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 Oberliga Sachsen 2011/12 20.Spieltag 25.03.12, 17.00* HVH Kamenz HSV Pulsnitz 35 :30

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BeitragThema: Re: Oberliga Sachsen 2011/12 20.Spieltag 25.03.12, 17.00* HVH Kamenz HSV Pulsnitz 35 :30   Fr 21 Dez 2012 - 10:22


M1: Die Kamenz-Pulsnitz-Partie bietet alle Facetten eines Derbys
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Apr 18

Das Ergebnis von 35:30 (12:13) ist für den HVH Anlass zu Freude und Ausgelassenheit und führt und beim HSV zu Niedergeschlagenheit.

Der Sonntag war schon ein ereignisreicher Tag in der Kamenzer Sporthalle am Flugplatz. Er bot mit dem Spiel zwischen den Lessingstädtern und den Pfefferkuchenstädtern all das, was ein Derby zu dem macht, was alle erwarten. Endlich war die Halle auch wieder einmal sehr gut gefüllt und so tolle Stimmung vorprogrammiert. Viele Pulsnitzer hatten sich unter die große Zuschauermenge gemischt, so dass der Gäste-Fanblock überschaubar blieb. Nicht nur die hatten damit gerechnet, dass aus diesem mehr als nur Stimmung zu erwarten war. Eigens für dieses Spiel hatten die Gastgeber ein Security-Unternehmen engagiert, um möglichen Problemen Herr zu werden. Einige Unbelehrbare, die eher beiden Vereinen damit schaden, provozierten einen Spielabbruch. Die geworfenen Papierrollen mögen zum Fußball gehören, aber nicht in die Hallen beim Handball. Zwischen der 47. und 48. Minute stand die Partie so auf des Messers Schneide und war minutenlang unterbrochen. Durch die Appelle von Tobias Liebschner seitens der Pulsnitzer und Raik Freudenberg und Alexander Milde von der Kamenzer Bank wurde die Spielfortsetzung erreicht, einige Randalierer aus dem Fan-Block eliminiert. Auch manch unqualifizierter Einwurf Kamenzer Fans gegen Pulsnitzer Spieler war nicht ganz astrein. Danach gewann wieder die sportliche Seite des Derbys ihre besseren Seiten. Immerhin hatten die Gäste bis dahin gut mitgespielt und zuvor schon zeitweilig die Partie bestimmt. Mit dem 24:24 hatten sie noch alle Siegmöglichkeiten. Die Kamenzer waren von Beginn an nie so richtig in Fahrt gekommen und die Gäste schlugen die feinere Klinge. In der siebenten Minute hatte der HVH lediglich ein Tor machen können, während der HSV bereits vier vorgelegt hatte. Bis zur Pause rannten die HVH-Männer einem Rückstand hinterher. Mehr als drei Tore Differenz konnte das Team von Andreas Lemke aber nicht wegziehen. So blieb die Partie immer auf Augenhöhe. Gleich nach dem Seitenwechsel holten sich Sven Schäfer und Edgaras Gudaitis erstmals die Führung. Von da an konnte sich kein Team mehr deutlicher absetzen. Beim 16:17, als noch 25 Minuten zu spielen waren, konnte Ronny Schäfer nochmals sein Gäste-Team in Front werfen. Danach legten die Kamenzer immer ein bis zwei Tore vor, während die Pulsnitzer umgehend wieder ausglichen. Erst ab der 50. Minute begannen die Gäste etwas zu wackeln. Zwar konnte nochmals ausgeglichen werden, aber bis zur 57. Minute baute der HVH den Vorsprung auf vier Tore aus. Bedauerlich, aber sportlich gesehen fair, passierte, was viele im Vorfeld erwartet hatten. Die Lessingstädter setzten für die Pulsnitzer das Liga-Stopzeichen und besiegelten deren Abstieg in die sechste Liga. Dass es gerade die Nachbarn waren, die das bewerkstelligten, ist für den HSV zwar tragisch, aber die möglichen Punkte für den Klassenerhalt wurden zuvor auch nicht eingefahren. Ob ein Sieg überhaupt gereicht hätte, bleibt bei dem Restprogramm gegen den Vierten Görlitz und den Sechsten Dresden ohnehin fraglich. Vor allem ein wieder toll aufgelegter Thomas Bauer im Gästetor hatte sein Team immer im Spiel gehalten. Ihm gebührt die Ehre, der beste Mann auf der Platte gewesen zu sein. Die Kamenzer Werfer scheiterten ein ums andere Mal an ihm. In einer umkämpften und auch von den jungen Schiris gut geleiteten Partie konnten zumindest die Gastgeber feiern. Auch für die zahlreiche Prominenz auf den Rängen war dieser Spieltag ein Erlebnis, wie es das oft nur bei Derbys gibt. Lange in Kamenz nicht erlebt, gab es in den letzten Minuten sogar wieder einmal Standing Ovations für die Schäfer, Freudenberg und Co. Sie hatten sich mit Engagement bis zum Abpfiff durchgebissen und nie von ihrer Linie abbringen lassen. Auch das Trainergespann konnte zufrieden sein, denn dem konnte eine taktisch reife Leistung bescheinigt werden. So war in Kamenz Freude pur angesagt, während Pulsnitz wieder für die Verbandsliga planen kann. Da das Team zusammenbleiben dürfte, können die Erfahrungen für die nächsten Jahre und einen möglichen Wiederaufstieg genutzt werden. Das wird dann ohne Trainer Lemke geschehen, der nach der Saison seine fünfjährige Aufbauarbeit beim HSV beenden wird.

Kamenz spielte mit: Schacht, Hedermann; Oswald (1), Schulz (4), Rudolph (1), Magister, Stankevicius (4/1), P. Freudenberg (5), Schädlich, Schäfer (10/1), Gudaitis (8/3) und Hübner (2/1).

Pulsnitz spielte mit: Bauer, Schuckelt; Häberer, Gneuß (1), Schäfer (7/4), Lüttke (1), Schwenke (1), Eppendorfer (6), Liebschner, Lauter, Schulze (5), Schöne (5) und Domko (4).

Stimmen der Trainer

Alexander Milde (Kamenz): „Insgesamt ist das Spiel nicht ganz so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt hatten. In der Anfangsphase wurde nicht das gemacht, was vorgegeben wurde. Wir hatten vorher schon geahnt, das Pulsnitz auch längere Zeit führen könnte. Wir haben deshalb gewartet und uns nie aus der Ruhe bringen lassen. Wir haben konsequent weiter gespielt und dann die Vorgaben umgesetzt. Vor allem die Überzahlen wurden nicht gerade clever gespielt, aber am Ende haben wir die Partie so wie gewollt runter gespielt. Damit sind die geplanten sechs Punkte eingefahren. Was noch kommt, ist eventuell Zugabe. Insgesamt war die Partie kampfreich, interessant, wenn auch nicht immer besonders schön.“

Andreas Lemke (Pulsnitz): „In der ersten Halbzeit haben wir ein starkes Spiel gemacht. In der zweiten Hälfte wurden wir konditionell durch Unterzahlen stark gefordert. Wir haben noch zu wenige Spieler mit individuellen Stärken, um die nötige Gegenwehr in Abwehr und Angriff auf die Platte zu bringen. Wir haben uns über das gesamte Spiel nie hängen lassen. In einigen Phasen hat die Eins zu Eins-Gruppentaktik nicht mehr so funktioniert wie in der ersten Hälfte. Da hatten wir taktisch klug gespielt und waren erfolgreich. Die Mannschaft kann sich noch weiter entwickeln. Der Wille dazu muss da sein. Der Mut der jungen Spieler ist sehr gut. Was fehlt, ist noch ein erfahrener, abgeklärter Spieler mit der nötigen Tempodosierung. Ansonsten gilt es vor allem, die Chancenverwertung zu verbessern.

Eberhard Neumann
Quelle: HP HSV Pulsnitz
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BeitragThema: Re: Oberliga Sachsen 2011/12 20.Spieltag 25.03.12, 17.00* HVH Kamenz HSV Pulsnitz 35 :30   Fr 21 Dez 2012 - 10:14


V-Vorbericht Heimspielwochenende 10./11. März
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Mrz 9

Die Pulsnitzer Abschiedstour beginnt nun zu Hause und soll für vergebene Chancen entschädigen

Sachsenliga. Vier Spiele, vier Siege, das wäre die Erfolgsformel für die Pulsnitzer Handballer in der laufenden Sachsenligasaison 2011/12. Um dem Abstieg noch entrinnen zu können, wären wenigstens fünf Punkte erforderlich. Dann darf Aue aber auch keinen Zähler mehr einfahren. Punkten die Erzgebirger wieder, dann wird es fast aussichtslos für die Mannschaft von Andreas Lemke. Einen wichtigen Schritt ließ die am letzten Wochenende gegen auch nicht überzeugende Zwönitzer aus. Nun kann erst einmal Reviernachbar Kamenz zur Sphinx werden. Der müsste am kommenden Wochenende in Aue gewinnen, damit die Pulsnitzer Chancen erhalten bleiben. Ein Sieg der Auer gegen die Lessingstädter würde die letzten Chancen auf den Klassenerhalt des HSV weiter schmälern. Eine Woche darauf wäre dann ein Sieg in Kamenz nötig, um erst einmal mit Aue gleichzuziehen. All das ist aber Makulatur, wenn nicht das nächste Spiel erfolgreich gestaltet wird. Und dazu empfangen die Pfefferkuchenstädter keinen Geringeren als den Tabellendritten Plauen. Noch vor einer Woche konnte von einer Partie auf Augenhöhe ausgegangen werden. Die Gäste für Sonntag um 16 Uhr hatten eine rabenschwarze Serie von drei Pleiten und einem Remis bei nur einem Sieg in Kamenz hinter sich. Am letzten Sonntag nun befreiten sie sich mit einem klaren 34:23-Sieg gerade gegen Aue. Damit kommt der Gast mit mehr Selbstvertrauen ausgestattet nach Pulsnitz, während die Gastgeber dem weiter hinterherlaufen. Eine mehr als hundertprozentige Steigerung ist vonnöten, soll die Hoffnung nicht ganz schwinden.

Ostsachsenliga. Die Pulsnitzer Frauen empfangen am Sonntag um 14 Uhr in eigener Halle mit den Bernstädterinnen den Vorletzten der Tabelle. Durch die eigene Spielpause Rang zwei verloren, soll dieser Platz wieder ins Visier genommen werden. Dazu ist eine konzentrierte Leistung im Oberland erforderlich, um den nächsten Sieg zu feiern. Da die Gästedamen in dieser Saison noch nicht viel gerissen und lediglich drei Punkte eingefahren haben, wäre alles andere als der Heimsieg mehr als indiskutabel. Gewarnt davor, dass die Gäste teilweise schwer zu bespielen sind, wurde Pulsnitz beim unnötigen Remis im Hinspiel. Das ist aber gleichzeitig auch Grund, etwas gut zu machen.

Ostsachsenklasse. In Eibau beim Spitzenreiter zuletzt verloren, Platz vier in der Tabelle, aber schon fünf Punkte Abstand zum Dritten, das ist die bisherige Bilanz der Pulsnitzer Männer-Zweiten. Toll in die Saison gestartet, ist der inzwischen scheinbar etwas die Luft ausgegangen. Verletzungen, Abstellungen an die erste Mannschaft und anderweitiger Spielerausfall waren neben schwächeren Partien Gründe dafür. Das soll im Heimspiel am Sonntag um 18 Uhr gegen Rietschen II wieder geändert und ins Positive gedreht werden. Gegen den Tabellenneunten, der sogar noch in Abstiegsgefahr ist, muss von Beginn an mit Konzentration und Übersicht für die nächsten zwei Zähler gekämpft werden. Mit eigenem Druck auf den Gegner kann dessen Zwangssituation hoffentlich positiv genutzt werden.



Weitere Ansetzungen

Ostsachsenliga MJB:

Pulsnitz/Oberlichtenau – Bernstadt 10.3.,14.15

Ostsachsenliga WJB:

Bischofswerda – Kamenz/Pulsnitz 10.3.,16.00

Westlausitzliga MJD (in Hoyerswerda):

Elbflorenz Dresd. – Pulsnitz/Oberlicht. II 10.3.,12.00

LHV Hoy. –Pulsnitz/Oberlicht. II 10.3.,14.00

Westlausitzliga WJE (in Radeberg):

Bischofswerda – Pulsnitz 11.3.,9.45

Pulsnitz – Radeberg II 11.3.,11.30



Eberhard Neumann
Quelle: HP HSV Pulsnitz
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BeitragThema: Re: Oberliga Sachsen 2011/12 20.Spieltag 25.03.12, 17.00* HVH Kamenz HSV Pulsnitz 35 :30   Fr 21 Dez 2012 - 1:21

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BeitragThema: Re: Oberliga Sachsen 2011/12 20.Spieltag 25.03.12, 17.00* HVH Kamenz HSV Pulsnitz 35 :30   Fr 21 Dez 2012 - 1:20

25.03.2012 - HVH Kamenz - HSV 1923 Pulsnitz





Die Kamenz-Pulsnitz-Partie bietet alle Facetten eines Derbys



Das Ergebnis von 35:30 (12:13) ist für den HVH Anlass zu Freude und Ausgelassenheit und führt und beim HSV zu Niedergeschlagenheit.



Der Sonntag war schon ein ereignisreicher Tag in der Kamenzer Sporthalle am Flugplatz. Er bot mit dem Spiel zwischen den Lessingstädtern und den Pfefferkuchenstädtern all das, was ein Derby zu dem macht, was alle erwarten. Endlich war die Halle auch wieder einmal sehr gut gefüllt und so tolle Stimmung vorprogrammiert. Viele Pulsnitzer hatten sich unter die große Zuschauermenge gemischt, so dass der Gäste-Fanblock überschaubar blieb. Nicht nur die hatten damit gerechnet, dass aus diesem mehr als nur Stimmung zu erwarten war. Eigens für dieses Spiel hatten die Gastgeber ein Security-Unternehmen engagiert, um möglichen Problemen Herr zu werden. Einige Unbelehrbare, die eher beiden Vereinen damit schaden, provozierten einen Spielabbruch. Die geworfenen Papierrollen mögen zum Fußball gehören, aber nicht in die Hallen beim Handball. Zwischen der 47. und 48. Minute stand die Partie so auf des Messers Schneide und war minutenlang unterbrochen. Durch die Appelle von Tobias Liebschner seitens der Pulsnitzer und Raik Freudenberg und Alexander Milde von der Kamenzer Bank wurde die Spielfortsetzung erreicht, einige Randalierer aus dem Fan-Block eliminiert. Auch manch unqualifizierter Einwurf Kamenzer Fans gegen Pulsnitzer Spieler war nicht ganz astrein. Danach gewann wieder die sportliche Seite des Derbys ihre besseren Seiten. Immerhin hatten die Gäste bis dahin gut mitgespielt und zuvor schon zeitweilig die Partie bestimmt. Mit dem 24:24 hatten sie noch alle Siegmöglichkeiten. Die Kamenzer waren von Beginn an nie so richtig in Fahrt gekommen und die Gäste schlugen die feinere Klinge. In der siebenten Minute hatte der HVH lediglich ein Tor machen können, während der HSV bereits vier vorgelegt hatte. Bis zur Pause rannten die HVH-Männer einem Rückstand hinterher. Mehr als drei Tore Differenz konnte das Team von Andreas Lemke aber nicht wegziehen. So blieb die Partie immer auf Augenhöhe. Gleich nach dem Seitenwechsel holten sich Sven Schäfer und Edgaras Gudaitis erstmals die Führung. Von da an konnte sich kein Team mehr deutlicher absetzen. Beim 16:17, als noch 25 Minuten zu spielen waren, konnte Ronny Schäfer nochmals sein Gäste-Team in Front werfen. Danach legten die Kamenzer immer ein bis zwei Tore vor, während die Pulsnitzer umgehend wieder ausglichen. Erst ab der 50. Minute begannen die Gäste etwas zu wackeln. Zwar konnte nochmals ausgeglichen werden, aber bis zur 57. Minute baute der HVH den Vorsprung auf vier Tore aus. Bedauerlich, aber sportlich gesehen fair, passierte, was viele im Vorfeld erwartet hatten. Die Lessingstädter setzten für die Pulsnitzer das Liga-Stopzeichen und besiegelten deren Abstieg in die sechste Liga. Dass es gerade die Nachbarn waren, die das bewerkstelligten, ist für den HSV zwar tragisch, aber die möglichen Punkte für den Klassenerhalt wurden zuvor auch nicht eingefahren. Ob ein Sieg überhaupt gereicht hätte, bleibt bei dem Restprogramm gegen den Vierten Görlitz und den Sechsten Dresden ohnehin fraglich. Vor allem ein wieder toll aufgelegter Thomas Bauer im Gästetor hatte sein Team immer im Spiel gehalten. Ihm gebührt die Ehre, der beste Mann auf der Platte gewesen zu sein. Die Kamenzer Werfer scheiterten ein ums andere Mal an ihm. In einer umkämpften und auch von den jungen Schiris gut geleiteten Partie konnten zumindest die Gastgeber feiern. Auch für die zahlreiche Prominenz auf den Rängen war dieser Spieltag ein Erlebnis, wie es das oft nur bei Derbys gibt. Lange in Kamenz nicht erlebt, gab es in den letzten Minuten sogar wieder einmal Standing Ovations für die Schäfer, Freudenberg und Co. Sie hatten sich mit Engagement bis zum Abpfiff durchgebissen und nie von ihrer Linie abbringen lassen. Auch das Trainergespann konnte zufrieden sein, denn dem konnte eine taktisch reife Leistung bescheinigt werden. So war in Kamenz Freude pur angesagt, während Pulsnitz wieder für die Verbandsliga planen kann. Da das Team zusammenbleiben dürfte, können die Erfahrungen für die nächsten Jahre und einen möglichen Wiederaufstieg genutzt werden. Das wird dann ohne Trainer Lemke geschehen, der nach der Saison seine fünfjährige Aufbauarbeit beim HSV beenden wird.



HVH Kamenz spielte mit:

Schacht, Hedermann; Oswald (1), Schulz (4), Rudolph (1), Magister, Stankevicius (4/1), P. Freudenberg (5), Schädlich, Schäfer (10/1), Gudaitis (8/3) und Hübner (2/1).



HSV 1923 Pulsnitz spielte mit:

Bauer, Schuckelt; Häberer, Gneuß (1), Sparta (1), Mager (4), Schäfer (7/4), Lüttke (1), Schwenke (1), Eppendorfer (6), Liebschner, Lauter, Schulze (5) und Domko (4).



Stimmen der Trainer



Alexander Milde (Kamenz):

„Insgesamt ist das Spiel nicht ganz so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt hatten. In der Anfangsphase wurde nicht das gemacht, was vorgegeben wurde. Wir hatten vorher schon geahnt, das Pulsnitz auch längere Zeit führen könnte. Wir haben deshalb gewartet und uns nie aus der Ruhe bringen lassen. Wir haben konsequent weiter gespielt und dann die Vorgaben umgesetzt. Vor allem die Überzahlen wurden nicht gerade clever gespielt, aber am Ende haben wir die Partie so wie gewollt runter gespielt. Damit sind die geplanten sechs Punkte eingefahren. Was noch kommt, ist eventuell Zugabe. Insgesamt war die Partie kampfreich, interessant, wenn auch nicht immer besonders schön.“



Andreas Lemke (Pulsnitz):

„In der ersten Halbzeit haben wir ein starkes Spiel gemacht. In der zweiten Hälfte wurden wir konditionell durch Unterzahlen stark gefordert. Wir haben noch zu wenige Spieler mit individuellen Stärken, um die nötige Gegenwehr in Abwehr und Angriff auf die Platte zu bringen. Wir haben uns über das gesamte Spiel nie hängen lassen. In einigen Phasen hat die Eins zu Eins-Gruppentaktik nicht mehr so funktioniert wie in der ersten Hälfte. Da hatten wir taktisch klug gespielt und waren erfolgreich. Die Mannschaft kann sich noch weiter entwickeln. Der Wille dazu muss da sein. Der Mut der jungen Spieler ist sehr gut. Was fehlt, ist noch ein erfahrener, abgeklärter Spieler mit der nötigen Tempodosierung. Ansonsten gilt es vor allem, die Chancenverwertung zu verbessern.



Eberhard Neumann
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BeitragThema: Re: Oberliga Sachsen 2011/12 20.Spieltag 25.03.12, 17.00* HVH Kamenz HSV Pulsnitz 35 :30   Fr 21 Dez 2012 - 1:20

23.03.2011 - Punktspielvorschau des HVH Kamenz





Das Hauptinteresse im Handball der Westlausitz fordert das Derby in Kamenz



Sachsenliga



Nun also treffen die Kamenzer und Pulsnitzer Nachbarn zum drittletzten Saisonspiel im Sachsenderby noch einmal aufeinander. Wenn am Sonntag um 17 Uhr in der Kamenzer Sporthalle am Flugplatz Anpfiff ist, dann stehen beide vor unterschiedlichen Aufgaben, die das Derby sicher überlagern werden. Gleich ist dabei, dass jeder gewinnen will. Für die Gäste scheint sich die allerletzte Chance auf den Klassenerhalt zu bieten. Dazu muss das aber erreichen, was letztlich in den vergangenen Partien nur selten gelang und lediglich drei Punkte brachte. Die wichtigen zwei Zähler müssen her, was der nicht wegzuwischende Anspruch des Teams von Trainer Andreas Lemke ist. Jeder weiß, dass der bis zuletzt nichts verloren gibt, aber dafür müssen seine Männer auch alles im Spiel selbst geben. Das alles zu verhindern, versuchen die Kamenzer ihrerseits, die ihren achten Tabellenplatz mit einem Sieg im vorletzten Heimspiel sichern wollen. Das Trainerduo Alexander Milde und Raik Freudenberg fordert von seiner Mannschaft bedingungslosen Einsatz bis zuletzt, um die Punkte zu behalten. Da zählen keine Freundschaften der Spieler untereinander und der oft gerühmte Nachbarschaftsgeist. Wer für sein Team aufläuft, der ist auch vollends für das gefordert. Ansonsten spricht einiges für den HVH. Da ist nicht nur das gewohnte Heimspielfluidum, auch wenn das zuletzt etwas zu wünschen übrig ließ. Dazu kommen neben der klar besseren Platzierung elf Punkte mehr auf der Habenseite. Vorstandsvorsitzender Robby Tenne ist seinerseits sehr optimistisch: „Zuerst erwarten wir uns fürs Derby eine volle Hütte. Trotz der Tabellensituation erhoffen wir uns ein gutes und vor allem spannendes Spiel. Pulsnitz hat auch nichts zu verschenken, was das Ganze interessant macht. Doch am Ende wollen wir wieder gewinnen.“ Unabhängig davon werden sich die Trainer beider Seiten ihre eigenen Vorstellungen und Pläne für das Spiel machen. Interessant wird, wer die besseren Karten zu nutzen weiß und ob deren Männer das besser umzusetzen verstehen. Spannend wird es ganz sicher, denn auch im Hinspiel begegneten sich beide auf Augenhöhe. Die Lessingstädter hatten da in letzter Sekunde das glücklichere Händchen und den knappen Erfolg auf ihrer Seite. Vielleicht schreibt auch diesmal die unberechenbare Seite des Sports ein neues Geschichtskapitel.



Ostsachsenliga



Im Vorspiel des Sachsenderbys empfängt die Kamenzer Reserve um 15 Uhr in eigener Halle den möglichen zweiten Absteiger Strahwalde. Da der noch Chancen auf den rettenden zehnten Rang sieht, braucht der jeden Punkt, was die Aufgabe für die Männer vom Trainerduett Guhr/Köhn nicht gerade einfacher macht. Die Hausherren sollten sich aber, ihrer individuell besseren Möglichkeiten sicher, zu einer geschlossenen Mannschaftsleitung aufschwingen. Dann dürfte auch gegen einen zu erwarten hoch motivierten Gegner alles mit dem nächsten Heimsieg möglich sein. Da die Gäste auch erst drei Punkte verbuchen konnten, sollten die auch in Kamenz nicht zum Aufstocken ihres Kontos kommen. Zugleich würden die Lessingstädter für die Bretniger Nachbarschaftshilfe leisten, denen dann nur ein Punkt zum Klassenerhalt reichte.



Westlausitzliga Männer



Nach dem eher überraschenden 27:23-Sieg der Kamenzer Vierten gegen Cunewalde III hat die gleich wieder spielfrei und kann sich auf die letzten Spiele vorbereiten. Gegen Cunewalde wurde endlich einmal gezeigt, dass das Team klar besser als der letzte Platz ist. Nun gilt es, in den letzten Spielen, doch noch die Rote Laterne abzugeben.



Sachsenliga männliche Jugend B



Für dieKamenzer ist das Experiment Landesliga bereits Geschichte. Nach dem letzten Saisonspiel am vergangenen Sonnabend zu Hause gegen Hartha konnte wie erwartet nicht noch einmal gepunktet werden. Dazu war der Gegner zu übermächtig, der immerhin punktgleich mit 24:4 Zählern auf gleicher Stufe wie Leipzig und Dresden an der Ligaspitze steht. Als Fazit können die Spieler von Tilo Hübner mitnehmen, einiges gelernt zu haben, was für die nächsten Jahre von Vorteil sein sollte. Auch wenn die allgemeinen Rahmenbedingungen nicht optimal waren, das beginnt beim Training, dem Kader und vielen anderen offenen Fragen, wurde der Letzte Tabellenrang vermieden. Die Einstellung und Leistung von Trainer und einigen Spielern ließen zumindest nichts zu wünschen übrig und sollten für die Zukunft ausgebaut werden.



Weitere Ansetzungen



Ostsachsenliga WJB:
(SH GS am Forst):

Kamenz/Pulsnitz – Löbau 24.3.,13.00

(SH am Flugplatz):

Kamenz/Pulsnitz – Sohland 25.3.,13.00

Ostsachsenpokal WJC:
(in Bischofswerda):

Kamenz – Radeberg 25.3.,14.00

SC Hoy. – Kamenz 25.3.,16.00



Eberhard Neumann
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BeitragThema: Re: Oberliga Sachsen 2011/12 20.Spieltag 25.03.12, 17.00* HVH Kamenz HSV Pulsnitz 35 :30   Fr 21 Dez 2012 - 1:18

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BeitragThema: Re: Oberliga Sachsen 2011/12 20.Spieltag 25.03.12, 17.00* HVH Kamenz HSV Pulsnitz 35 :30   Mi 19 Dez 2012 - 23:18

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BeitragThema: Re: Oberliga Sachsen 2011/12 20.Spieltag 25.03.12, 17.00* HVH Kamenz HSV Pulsnitz 35 :30   Mi 19 Dez 2012 - 23:18

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BeitragThema: Re: Oberliga Sachsen 2011/12 20.Spieltag 25.03.12, 17.00* HVH Kamenz HSV Pulsnitz 35 :30   Mi 19 Dez 2012 - 23:18

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BeitragThema: Oberliga Sachsen 2011/12 20.Spieltag 25.03.12, 17.00* HVH Kamenz HSV Pulsnitz 35 :30   Mi 19 Dez 2012 - 23:18

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