek Musil gleich zwei gegnerische Siebenmeter, im zweiten Durchgang glänzte Sveinbjörn Petursson bei freien Abschlussversuchen der Gäste.

"Wir haben so weiter gespielt wie gegen Hüttenberg und Leutershausen. Vorn geduldig, mit guter Chancenverwertung - und dabei viele Tempogegenstöße", freute sich Radek Musil über den ungefährdeten Erfolg und gab auf Nachfrage bescheiden zu: "Auch die Torwartleistung war heute auf unserer Seite. Sveinbjörn hielt klasse." Ladislav Brykner verdiente sich gegen Saarlouis ebenso Bestnoten. "Wir gaben von Anfang an Vollgas, sind aber nach den Erfolgen auch etwas lockerer und haben Selbstvertrauen." Das sei wichtig gewesen, als der Vorsprung zwischenzeitlich auf drei Tore zusammenschmolz. "Da blieben wir trotzdem ruhig", so der 24-Jährige erleichtert, der sich nur über zwei, drei vergebene Großchancen seinerseits ärgern dürfte. Doch die konnten sich die Erzgebirger am Sonnabend gut leisten, stand doch am Ende ein Erfolg mit neun Toren Differenz an der Anzeigetafel.

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Bildtext: Sein furioser Einsatz brachte ihm den Titel "Spieler des Tages": Ladislav Brykner kämpfte vorbildlich, holte mehrere Strafwürfe heraus und traf für den EHV Aue beim ungefährdeten 33:24-Sieg über Saarlouis fünfmal. - Foto: Ralf Wendland

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BeitragThema: Re: EHV Aue 2013/14 - 2. Bundesliga   Fr 11 Okt 2013 - 13:36

Erzgebirger wollen dritten Sieg in Folge
Die HG Saarlouis ist heute der nächste Kontrahent von Handball-Zweitligist EHV Aue. Die Gäste stehen auf einem Abstiegsplatz, sind aber nicht zu unterschätzen.


Von Falk Weiss

Lössnitz - Der neue Mannschaftsbus der Neustädtler Firma Haschik, die seit 13 Jahren Aues Handballer durch Deutschland fährt, trägt jetzt den großen Schriftzug "Botschafter des Erzgebirges". Als das der Zweitligist EHV am Mittwoch stolz verkündete, schwang auch etwas Enttäuschung mit, dass es an diesem Wochenende keine Auswärtsfahrt gibt. Denn die Schützlinge von Trainer Runar Sigtryggsson treten gegen die HG Saarlouis heute, 17 Uhr in eigener Halle in Lößnitz an.

Andererseits haben die Erzgebirger fürs dritte Heimspiel der Saison eine Vision. Sie wollen nach den Siegen über Hüttenberg und Leutershausen zum dritten Mal in Folge gewinnen. Sigtryggsson mahnt zur Vorsicht: "Unsere Gäste haben zwar zuletzt verloren, doch das macht sie auch sehr gefährlich." Dass die HG mit 2:8 Punkten auf einem Abstiegsplatz steht, sei nebensächlich. Auch die Ergebnisse aus der Vorsaison fordern die Akteure um EHV-Regisseur Eric Meinhardt auf, den Kontrahenten nicht zu unterschätzen: Saarlouis gewann in eigener Halle 37:33 und in Lößnitz 26:23. Im Nachholspiel bei der TSG Friesenheim zeigten sich die Saarländer kampfstark, auch wenn sie 30:33 verloren.

Die Erzgebirger können ihren positiven Trend nur fortsetzen, wenn die Fehlerquote so niedrig wie möglich gehalten und die Torgefährlichkeit auf alle Mannschaftsteile ausgedehnt wird. Erfreulich wäre, wenn Janar Mägi heute einen ähnlich guten Tag hätte wie jüngst in Leutershausen, als der 26-Jährige acht Treffer erzielte. Nicht nur vorn legte Aue zu. Auch in der Abwehr scheint es immer besser zu funktionieren. Das dürfte gegen Saarlouis - ein Team, das sich auswärts nicht versteckt - nötig sein. Eher unauffällig agiert da ein Spieler beim EHV, der eigens zur Verstärkung der Deckung verpflichtet wurde: Bjarki Mar Gunnarsson. Der 25-jährige Isländer gab seinen Mitspielern gegen Hüttenberg und Leutershausen großen Halt, dürfte perspektivisch auch auf der Kreisposition im Angriff zu finden sein.

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BeitragThema: Re: EHV Aue 2013/14 - 2. Bundesliga   Fr 11 Okt 2013 - 13:34

Schachzug des Trainers wirkt sich positiv aus
Handball, 2. Bundesliga: Aue setzt sich bei der SG Leutershausen 30:24 durch


Von Falk Weiss

Leutershausen - Zehn Jahre mussten aus Sicht von Handball-Zweit- ligist EHV Aue vergehen, um beim deutschen Meister des Jahres 1968 endlich mal wieder einen vollen Erfolg zu feiern. In der Meisterschaft 2003/2004 hatten sich die Erzgebirger bei der SG Leutershausen mit 28:26 durchgesetzt, am vergangenen Sonnabend durften die Schützlinge von Trainer Runar Sigtryggsson in der Heinrich-Beck-Sporthalle einen 30:24-Sieg (17:10) bejubeln.

EHV-Team zeigt Siegeswillen

Es war ein überraschend souverän-er Doppelpunktgewinn. Hatten die Auer doch in der Woche vor der Partie sogar kurz über einen Antrag auf Spielverlegung nachgedacht, weil gleich sieben Akteure und auch das Trainerduo erkrankt waren. Glücklicherweise wurden diese Überlegungen ad acta gelegt. "Die Mannschaft hat voll konzentriert begonnen. Ich habe sofort gespürt, dass die Jungs gewinnen wollen. Es ist ihnen ganz offensichtlich bewusst gewesen, dass es trotz der frühen Saisonphase ein Vier-Punkte-Spiel war", lobte Sigtryggsson, der seinen Bruder Árni Thor mit der Aufgabe als Regisseur betraute und ihm im Aufbau Ladislav Brykner auf der halbrechten sowie Janar Mägi auf der halblinken Position zur Seite stellte.

Ein Schachzug, der durchschlagenden Erfolg hatte. Setzte sich der EHV doch bis zum Seitenwechsel auf 17:10 ab. Speziell Mägi, der in den Partien zuvor mit angezoge- ner Handbremse zu agieren schien, brachte sich gegen Leutershausen sowohl mit körperlichem Einsatz als auch mit Treffsicherheit ein. Seine Torgefährlichkeit öffnete seinen Mitspielern zugleich Lücken in der SGL-Abwehr, weil jene phasenweise versuchte, den Esten mit Press- deckung aus dem Spiel zu nehmen.

Heimcoach gratuliert artig

"Unsere Gäste haben ihren Auftritt souverän gestaltet und auch in dieser Höhe verdient gewonnen. Eigentlich hatte ich gedacht, dass wir mit Aue auf einer Stufe stehen. Dies war nicht der Fall. Das tut weh, und es gilt, artig zu gratulieren", sagte SG-Trainer Holger Löhr. Denn sein Team brachte trotz taktischer Varianten den EHV auch in Hälfte zwei nicht mehr aus dem Rhythmus, der über volle 60 Minuten von spielerischer und kämpferischer Dominanz geprägt war. Vielleicht müssen ja diesmal auch nicht wieder zehn Jahre vergehen, ehe die Auer erneut so erfolgreich an der Bergstraße auftreten. Doch zuvor wird die SG Leutershausen Anfang März erst einmal zum Rückspiel in Lößnitz erwartet.

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BeitragThema: Re: EHV Aue 2013/14 - 2. Bundesliga   Fr 11 Okt 2013 - 13:32

Gegner kämpfen für das gleiche Ziel
Handball-Zweitligist EHV Aue tritt heute Abend bei der SG Leutershausen an. Beide Mannschaften wollen vor allem eines: die Klasse halten.


Von Falk WEiss

Leutershausen - Zwei Punkte haben manchmal beträchtliche Auswirkungen. Der 30:18-Erfolg des EHV Aue am vergangenen Sonnabend gegen den TV Hüttenberg "katapultierte" die Erzgebirger erst einmal von den Abstiegsplätzen der 2. Handball-Bundesliga auf Rang 15 nach oben. Zudem glich dieser erste Saisonsieg einer Erlösung. Von Entwarnung kann indes keine Rede sein. Umso wichtiger wäre es, heute ab 20 Uhr bei der SG Leutershausen nachzulegen.

Die SG war nicht nur in der vergangenen Meisterschaft ein direkter Kontrahent des EHV im Kampf um den Klassenerhalt, sie steht auch im aktuellen Klassement mit ebenfalls 2:6 Zählern direkt hinter den Auern auf Rang 16. So ist in jedem Fall ein umkämpftes Duell zu erwarten, wobei sich die Erzgebirger Chancen auf einen Auswärtssieg ausrechnen. Daher wurde der Fokus nach dem Erfolg über den TV Hüttenberg sofort auf den Auftritt in Leutershausen gerichtet. "Wenn wir uns so präsentieren wie gegen den TV, dann ist alles möglich", sagte Trainer Runar Sigtryggsson.

Doch bereits Anfang der Woche zogen über dem Auer Lager Wolken auf. So fiel das gemeinsame Training am Dienstag komplett aus. Mehrere Spieler - darunter Radek Musil, Eric Meinhardt und Kevin Roch - lagen mit Hals- und Gliederschmerzen sowie Fieber im Bett. Auch den Chefcoach sowie Co-Trainer Stephan Swat hatte es erwischt. Am Mittwoch war die Situation etwas entspannter. Immerhin elf EHV-Akteure erschienen auf dem Parkett, während zum Beispiel Eric Meinhardt erst am Donnerstag wieder einsteigen konnte. Runar Sigtryggsson ließ Angriffskombinationen üben und probierte aus der Not heraus auch einige interessante Varianten aus, da mit Kevin Roch und Enrico Berthold die Stamm-Kreisspieler fehlten.

"Egal, wie die Woche gelaufen ist: Umso mehr müssen wir auf unsere Leistung gegen Hüttenberg aufbauen", lässt Sigtryggsson die Probleme in der Vorbereitung auf die Partie in Leutershausen nicht als mögliche Ausrede gelten. Vielmehr wollen die Erzgebirger den Schwung des Heimsiegs nutzen, um beim deutschen Meister des Jahres 1968 erfolgreich zu bestehen. Die gastgebende SG gilt in dieser Saison als leicht verbessert, wobei gute Deckungsarbeit bislang das Markenzeichen war. Im Sommer gab es mit sechs Zu- und acht Abgängen große personelle Veränderungen. Dabei werden die Hoffnungen neben gestandenen Akteuren wie Hannes Volk auch auf den Nachwuchs gesetzt. Zum Beispiel kamen mit Pascal Durak (21) und Kai Dippe (20) zwei Juniorennationalspieler zur SG, deren erfahrener Trainer Holger Löhr den Klassen- erhalt ohne ausländische Männer schaffen will. Da es auch für den EHV nur um den Verbleib in der 2. Bundesliga geht, steckt eine ganze Menge Brisanz im Duell der beiden Vorjahresaufsteiger.

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Bildtext: Nach dem so wichtigen Heimsieg über den TV Hüttenberg wartet auf Marcel Schäfer (links) und den EHV Aue heute die nächste Herausforderung. Die Erzgebirger sind bei der SG Leutershausen zu Gast. - Foto: Ralf Wendland

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BeitragThema: Re: EHV Aue 2013/14 - 2. Bundesliga   Fr 11 Okt 2013 - 13:30

Auer Spiel nach dem Geschmack der Zuschauer: erster Saisonsieg
Handball-Zweitligist EHV stößt den Bock um. Das 30:18 gegen Hüttenberg ist in der jungen Meisterschaft das erste Erfolgserlebnis.

Von Falk Weiss

Lössnitz - Mit seinem zehnten Tor hat Marvin Sommer am Samstagabend 30 Sekunden vor Abpfiff den eindrucksvollen Auftritt des Handball-Zweitligisten EHV Aue gegen den TV Hüttenberg besiegelt. Die Gastgeber siegten in der Erzgebirgshalle 30:18 (14:8 ) und sicherten sich so die ersten Punkte in der Saison.

Dass den Erzgebirgern gegen den vermeintlichen Angstgegner aus Hessen - Hüttenberg liegt südlich von Gießen - ein ungefährdeter Start-Ziel-Sieg glückte, überraschte die Zuschauer schon, war es doch nach der Partie in Hamm nicht zu erwarten. Diesmal genossen die Spieler um Arni Thor Sigtryggsson und Eric Meinhardt schon während der Begegnung Szenenapplaus für viele gelungene Aktionen. Und nach dem Schlusspfiff tanzten die Auer, von den Zuschauern gefeiert, auf dem Parkett, als wäre der Klassenerhalt perfekt gemacht worden.

Obwohl es bis dahin noch ein weiter Weg ist, dürften die Einheimischen gespürt haben, was möglich ist, wenn alle Beteiligten gemeinsam in die richtige Richtung ziehen. "Wir haben viel trainiert und uns gut vorbereitet, haben versucht, den Ball laufen zu lassen und unnötige Fehler zu vermeiden. Hinzu kam, dass Radek Musil sehr stark war. Es zeigte sich, was für eine Leistung Torhüter bringen können, wenn die Abwehr funktioniert", schwelgte Ladislav Brykner im Glück über den ersten Saisonerfolg.

Die Parkettbesitzer ließen sich im Angriff weder von den harten Bandagen beeindrucken, mit den Hüttenberg den EHV aus dem Tritt bringen wollte, noch von ungenutzten Chancen. Aue überzeugte schon im ersten Durchgang mit erfolgreichen Kontern, so über Felix Kempe, der in der 18. Minute den ersten Fünf-Tore-Vorsprung schaffte (8:5), ebenso mit sehenswerten Kombinationen im eigenen Aufbau. Dabei verdiente sich Arne Thor Sigtryggsson einen Spitzenwert in der sogenannten kanadischen Wertung. Neben fünf eigenen Toren setzte der Isländer seine Mitspieler mehrfach großartig und für den Kontrahenten überraschend in Szene. Einer der Profiteure dieser Vorarbeit war Jan Faith, der nach langer Verletzungspause mit drei Toren erfolgreich in die Mannschaft zurückkehrte. Als Eric Meinhardt das Leder aus dem TV-Aufbau abfing und Marvin Sommer den Gegenstoß zum 20:12 (42.) vollendete, waren sich die Anhänger sicher: Dieser Sieg gerät nicht mehr in Gefahr.

"Aue hat couragiert gespielt und auch in der Höhe verdient gewonnen", sagte Hüttenbergs Trainer Heiko Karrer, nachdem der EHV auch in der Schlussviertelstunde in seiner Zielstrebigkeit nicht nachgelassen hatte. Kein Wunder, dass Trainer Runar Sigtryggsson erleichtert wirkte: "Es ist wirklich schön, hier zu gewinnen. Heute Abend hat vieles geklappt, was wir uns vorgenommen hatten", erklärte Sigtryggsson, während Torhüter Radek Musil sich bei seinen Vorderleuten bedankte. "Alle waren von Anfang an bereit. Ich bin stolz auf unsere Abwehrarbeit und möchte die Jungs loben", zollte der gebürtige Pilsener dem Team Respekt, kam doch dadurch auch seine Leistung erst richtig zur Wirkung.

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Bildtext: Marvin Sommer konnte Hüttenbergs Torhüter - hier Matthias Ritschel - zehnmal bezwingen. - Foto: Ralf Wendland

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BeitragThema: Re: EHV Aue 2013/14 - 2. Bundesliga   Fr 11 Okt 2013 - 13:28

Trainer Runar Sigtryggsson prophezeit ein "Nervenspiel"
Handball-Zweitligist EHV Aue hat morgen den TV Hüttenberg zu Gast. Beide Teams stehen noch ohne jeden Punkt da.


Von Falk Weiss

Lössnitz - Die Ergebnisse der ers-ten drei Zweitliga-Partien der Auer Handballer in dieser Meisterschaft haben untermauert, dass die Verantwortlichen im EHV-Lager gut beraten waren, sich hinsichtlich der Saisonziele bescheiden zu geben. Nach drei Niederlagen finden sich die Erzgebirger mit 0:6 Punkten in der Abstiegszone wieder. Umso wichtiger wäre es, morgen ab 17 Uhr daheim in Lößnitz gegen den TV Hüttenberg ein Erfolgserlebnis zu haben.

Allerdings zählen die Hessen definitiv nicht zu Aues Lieblingsgegnern. "Vorige Saison verloren wir beide Duelle deutlich", erinnert sich EHV-Trainer Runar Sigtryggsson. Insgesamt trafen beide Vereine bisher 26-mal aufeinander. Die Erzgebirger siegten nur neunmal. Momentan liegen die Hüttenberger - ebenfalls ohne Punkt - im Klassement direkt vor Aue. Davon will sich Sigtryggsson indes nicht blenden lassen. "Unsere Gäste sind deutlich stärker, als es die Tabelle derzeit aussagt. Aber natürlich stehen sie auch unter Druck, so dass ich von einem Nervenspiel ausgehe."

Angesichts der bisherigen Auftritte des EHV muss konstatiert werden, dass die Mannschaft noch nicht zusammengewachsen ist und insgesamt die Leistungen viel zu stark schwanken. Gänzlich unzureichend waren jeweils die Auftritte in der ersten Halbzeit. Die Auer gerieten in allen drei Partien bis zur Pause fast schon vorentscheidend in Rückstand. "Unser Ziel ist es, morgen speziell die eigenen Fehler abzustellen. Dazu gehört es, den Ball im Angriff effektiver und schneller laufen zu lassen. Sollte dennoch mal etwas daneben gehen, wollen wir uns auf die Abwehr verlassen können", sagt Sigtryggsson und verweist auf die zweite Hälfte in Hamm, als auch die Deckungsarbeit stark nachließ.

"Wir haben etwas gut zu machen, und ich baue dabei auf die Unterstützung durch unsere Anhänger", blickt der Trainer voraus, der personell fast aus dem Vollen schöpfen kann. So rückt langsam, aber sicher auch Jan Faith wieder in den Fokus. "Eine volle Belastung ist noch nicht möglich, aber erste Einsätze sind in den nächsten Spielen vorstellbar."

Je eine Freikarte gewinnen die ersten zehn Abonnenten der "Freien Presse", die heute ab 11 Uhr unter Ruf 03771 59413241 durchkommen und deren Lesernummer auf der Pressekarte mit einer 0 oder einer 1 endet. Zum Abholen der Tickets bitte das Original der Pressekarte mitbringen.

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Bildtext: Die Auer Zweitliga-Handballer - hier Arni Thor Sigtryggsson - wollen morgen im Heimspiel gegen den TV Hüttenberg endlich punkten. - Foto: Ralf Wendland

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BeitragThema: Re: EHV Aue 2013/14 - 2. Bundesliga   Fr 11 Okt 2013 - 13:26

Hamms Torhüter legt den Grundstein für Auer Pleite
Die Zweitliga-Handballer des EHV warten in dieser Saison weiter auf ihren ersten Punkt. Am Freitag kamen sie in Westfalen mit 23:32 (7:13) unter die Räder.


Von Falk Weiss

Hamm - Das Vorhaben der Handballer des EHV Aue, im westfälischen Hamm den ersten Sieg in dieser Zweitliga-Saison zu feiern, ist am Freitagabend geradezu kläglich gescheitert. Mit 23:32 (7:13) gerieten die Erzgebirger am Ende sogar regelrecht unter die Räder.

Der ASV Hamm-Westfalen - in der vorigen Meisterschaft als Tabellennachbar des EHV auf Platz 15 eingekommen - präsentierte sich in eigener Halle siegeswillig, couragiert und konzentriert. Dabei stand ein Mann von der ersten Minute an besonders im Fokus: ASV-Torhüter Tomas Mrkva. Vor gut 1600 Zuschauern war der Tscheche gleich bei den ersten drei Abschlussversuchen der Auer auf dem Posten. Dies schien bei den Angreifern des EHV einen bleibenden Eindruck hinterlassen zu haben, denn vor dem gegnerischen Kasten zeigte sich der Rückraum ausgesprochen harmlos und ängstlich. "Unsere Offensive war richtig lahm. Niemand hat sich getraut, aufs Tor zu werfen. So kamen wir nie richtig ins Spiel", ärgerte sich Trainer Runar Sigtryggsson.

Erneut gerieten die Erzgebirger schon vor der Pause klar in Rückstand (7:13) und erstickten so alle Ansätze von Selbstvertrauen im Keim. Letztlich machte Hamms Keeper mehr als 60 Prozent der Abschlussversuche der Gäste zunichte. "Aue hat zwar nicht aufgegeben, aber unsere Torhüterleistung bildete die Grundlage des Siegs. Und unsere Abwehr hatte die Gegner gut im Griff, so dass der Erfolg nie in Gefahr war", sagte ASV-Trainer Kay Rothenpieler, während sich sein Gegenüber mit der Mängelanalyse beschäftigen musste. "Im Punktspielbetrieb läuft eben vieles anders als in Vorbereitungspartien. Obwohl wir durch taktische Änderungen noch einmal verkürzen konnten, hielt dieser Effekt nicht lange genug an. Wir haben Hamm ganz eindeutig zu we- nig gefordert", erklärte Sigtryggsson und betonte, dies gelte nicht nur für die schwache Angriffsleistung, die den Einheimischen einfache Kontertore bescherte, sondern auch für die Deckungsarbeit. Es müsse sich schnell etwas ändern, damit es am kommenden Sonnabend in Lößnitz im Kellerduell mit dem TV Hüttenberg endlich mit dem ersten Auer Saisonsieg klappt.

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Bildtext: Eric Meinhardt war in Hamm der einzige Auer, der die Abwehr der gastgebenden Westfalen ernsthaft forderte. Seine neun Tore konnten indes an der klaren Auswärtsniederlage auch nichts ändern. - Foto: Klaus Hoffmann

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BeitragThema: Re: EHV Aue 2013/14 - 2. Bundesliga   Fr 11 Okt 2013 - 13:24

Auer müssen den Schalter umlegen
Handball, 2. Bundesliga: EHV reist nach Westfalen


Hamm - Bereits heute Abend läuft Handball-Zweitligist EHV Aue beim ASV Hamm-Westfalen zum nächsten Punktspiel auf. Der Anwurf erfolgt 19.45 Uhr. Der ASV ist mit einem 29:27-Sieg gegen Bietigheim und einer 23:36-Niederlage in Hildesheim in die Meisterschaft gestartet, während der EHV beide Auftaktpartien in den Sand gesetzt hat.

"Hamms jüngste deutliche Auswärtspleite darf keinesfalls dazu führen, dass wir die Situation falsch einschätzen", warnt EHV-Manager Rüdiger Jurke vor dem Kontrahenten, der zuletzt personell nicht aus dem Vollen schöpfen konnte. Aues Trainer Runar Sigtryggsson schaut derzeit indes weniger auf den Gegner, hat er doch genug eigene Baustellen. Schon Sekunden nach dem Abpfiff des Spiels gegen Rostock hatte er seine Schützlinge zusammengetrommelt. "Ich habe deutlich gemacht, dass wir nicht verloren haben, weil Felix Kempe den letzten Wurf nicht im Kasten untergebracht hat, sondern weil die 59 Minuten zuvor nicht optimal liefen. Wichtig war aber die Tatsache, dass die Mannschaft nie aufgab", sagt der Coach. Unter der Woche wurde eine intensive Fehleranalyse betrieben. "Mitte der ersten Halbzeit verloren wir durch einige Fehlpässe die Linie. Dabei wirkten sich auch Wechsel aus, die nicht so eingeschlagen haben wie erhofft", so Sigtryggsson.

Zudem ließ die Chancenverwertung von den meisten EHV-Angriffs-Positionen aus zu wünschen übrig. Ihre Nervosität müssen die Auer heute Abend gegen Hamm-Westfalen ebenfalls unbedingt in den Griff bekommen, um das Leder sicher und schnell in den eigenen Reihen laufen zu lassen. Vor allem sollten die Erzgebirger das Spiel voll konzentriert beginnen, um nicht wieder frühzeitig klar in Rückstand zu geraten. (wf)

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BeitragThema: Re: EHV Aue 2013/14 - 2. Bundesliga   Fr 11 Okt 2013 - 13:21

Erzgebirger bieten ihren Fans lange Zeit Erschreckendes an
Die zweite Niederlage im zweiten Spiel: Der EHV Aue hat am Sonnabend daheim im Ostderby der 2. Handball-Bundesliga gegen den HC Empor Rostock mit 24:25 (11:17) den Kürzeren gezogen.


Von Falk Weiss

Lössnitz - Nach gut 30 Minuten haben die Handballer des EHV Aue am Sonnabend im ersten Heimspiel dieser Zweitliga-Saison direkt am Abgrund gestanden. Da führten die Gäste vom HC Empor Rostock mit 19:11. Einzig Aues Torhüter Sveinbjörn Pétursson war es zu verdanken, dass der EHV nicht hinunterfiel, es "nur" eine 24:25-Niederlage und keine Klatsche wurde.

Pétursson kam nach etwa 20 Minuten für Radek Musil in den Kasten. Er verschaffte seinen Mitspielern mit einer überragenden Leistung die Zeit, sich selbst und ins Spiel gegen den Rivalen von der Ostseeküste zu finden. Und es dauerte wahrlich lange, ehe aus Auer Sicht etwas zu sehen war, das die Bezeichnung Zweitliga-Handball verdiente. Denn dem energischen Angriff von Arne Thor Sigtryggsson zum 1:0 folgten bei den Gastgebern Pleiten, Pech und Pannen, die nur selten von gelungenen Aktionen flankiert wurden. Als Ladislav Brykner mit dem 8:9 (17.) Tuchfühlung zu den Rostockern herstellte, erwies sich das als Strohfeuer, weil sich die Einheimischen Patzer leisteten, die der HC beim besten Willen nicht ungenutzt lassen konnte.

"Zehn technische Fehler vor der Pause führten zu Kontern von Empor. Bei uns war keine Bewegung ohne Ball zu sehen, und die gegen Rostock nötigen schnellen Ballstafetten waren Mangelware", kritisierte Co-Trainer Stephan Swat einen nicht akzeptablen Auftritt, der - wie erwähnt - mit dem Treffer zum 19:11 (33.) durch Empors Juniorennationalspieler Oliver Milde seinen negativen Höhepunkt erreichte. Im weiteren Verlauf kamen die Erzgebirger durch Paraden von Sveinbjörn Pétursson mehrfach in Ball- besitz. Geradezu heimlich still und leise kämpften sich die Schützlinge von Runar Sigtryggsson Tor um Tor heran (16:20/42.). Schließlich stellte Eric Meinhardt mit dem 21:22 (52.) den Anschluss her. Das darf eigentlich als kleine Sensation gelten, nachdem der EHV zuvor weder im Angriff noch in der Deckung die Erwartungen erfüllt hatte. So war die überaus faire Partie in den letzten acht Minuten wieder völlig offen. Als Arne Thor Sigtryggsson zum 24:25 traf, blieben noch 48 Sekunden. Aue bekam sogar die Chance, den Ausgleich zu schaffen, da die Rostocker ihren Angriff zu früh und erfolglos abschlossen. Doch am Ende der letzten, schön herausgespielten Kombination landete der Ball am Pfosten.

"Im zweiten Teil haben wir endlich das gemacht, was wir sollten. Die Abwehr stand etwas besser, und vorn haben wir den Ball laufen lassen. Sveinbjörns Leistung war super. Durch ihn sind wir im Spiel geblieben. Schade, dass wir in der ersten Halbzeit nicht auf dem Posten waren", ärgerte sich Kevin Roch über den misslungenen Auftritt und den Fehlstart in die Meisterschaft.

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Bildtext: Der Auer Eric Meinhardt setzt sich hier wuchtig gegen die Abwehr des HC Empor Rostock in Szene und kommt zum Abschluss. Die beiden Punkte indes gingen letztlich an die Gäste von der Ostseeküste. - Foto: Carsten Wagner

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BeitragThema: Re: EHV Aue 2013/14 - 2. Bundesliga   Fr 11 Okt 2013 - 13:20

Heimauftakt beschert den Auern gleich ein Ostderby
Handball-Zweitligist EHV empfängt morgen den HC Empor Rostock. Nach der Niederlage in Erlangen sollen nun die ersten Punkte her.


Von Falk Weiss

Lössnitz - Runar Sigtryggsson ist die Unzufriedenheit über den misslungenen Saisonstart in der 2. Handball-Bundesliga voriges Wochen- ende in Erlangen - die Auer verloren knapp mit 26:27 - lange deutlich anzumerken gewesen. Die bei der Niederlage in Franken gewonnenen Erkenntnisse ließ der EHV-Trainer auch gleich in die Vorbereitung auf das erste Heimspiel in dieser Meisterschaft einfließen. Gegner ist morgen ab 17 Uhr in der Erzgebirgshalle in Lößnitz der HC Empor Rostock.

"Das wird eine interessante und schwere Aufgabe für uns", sagt Sigtryggsson und mahnt daher: "Wir müssen uns dieses Mal mit dem Anwurf bewusst sein, dass es sofort losgeht. Denn unsere Gäste werden sicher gleich auf Angriff setzen und ein hohes Tempo in die Partie bringen." Mit dieser Taktik überrasch-ten die Rostocker am vergangenen Sonnabend bei ihrem 32:27-Heimerfolg auch Eintracht Hildesheim.

Die jüngsten Aufeinandertreffen mit den Ostseestädtern fielen aus Sicht der Erzgebirger allesamt unbefriedigend aus. So setzte es in der vorigen Meisterschaft gleich zwei Niederlagen (25:31 und 23:32), wobei die Pleite in Rostock letztlich die deutlichste in der Saison 2012/2013 war. Und während des Trainings- lagers im August unterlagen die Auer dem HC Empor mit 26:31. "Ich erwarte die Rostocker wie immer druckvoll und mannschaftlich mit hoher Konstanz. Die große Frage wird sein, wie wir auftreten", so Sigtryggsson, der fordert, die eigenen Stärken besser zu nutzen und an Schwächen konsequent zu arbeiten. Letztere lagen in Erlangen vorrangig auf der Kreisposition und im linken Rückraum. So musste sich Kevin Roch, der im zurückliegenden Jahr am Kreis deutlich zugelegt hatte, in der Vorbereitung aber hinter den Erwartungen zurückgeblieben war, kritische Fragen gefallen lassen.

Mit Neuzugang Bjarki Mar Gunnarsson bietet sich eine Alternative an. Doch der Isländer verfügt zwar über die körperlichen Voraussetzungen, agierte in seiner Karriere bislang allerdings nur im linken Rückraum. Und von da fehlte am vergangenen Sonnabend ebenfalls der wichtige Druck, um die Auer Torgefahr insgesamt zu erhöhen. Da sind morgen gegen Rostock besonders Janar Mägi und David Hansen in der Pflicht. Parallel dazu müssen alle anderen beim EHV zumindest an jene Leistung anknüpfen, die sie nach der verpennten Startphase in Erlangen gezeigt hatten.

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Bildtext: Aues Kevin Roch (links) - hier vor einem Jahr im Heimspiel gegen Erlangen - stand zuletzt in der Kritik. Morgen gegen den HC Empor Rostock soll er wieder für mehr Gefahr vom Kreis sorgen. - Foto: Ralf Wendland

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BeitragThema: Re: EHV Aue 2013/14 - 2. Bundesliga   Fr 11 Okt 2013 - 13:17

Der EHV Aue fiebert dem ersten Heimspiel entgegen!

Nach der knappen Niederlage mit 26:27 in Erlangen fiebert der EHV Aue seinem ersten Heimspiel am Sonnabend, 07.09., 17:00 Uhr in der Erzgebirgshalle entgegen.

Der Gegner ist kein Geringerer als der Traditionsverein von der Ostsee, der HC Empor Rostock – eine der besten Mannschaften der letzten Rückrunde. Die Hanseaten haben bereits im ersten Spiel der neuen Saison gezeigt, dass mit ihnen zu rechnen ist. Sie besiegten souverän die Eintracht Hildesheim mit 32:27. Die Ostseestädter haben in den nächsten zwei/drei Jahren vor, in die 1. Handballbundesliga aufzusteigen. Prominente Unterstützung erhalten sie dafür vom ehemaligen Manager des THW Kiel, Uwe Schwenker, der als Berater bei den Rostockern einstieg. Bange machen gilt nicht! Der heimstarke EHV Aue will seine ersten Punkte in der noch jungen Saison einfahren und baut dabei trotz „Tag der Sachsen“ im 8 km entfernten Schwarzenberg auf seine Fans!

Quelle. HP EHV Aue - Klick hier
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BeitragThema: Re: EHV Aue 2013/14 - 2. Bundesliga   Fr 11 Okt 2013 - 13:16


Unser Manager zur Lage in Liga 2 und im Blickpunkt unser Gegner am Samstag
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]Die Lage in Liga 2

Natürlich ist es schwierig, nach dem ersten Spieltag die Lage einzuschätzen und hat eigentlich auch keinen Sinn. Ich freue mich erst einmal, dass ich diese Saison wieder über die 2. Handallbundesliga schreiben darf und nicht über die 3. Liga - also, dass wir die Klasse gehalten haben, was auch in dieser Saison nur erst einmal unser Ziel sein kann.
Gleich am Anfang etwas für das Phrasenschwein: Bekanntlich ist ja das zweite Jahr das schwierigere. Das wird wohl auch bei uns so werden. Zumal die 2. Liga noch stärker und ausgeglichener zu sein scheint. Das belegen auch die Ergebnisse des ersten Spieltages. Vier der neun Spiele gingen mit nur einem Tor Unterschied aus, ein Spiel mit zwei und ein weiteres mit drei Toren. Das zeigt mehr denn je, wie eng es in diesem Jahr sein wird. Wer steigt auf und wer steigt ab? Dabei sind die Absteiger aus der 1. Liga - TUSEM Essen, der TV 1893 Neuhausen und der TV Großwallstadt - heiße Kandidaten für den Wiederaufstieg, von denen allerdings zwei gleich am ersten Spieltag patzten. So verloren der TV Großwallstadt in Leipzig mit 27:28 und der TV 1893 Neuhausen in Bad Schwartau mit 24:25. Natürlich gibt es auch noch einige andere Kandidaten, die vorn mitmischen werden und sich berechtigte Hoffnungen auf einen der drei Aufstiegsplätze machen dürfen, wie z.B. der TV Bittenfeld, die SG BBM Bietigheim, der HC Erlangen, der TV 05/07 Hüttenberg und vielleicht auch der HC Empor Rostock sowie der SC DHfK Leipzig. Wer steigt ab? Es werden am Ende vier Mannschaften absteigen, wenn alle möglichen Aufsteiger aus der 3. Liga dann auch aufsteigen wollen! Die drei Aufsteiger sind immer auch Kandidaten für den Weg zurück in die 3. Liga. Dass für sie die 2. Liga schwer wird, hat die TSG Tarp-Wanderup bereits zu spüren bekommen, die gleich bei der SG Leutershausen mit 25:36 eine herbe Niederlage einstecken musste. Auch die DJK Rimpar Wölfe hatten in Nordhorn keine Chance (27:20). Dagegen hielt der TSV Altenholz in Saarlouis lange mit (30:31) und führte gar zur Halbzeit mit 18:15. Doch die HG Saarlouis drehte das Ding auch mit Hilfe der 12 Tore des erst 18-jährigen Tim Suton. Des Weiteren sind die Aufsteiger aus der Vorsaison, also wir und die SG Leutershausen, immer auch Mannschaften, die gefährdet sind. Allerdings haben die Leutershausener mit ihrem 11-Tore-Sieg gleich ein Zeichen gesetzt. Zu den möglichen Abstiegskandidaten können sich noch ein/zwei Mannschaften, wie z. B. die HG Saarlouis oder vielleicht auch noch die eine oder andere weitere Mannschaft, die es noch gar nicht vermutet, dazugesellen.
Etwas erstaunt war ich über die hohe Niederlage der TSG Ludwigshafen-Friesenheim in Essen mit 21:30. Das hätte ich so nicht erwartet! Dagegen liegen andere Ergebnisse durchaus im Bereich des Normalen und der Erwartungen. Dass der TV Bittenfeld gegen den TV 05/07 Hüttenberg mit 29:26 gewinnt und die heimstarke Mannschaft aus Hamm-Westfalen gegen die SG BBM Bietheim siegt sowie der HC Empor Rostock gegen die Eintracht Hildesheim mit 32:27, konnte man schon erwarten. Die größte Überraschung war für mich der Sieg des VfL Bad Schwartau gegen den Absteiger aus der 1. Liga, den TV 1893 Neuhausen.
Es erwartet uns eine spannende Saison und ich hoffe, dass ich auch im nächsten September wieder über die 2. Bundesliga schreiben darf!
Ihnen wünsche ich tolle Spiele, viele Siege unserer Mannschaft und Freude am Handball!

Rüdiger Jurke

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Unser Gegner am Samstag: HC Empor Rostock

Der Stachel aus der letzten Saison sitzt noch tief, als wir zweimal gegen die Rostocker das Nachsehen hatten. Im Oktober brachten sie uns damals die erste Heimniederlage (25:31) bei und im März führten sie uns bei unserer schlechtesten Leistung der Saison (32:23) regelrecht vor. Dies muss und soll natürlich am Samstag anders werden!
In Rostock hat man einiges vor. Wenn man nur die Rückrunde der letzten Saison hernehmen würde, dann wäre der HC Empor Rostock bereits aufgestiegen. Das ist das große Ziel in Rostock in den nächsten zwei oder drei Jahren. Aber vielleicht klappt es bereits am Ende dieser Saison. Die Vorbereitung verlief für die Hanseaten optimal. Alle Vorbereitungsspiele, außer das Spiel gegen den THW Kiel, wurden gewonnen und im Auftaktspiel kämpfte man die Eintracht Hildesheim mit 32:27 nieder. An der Ostsee bewegt sich was! Der ehrgeizige Trainer Rastislav Trtik hat seinen Vertrag bis 2016 verlängert, es wird eine neue Halle gebaut und mit der OSPA (Ostseesparkasse) hat der HC Empor Rostock einen potentiellen Geldgeber, der „das große Abenteuer 1. Liga“ mitgehen möchte. Ein weiterer großer Wurf ist ihnen mit der Verpflichtung des ehemaligen Managers des THW Kiel, Uwe Schwenker, als Berater bei den Hanseaten gelungen. Übrigens hat man gegen den THW Kiel in der Vorbereitung vor 3.000 Zuschauern in der Stadthalle gespielt und nach einem 19:21-Pausenrückstand am Ende mit 33:45 verloren. 3.000 Zuschauer – tolle Einnahmen in der Vorbereitung! Beneidenswert!
Fünf Spieler haben den Verein verlassen und vier neue sind dazugekommen. Bei der Verpflichtung des Slowaken Lukas Gamrat und des Tschechen Jakub Zboril hat Trainer Trtik seine Connections zu unserem Nachbarland spielen lassen. Der Pole Sebastian Rumniak soll helfen, den Weggang von Gabor Langhans zu kompensieren. Natürlich haben die Rostocker mit der Verletzung von Tom Wetzel (doppelter Wadenbeinbruch) einen herben Rückschlag hinnehmen müssen. Es wurde allerdings mit der Ausleihe von Oliver Milde von den Füchsen Berlin sofort reagiert. Der 20-Jährige gab im ersten Spiel gegen die Eintracht Hildesheim einen guten Einstand und erzielte vier Tore. Der HC Empor Rostock hat einen Kooperationsvertrag mit den Füchsen aus Berlin und so wurde der Wechsel des Halblinken schnell möglich. Der Held des Tages war allerdings der Torhüter Jan Kominek, der teilweise klarste Chancen der Hildesheimer zunichtemachte. Rene Grunszka, der bereits in unserem Vorbereitungsspiel in Rostock (30:26) gute Leistungen anbot, zählte mit sechs Toren ebenfalls zu den besten Spielern. Fünfmal konnte sich der Grieche Vyron Papadopoulos in die Torschützenliste eintragen. Das Eigengewächs Florian Zemlin erzielte genau wie Neuzugang Oliver Milde vier Tore. Der aus Plzen stammende Roman Becvar spielte trotz muskulärer Probleme und wird auch heute wieder bei den Ostseestädtern auflaufen. Trainer Trtik setzt auf schnelles Laufspiel mit Konter, Konter, Konter – ermöglicht durch die offensive Abwehr. Die dazu nötige Athletik ist Hauptbestandteil im Rostocker Spielsystem. Das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff müssen wir versuchen zu unterbinden, um am Ende als Sieger vom Platz zu gehen. Wir hoffen auf ein faires und spannendes Spiel und natürlich auf den ersten Sieg in der 2. Handballbundesliga gegen den HC Empor Rostock!

Glück auf!

Rüdiger Jurke

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BeitragThema: Re: EHV Aue 2013/14 - 2. Bundesliga   Fr 11 Okt 2013 - 13:14

Verschlafener Start verhindert Punktgewinn zum Saisonauftakt
Aues Zweitliga-Handballer haben beim HC Erlangen ein respektables Ergebnis geschafft. Mit 26:27 (10:14) unterlag der EHV denkbar knapp. In der Partie war für die Gäste mehr drin.

Von Falk Weiss

Erlangen - Niemand anders als der erfolgreichste Torschütze in der Saisonvorbereitung des EHV Aue hat für die Erzgebirger die ersten bei- den Treffer im Spieljahr 2013/14 der 2. Handball-Bundesliga erzielt. Zum Auftakt am Sonnabend beim HC Erlangen setzte sich Marvin Sommer auf dem linken Flügel blitzschnell gegen die Abwehr durch und überwand auch Torhüter René Selke. Doch da stand es bereits 2:7 aus Sicht der Gäste, die sich in der Karl-Heinz-Hiersemann-Sporthalle einen denkbar schlechten Start leisteten. Am Ende hieß es nur noch 26:27.

"Das war wirklich ärgerlich, dass wir nicht von Anfang an an unsere Chance geglaubt haben. Diese Begegnung haben wir eindeutig in den Anfangsminuten verloren", schätzte Co-Trainer Stephan Swat kritisch ein. Andererseits präsentierten sich die Erlanger, die zum erweiterten Kreis der Favoriten für den Aufstieg zählen, gerade nach dem Anwurf in bester Verfassung. Während die Angreifer den Auer Kasten geradezu feuerwehrartig bestürmten und Torhüter Radek Musil kaum Abwehrmöglichkeiten ließen, baute die Hintermannschaft eine schier unüberwindliche Mauer auf, gegen die Aues Offensive nur selten geeignete Mittel fand, um sie zu überwinden. "Unsere Angriffsleistung war katastrophal, und die Deckung fand sich einfach nicht zusammen. In der ersten Halbzeit boten wir Anti-Handball. Ich bin sehr enttäuscht, wie wir in diese Partie gekommen sind", sagte Cheftrainer Runar Sigtryggsson.

"Für das Lob, später gut gespielt zu haben, können wir uns nichts kaufen. Das kann ich nicht mehr hören", so der Trainer. Er fordert mehr Willen und Cleverness von seinen Schützlingen, die den Rückstand bis zum Pausenpfiff nach zwischenzeitlich sechs Toren (7:13/23. Minute) mit 10:14 noch erträglich hielten und nach dem Seitenwechsel deutlich zulegen konnten.

Neben Sveinbjörn Petursson, der nun im Auer Gehäuse stand, konnte die Deckung der Erzgebirger Lücken immer besser schließen, obwohl die Kreise von HCE-Weltklassespieler Sebastian Preiß am Kreis nur selten einzugrenzen waren. Mitte der zweiten Halbzeit war das fränkisch-sächsische Derby dennoch wieder offen, als Kevin Roch mit seinem diesmal einzigen Treffer den Anschluss zum 19:20 (47.) erzielte. In den verbleibenden Minuten duellierten sich beide Mannschaften kämpferisch auf Augenhöhe. "Aber in dem offenen Schlagabtausch war es schmerzlich, dass unsere Chancenverwertung im Konterspiel oder im Eins-zu-Eins-Verhalten unbefriedigend war. Leider haben wir auch einen Strafwurf vergeben", ärgerte sich der Trainer, während EHV-Manager Rüdiger Jurke Optimismus versprühte: "Wir haben bewiesen, dass wir mithalten können, auch wenn sich, wie am Kreis, dringender Steigerungsbedarf zeigte. Es war trotzdem ein guter Auftakt auf ordentlichem Niveau. Ein Punkt wäre toll gewesen."

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Bildtext: Sebastian Preiß, 145-facher Nationalspieler, war mit Deutschland 2007 Weltmeister. Gegen den zu Saisonbeginn aus Lemgo nach Erlangen gewechselten Hünen hatte die Auer Abwehr regelmäßig das Nachsehen. - Foto: Klaus-Dieter Schreiter

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BeitragThema: Re: EHV Aue 2013/14 - 2. Bundesliga   Fr 11 Okt 2013 - 13:12

Saisonauftakt bietet gleich Tradition pur
Handball, 2. Bundesliga: Aue gastiert in Erlangen


Erlangen/Aue - Mit einem wahren Traditionsduell geht die Saison für die Handballer des EHV Aue in der 2. Bundesliga los. Auf keinen Verein trafen die Erzgebirger häufiger als auf den HC Erlangen. Da der heutige HC aus einer Fusion der ehemaligen Vereine HG und CSG hervorging, steigt heute, 20 Uhr die 43. Auflage jenes fränkisch-sächsischen Duells.

Traf man sich früher meist auf Augenhöhe, ist das diesmal etwas anders. Aue gibt den Ligaverbleib als Saisonziel aus, die Franken zählen zum Kreis der Vereine, die um den Aufstieg mitmischen. Das schiebt dem heutigen Gastgeber in der Karl-Heinz-Hiersemann-Sporthalle die Favoritenrolle zu. Aue also nur Außenseiter? Torhüter Radek Musil: "In dieser Liga muss sich jeder zurechtfinden und beweisen. Erlangen wird sicher oben mitspielen, aber das Team gleich zum Favoriten zu stempeln, ist sicher überzogen."

Der Tscheche ist zuversichtlich, in Franken vielleicht doch nicht zu verlieren. Dabei dürfte das Duell auf der Torhüterposition großen Anteil am Spielausgang haben. Zwar fehlt dem HCE der frühere Auer Keeper Andreas Bayerschmidt verletzungsbedingt, doch wurde mit Musils Landsmann Jan Stochl ebenfalls ein Meister seines Fachs verpflichtet.

Aus dem 17-köpfigen Kader des EHV können heute zwei Akteure nicht auflaufen. Neben Jan Faith, im Aufbautraining nach einem Achillessehnenriss, pausiert Neuzugang Bjarki Mar Gunnarsson nach einem Muskelfaserriss im rechten Arm. Vereinschef Lutz Lorenz spornt das Team an: "Wenn eine geschlossene Mannschaftsleistung gelingt, zu der jeder Einzelne beiträgt, sollten wir die Saison erfolgreich gestalten können. Das Spiel in Erlangen könnte ein guter Anfang werden." (wf)

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BeitragThema: EHV Aue 2013/14 - 2. Bundesliga   Fr 11 Okt 2013 - 13:11

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