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 Oberliga Sachsen 2010/11 15.Spieltag 30.01.11, 17.00* HVH Kamenz LHV Hoyerswerda 25 :29

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BeitragThema: Re: Oberliga Sachsen 2010/11 15.Spieltag 30.01.11, 17.00* HVH Kamenz LHV Hoyerswerda 25 :29   Fr 11 Jan 2013 - 0:39

LHV-Fans entern Kamenzer Halle


"Lasst uns mal dafür sorgen, dass die Kamenzer heute einen rabenschwarzen Tag haben." Alle Vereinsmannschaften des Gastgebers hatten am Sonntag im Vorfeld des Sachsenligaspiels ihre Heimspiele deutlich verloren. So konnte unter anderem die LHV-Zweite bei ihrem 13 Tore-Kantersieg in der Hutberg-Stadt eine eigene 40 auf der Habenseite bejubeln. Die Stimmung im "ausverkauften" LHV-Block war jedenfalls schon vor den 60 Derbyminuten richtig euphorisch. Numerisch gegenüber den Kamenzern etwas in der Hinterhand hatten die Grün/Weißen aber in punkto Stimmungsmache die BSZ-Sporthalle am Flugplatz regelrecht geentert und in ihren Besitz genommen. Alles wartete schon sehnsüchtig auf den ersten Pfiff. Und was sie dann zu sehen bekamen, ließ so manchen sogar noch verwundert seine Augen reiben…

War es Regisseur Jens Schulz, der wohl sein bestes Spiel für die Zusestädter spielte; der sich auch nicht zu schade war, sich dem wie eine Dampfwalze anstürmenden Kamenzer Rico Rudolph in den Weg zu stellen, um ein Stürmerfoul zu erzwingen? Oder lag es an Conni Böhme, der zusammen mit Tobias Sieber im LHV-Mittelblock die Abwehr wieder zu dem machte, was sie vor dem Görlitz-Spiel war, ein nur äußerst schwer zu überwindendes Bollwerk? Vielleicht war es auch Nick Widera, der den Ball trotz mehrfacher Sonderbewachung siebenmal in die Maschen jagte? Was ist mit Geburtstagskind Robert Devantier, der seine rechte Seite klar dominierte und ebenfalls sieben Mal erfolgreich war? Oder Alexander Canbek mit seiner nach wie vor 100%igen Strafwurfquote? Vielleicht sogar die Rückkehr von Roy Kalweit nach dessen Verletzung? Was also war das große Geheimnis, weshalb der LHV im Vergleich zur Niederlage in der Vorwoche wie verwandelt agierte und die rund 200 Schlachtenbummler aus der Zusestadt in grenzenlose Ekstase versetzte?

Es war von jedem etwas. Das "Gesamtpaket LHV" passte einfach in diesem Spiel. Angetrieben von dem "Radau" auf der Tribüne dominierte der Gast die Hausherren über weite Strecken der Partie, wobei man aber auch sagen muss, dass die Kamenzer ebenfalls eine starke Leistung ablieferten und es dem Tabellenführer aus Hoyerswerda lange Zeit richtig schwer machten. In diesen 60 Minuten haben sie jedenfalls deutlich gezeigt, wieso sie in Glauchau und Plauen punkten konnten. Die Zusestädter mussten nach ausgeglichenen sechs Startminuten (3:3) jedenfalls gleich einem 3 Tore Rückstand (6:3/9.) hinterherlaufen, der beim 8:5 (12.) noch Bestand hatte. Dann schlugen Jens Schulz und zweimal Nick Widera zu (8:8/15.).

In dem Moment, wo Abwehrchef Conni Böhme sich zwei Minuten lang "erholen durfte", nutzte HVH Trainer Randolph Weyland die Möglichkeit, den immer mehr aufdrehenden LHV-Spielmacher Jens Schulz und den Top-Torschützen Nick Widera mittels Manndeckung aus dem Spiel zu nehmen. Als Ergebnis daraus wird wieder ein zwei Tore Vorsprung der Kamenzer im Protokoll festgehalten bleiben (10:8/17.), der letzte aber im weiteren Spielverlauf. Denn wieder komplett rissen die Zusestädter das Spiel jetzt endgültig an sich. Matthias Allonge stellte seine Mannschaft um, am 6-0 Abwehrriegel hielt der Coach aber weiterhin fest. Alexander Canbek kam für Steve Däumel, Ronny Eckert übernahm die Offensivaufgaben von Conni Böhme und Eric Zeithamel entschärfte den Strafwurf von Maik Buschhaus. Im Umkehrschluss nutzten Nick Widera, Tobias Sieber und Robert Devantier ihre Tormöglichkeiten, sodass der LHV in der 22. Minute erstmalig selbst mit 2 Toren (10:12) vorn lag. Wenn man aber eines bemängeln muss, dann ist es der Umstand, dass diese Führung nicht in die Kabine mitgenommen wurde. Chancen auf Zählbares waren auch weiterhin vorhanden, zumal die Kamenzer sich in den letzten sieben Minuten vor der Pause noch zweimal selbst dezimierten. Mit einem ausgeglichenen 13:13 wurden die Seiten gewechselt.

Nach der Pause taten die Zusestädter dass, was sie zuvor noch nicht richtig wahrgenommen hatten - sie haben sich Norman Komar im Kamenzer Gehäuse ausgeguckt und dessen "Schwachstelle" genutzt. Konnte der Schlussmann im ersten Durchgang noch so manches Wurfgeschoss mit seinen Armen wegfischen, war er nun gegen die flach geworfenen Bälle mehr und mehr nur noch zweiter Sieger.

Der LHV legte schnell 2 Tore vor und profitierte im weitern Verlauf der Partie insofern davon, dass er einen möglichen Ausgleich nicht mehr zuließ. Vielmehr gestatteten die Zusestädter den Hausherren nur noch zweimal das Erlebnis von 2 Toren in Folge; einmal, als Nick Widera 2 Minuten "brummte" (von 16:19 auf 18:19/43.) und einmal in den Schlusssekunden, als das Spiel schon längst entschieden war. Ansonsten wusste der LHV immer eine Antwort auf alles, was die Kamenzer auch versuchten. Als in der 49. Minute (20:23) Norman Komar seinen Kasten für Henry Schacht räumte, war dies noch einmal wie eine Initialzündung für die Zusestädter, war Komar doch der Kamenzer, der am ehesten hätte die Hoyerswerdaer noch einmal vor Probleme stellen können. So hieß es nun: Fast jeder Wurf ein Treffer. Mit dem 23:28 (58.) war die Entscheidung endgültig gefallen. Da hatten sich die lautstark feiernden LHV Fans aber schon längst von ihren Sitzen erhoben und die Kamenzer Sporthalle in ein Tollhaus verwandelt. Die Nummer eins der Lausitz kommt nach diesem 25:29 Auswärtssieg weiterhin aus Hoyerswerda. Es war der neunte Punktspielsieg in Folge auf fremdem Terrain… (MM)

Feiern können: Benjamin Reißky, Eric Zeithamel - Nick Widera (7), Robert Devantier (7/1), Tobias Sieber (6), Jens Schulz (3), Alexander Canbek (3/2), Conni Böhme (2), Ronny Eckert (1), Steve Däumel, Roy Kalweit, Alexander Miehle

Kamenz: Norman Komar, Henry Schacht - Thomas Wolf (Cool, Pascal Freudenberg (5), Danny Miehle (3), Sven Schäfer (3/1), Marcin Lewandowski (2), Jan Schulz (2), Raik Freudenberg (1), Rico Rudolph (1), Maik Buschhaus, Axel Herzog, Dennis Oswald

Gelbe Karten: LHV: 3+1, Kamenz: 1
Strafminuten: LHV: 10, Kamenz: 12 (inkl. "Rot" nach 3x2min für Rico Rudolph/57.))
Strafwürfe: LHV 3/4, Kamenz: 1/2Schiedsrichter: Patrick Fischer/Andreas Schüller (SG Nickelhütte Aue - DHB C-Kader)

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BeitragThema: Re: Oberliga Sachsen 2010/11 15.Spieltag 30.01.11, 17.00* HVH Kamenz LHV Hoyerswerda 25 :29   Fr 11 Jan 2013 - 0:38

Der LHV tritt in Kamenz an


Im Spiel eins nach der ersten Saisonniederlage müssen die Handballer des Sachsenliga-Tabellenführers LHV Hoyerswerda auswärts antreten. Im benachbarten Kamenz trifft die Mannschaft von Trainer Matthias Allonge auf den gastgebenden HV Haselbachtal. Anwurf ist am Sonntag in der Sporthalle am Flugplatz um 17.00 Uhr. Geleitet wird das zweite Ostsachsenderby in Folge vom Drittligagespann Patrick Fischer/Andreas Schüller aus Aue.

Die Männer von Randolph Weyland haben zu Saisonbeginn einen klassischen Fehlstart aufs Parkett gelegt. Nachdem sie im Auftaktmatch noch eine 7 Tore-Führung in Görlitz nur zu einem Teilerfolg nutzen konnten, ging die Heimpremiere gegen Glauchau mit 32:40 deutlich in die Hose. Es folgten drei Ein-Tor-Niederlagen gegen Plauen, in Hoyerswerda und gegen den HSV Dresden, sodass nach knapp einem Viertel der Saison unterm Strich mit 1:9 Punkten nur der 11. Tabellenplatz zu Buche stand. "Leider haben wir mit Sven Schäfer nur einen einzigen Linkshänder im Team." Verdeutlichte der die A-Lizenz vorweisen könnende Weyland damals eine Schwachstelle im Kamenzer Mannschaftsgefüge. Auch musste sich das Team aus der Lessingstadt erst noch finden, verließ bekanntlich mit Radim Vanek (Görlitz), Marek Velich (Cunewalde) und Stanislaw Kotulan (über Freiberg nach Chemnitz) gleich die komplette tschechische Troika den Verein. Maik Buschhaus (Elbflorenz Dresden), Rückkehrer Rico Rudolph (im Tausch für John Eppendorfer aus Pulsnitz gekommen) sowie junge Nachwuchsspieler wie Jan Schulz oder Dennis Oswald sollten die entstandenen Lücken schließen.

Mittlerweile haben sie die Trendwende geschafft und rangieren mit ausgeglichenem Punktekonto auf Rang 7 in der Tabelle. Ihre Saisonvorgabe, Platz drei bis sechs zu erreichen sollte durchaus noch machbar sein, haben sie doch nur 2 Minuspunkte mehr auf dem Konto, als der vor ihnen liegende EHV Aue 2. Selbstvertrauen haben die "Hutberger" zuletzt reichlich tanken können. Aus den letzten 4 Spielen holten sie 5 Punkte; alle gegen Mannschaften, die in der Tabelle vor den Kamenzern stehen. Aue geschlagen, als erste Mannschaft in Glauchau gewonnen und beim Zweiten HC Einheit Plauen ebenfalls einen Punkt mitgenommen. Nur gegen die starken Görlitzer leisteten sich die Haselbachtaler, wie auch die Zusestädter, eine knappe Heimniederlage mit zwei Toren.

Und nun kommt der Spitzenreiter aus dem benachbarten Hoyerswerda mit seinen vielen Fans und Trommeln nach Kamenz. "Für unsere Fans mag es das Derby sein. Für mich als Trainer ist es nur ein weiteres Spiel auf dem langen Weg zum erhofften Saisonziel." Versucht Matthias Allonge schon im Vorfeld die Emotionen zu bremsen. Denn Emotionen wird es wieder viele geben. Die halbe Halle wird Grün-Weiß tragen und die Zusestädter anfeuern, ganz besonders aber den "Dauerbrenner" in Hoyerswerdaer Diensten. Robert Devantier, der seit dem 19. November 2005 in den zurückliegenden 134 Punktspielen immer auf der Platte stand und nie fehlte, feiert am Sonntag in der Kamenzer Sporthalle seinen 28. Geburtstag! Eines seiner wohl besten Spiele gelang dem Linkshänder am 2. April 2006, als er mit seinen Toren am sonntäglichen Spielort den HVH quasi im Alleingang in die Knie zwang. Und auch im Vorjahr zündeten die Zusestädter ein wahres Feuerwerk, als sie gar die 40 auf die Anzeigetafel brachten. Erfolgreichster Werfer? Das war vor über 200 mitgereisten Fans ein gewisser Robert Devantier. Mach(t)s noch einmal… (MM)


Weiterhin im Einsatz sind folgende LHV-Teams:

Samstag 10:15 D2-Jugend - Radeberger SV
Samstag 11:45 C1-Jugend - BAW Leipzig 98
Samstag 13:30 B-Jugend - Radebeuler HV
Samstag 15:30 A-Jugend - SG Hartha/Leisnig
Samstag 17:30 3. Männer - SG Oberlichtenau 2

Samstag 12:45 Radeberger SV - F-Jugend (in Pulsnitz)
Samstag 13:30 HSV 1923 Pulsnitz - F-Jugend (in Pulsnitz)

Sonntag 10:00 E2-Jugend - Radeberger SV
Sonntag 13:00 E2-Jugend E - SG Pulsnitz/Oberlichtenau 2
Sonntag 14:00 C2-Jugend - TBSV Neugersdorf

Sonntag 11:30 SG Pulsnitz/Oberlichtenau - E1-Jugend (in Pulsnitz)
Sonntag 13:00 HVH Kamenz 3 - 2. Männer (in Kamenz)

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BeitragThema: Re: Oberliga Sachsen 2010/11 15.Spieltag 30.01.11, 17.00* HVH Kamenz LHV Hoyerswerda 25 :29   Do 20 Dez 2012 - 8:05

30.01.2011 - HVH Kamenz - LHV Hoyerswerda


Handball - Sachsenliga
(veröffentlicht am 31.01.2011)


Kamenzer halten dem Heimspieldruck nicht stand


HVH Kamenz
25

(13)
LHV Hoyerswerda
29

(13)


Das ostsächsische Dauerderby hatte wieder alles in sich, was es in den letzten Jahren zu bieten hatte. Nun könnte es aber auch das letzte für absehbare Zeit gewesen sein. Nicht nur mit der Heimniederlage brachten die Kamenzer die Hoyerswerdaer in eine komfortable Tabellenlage für den Aufstieg. Den direkten Verfolgern des LHV nahmen sie zuletzt drei Punkte ab und gaben ihre zwei Heimzähler her. Auch eine andere Weisheit erwies sich wieder als zutreffen: ‚Mit 25 oder weniger Toren kann man kaum ein Spiel gewinnen’. Dennoch war der größte Teil der Fans mit dem Spiel und dem Auftritt beider Mannschaften zufrieden. Auch ob des Sieges feierten natürlich die Gäste intensiver als die Gastgeber. Die zuletzt schon registrierte Reserviertheit des Kamenzer Publikums setzte sich trotz der letzten Erfolge wieder fort. Das scheint auch ein Grund für die zeitweilige Zerfahrenheit des HVH-Spiels zu sein. Um es besonders gut zu machen und dem Publikum ordentliche Leistungen, möglichst mit Siegen, zu präsentieren, scheinen sich die Freudenberg und Co. zu sehr unter Druck zu setzen. Auswärts besteht der nicht und da läuft es gleich noch besser. Zu Hause fehlt dann die nötige Unterstützung, auch wenn es nicht so läuft. Wohltuend war diesmal die besonders faire Atmosphäre, besonders auch auf dem Parkett. Trotz der dem Derby immer noch innewohnenden Brisanz kam es kaum zu unnötigen Nicklichkeiten und das Spiel stand im Vordergrund. So war bis weit in die zweite Hälfte hinein immer Spannung vorhanden und beide Teams boten eine ansehnliche Partie. Die erste Halbzeit dominierten die Gastgeber, während sich die Gäste in der zweiten mehr und mehr freimachen konnten. Vom Start weg führte der HVH und der LHV glich prompt aus. Nach dem 4:3 konnte ein Ball in der Abwehr abgefangen werden und Danny Miehle vollendete den Konter zum fünften Kamenzer Treffer. Den sechsten legte er kurz darauf nach, als nach links abgeräumt wurde. Auch zwei Minuten darauf hielt beim 8:5 noch der Drei-Tore-Vorsprung. Von da an schienen die Gastgeber schon wieder zu viel zu wollen und reifen damit Widera und Devantier auf den Plan, die stoisch sicher verwandelten. Bei den Einheimischen führten da gleich mehrere schlecht platzierte Würfe zu den schnellen Gegenangriffen. So kam in der 20. Minute das 10:11 nicht unerwartet. Auch der Ausgleich wurde schnell noch vergeben, was die Gäste nach der anschließenden LHV-Auszeit im Nachfassen mit ihrer Zwei-Toreführung bestraften. Die hielt fünf Minuten im meist erfolglosen hin und her bis zur HVH-Auszeit. Nach Wiederanpfiff netzte der erfolgreichste Kamenzer Werfer Thomas Wolf zum Anschluss ein. Das Drunter und Drüber in den zwei Schlussminuten nutzte Wolf in letzter Sekunde dann noch zum Ausgleich.
Somit begann nach dem Wechsel die Partie praktisch von neuem. Vom Wiederanpfiff weg erkämpfte sich nun der LHV mehr und mehr die Ball- und Spielhoheit, holte sich die Führung nach zwei Minuten zurück und gab sie nie mehr aus der Hand. Die Männer von Randolf Weyland kämpften unverdrossen weiter, aber nicht mehr so effektiv wie im ersten Durchgang. Letztmalig nach dem 18:19 durch den immer wieder an den Ketten zerrenden Pascal Freudenberg in der 43. Minute und in der 45. Minute bei Sven Schäfers 19:20 schafften sie den direkten Anschluss. Vor allem der Schütze des 19. Kamenzer Treffers musste überaus sauer sein, denn er bekam da einen der wenigen Pässe auf Rechtsaußen, den der auch sonst sichere Schütze verwandelte. Danach hing er wieder völlig in der Luft und konnte außer in der Abwehr nicht viel für den möglichen HVH-Erfolg beitragen, so wie es auf der anderen Seite auf seiner Position Robert Devantier vergönnt war. Die Zusestädter legten dann immer wieder drei Tore Abstand zwischen sich und die Lessingstädter, die sie auch nicht mehr als auf zwei Tore herankommen ließen. Die Gastgeber fanden nicht mehr die zwingenden Mittel, um die Partie in der Schlussphase noch drehen zu können. Ohne einen Schooter aus dem Rückraum mit einfachen Toren rannten sich die Lessingstädter immer wieder in der LHV-Abwehr fest. Es schien, sie konnten ewig weiterspielen, ohne den LHV noch vom Sieg abbringen zu können. Die vielen LHV-Fans standen wie ein Mann hinter ihrem Team, während schon in den letzten fünf Minuten die ersten Kamenzer Zuschauer gingen. Der HVH wird nun die dreiwöchige Pause nutzen, um sich zu regenerieren und auf die nächsten Aufgaben vorzubereiten.


HVH Kamenz spielte mit:
Schacht, Komar; Oswald, Ja. Schulz (2), Rudolph (1), Lewandowski (2), P. Freudenberg (5), R. Freudenberg (1), Wolf (Cool, Schäfer (3/1), Herzog, D. Miehle (3) und Buschhaus.


LHV Hoyerswerda spielte mit:
Zeithamel, Reißky; Däumel, A. Miehle, Sieber (6), Devantier (7/1), Eckert (1), Widera (7), Kalweit, Canbek (3/2) und Je. Schulz (3).


Die Meinungen der Trainer


Randolf Weyland (HVH):
„Das Spiel stand lange auf Messers Schneide, denn beide Teams waren hoch motiviert. Am Ende mussten Nuancen entscheiden.. Die besseren lagen beim LHV, der weniger Fehler machte und kompakter in der Abwehr auftrat. Es war zu erkennen, dass uns ein Rückraumspieler fehlt, wie ihn der Gast mit Widera, zuvor auch Görlitz mit Vogt und andere Teams besitzen. Wir müssen uns so jeden Angriff hart erkämpfen, was Stresssituationen hervorbringt, die zu den Fehlern führen. Es bleibt dabei, wir müssen weiter über personelle Verstärkungen nachdenken und diese vor allem auch rechtzeitig einbinden. Wir hatten beim Suchen des Abschlusses nicht die Abgebrühtheit, Ruhe und Geduld wie in den letzten zwei Wochen. Auch der hohe Erwartungsdruck, vor heimischem Publikum zu bestehen, brachte nicht den nötigen Erfolg. Die drei Wochen Pause werden uns gut tun. In der ersten gibt es ein reduziertes Programm. In der zweiten und dritten Woche wird wieder normal trainiert. Ich hoffe, das ist auch gut für die Regeneration meiner Spieler. Neben einem gemeinsamen Training mit den Oberlichtenauern gibt es ein Trainingsspiel am 22. Februar in Lübbenau.“


Matthias Allonge (LHV):
„Wir haben gewonnen, aber es war von vornherein klar, dass es kein einfaches Spiel würde. Immerhin hat sich der HVH in den letzten Spielen gut gefestigt. Es war so auch nicht so einfach wie in einem Heimspiel. Wir haben die Geduld bewiesen, die uns in den entscheidenden Situationen der zweiten Halbzeit zum Sieg verhalfen. Der Aufstieg ist damit leider noch nicht verbunden, denn wir haben noch schwere Spiele zu bestehen. Bevor nicht alles klar ist, reden wir nicht vom Aufstieg. Zuerst müssen wir vor allem unsere Heimspiele gewinnen. Wir stehen ansonsten zu sehr unter Druck. Dennoch ist heute ein kleiner Schritt nach vorn gelungen.

Eberhard Neumann
Quelle: HP HVH Kamenz
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BeitragThema: Re: Oberliga Sachsen 2010/11 15.Spieltag 30.01.11, 17.00* HVH Kamenz LHV Hoyerswerda 25 :29   Do 20 Dez 2012 - 8:04

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BeitragThema: Re: Oberliga Sachsen 2010/11 15.Spieltag 30.01.11, 17.00* HVH Kamenz LHV Hoyerswerda 25 :29   Do 20 Dez 2012 - 8:03

28.01.2011 - Punktspielvorschau des HVH Kamenz


Das Derby lockt in eine volle Halle





Sachsenliga

Nach den in diesem Jahr bereits drei absolvierten Begegnungen haben die Kamenzer HVH-Männer endlich wieder in die Erfolgsspur gefunden. Drei Punkte aus den letzten beiden Spielen hatte ihnen wohl kaum einer mehr zugetraut, noch dazu weil die auswärts liefen. Der Sieg in Glauchau und das Remis in Plauen sind schon Achtungszeichen von einer Mannschaft, die viele bereits abschreiben wollten. Trainer Randolf Weyland muss also einiges bewirkt und getan haben, damit der vorhandene Kader zu sich findet. In der Rückrunde wurde bisher nur das Ostsachsenderby gegen Görlitz verloren, aber mit zwei Toren Differenz erdenklich knapp. Nachdem die Neißestädter die letzte Partie beim Derby in Hoyerswerda mit zwei Toren Plus auch für sich entscheiden konnten relativiert sich die HVH-Pleite merklich.
Das alles kann nur gut für das nächst, das kommende Derby gegen den LHV Hoyerswerda am kommenden Sonntag sein. In der Heimhalle im BSZ am Flugplatz empfangen dann zu gewohnter Stunde um 17 Uhr die Weyland-Männer den aktuellen Spitzenreiter der Sachsenliga zum Derby. Die können nach den letzten Spielen und Ergebnissen sowie der knappen Hinspielniederlage mit breiter Brust vor eigenem Publikum auflaufen und versprechen den Fans und den zu erwartenden vielen Zuschauern nicht nur eine ordentliche Partie. Sie wollen es den Görlitzern gleichtun und den LHV bis zum Letzten fordern. Wenn sie wieder diszipliniert die Weylandschen Vorgaben erfüllen und mit mannschaftlicher Geschlossenheit und gleichzeitig der zusätzlichen Derbymotivation an die Sache herangehen, dann ist Spannung pur prophezeit. Das darf sich einfach niemand entgehen lassen. Zeitiges Kommen sichert die besten Plätze.





Verbandsliga

Nach der Formsteigerung gegen Pulsnitz verfielen die Männer der HVH-Zweiten wieder in ihr Verlustschema der Hinrunde und kassierten prompt eine Packung in Radebeul. Diesmal sind die Männer von Karsten Lüttke ebenfalls in einem Derby gefordert. In Sonntags-Vorspiel um 15 Uhr gegen Radeberg dürfte auch schon die Hütte wackeln, denn die deutlich besser platzierten Gäste wollen ebenfalls den nächsten Sieg holen. Beim Remis von 31:31 in der Bierstadt wurde wenigstens ein Zähler der bisher mageren vier Punkte eingefahren. Die nächsten zwei sind schon dringendst erforderlich, um bald vom Tabellenende wegzukommen. Lediglich noch acht Spiele stehen aus, um die jetzt schon vier Punkte Rückstand zum ersten Nichtabstiegsplatz zu verkürzen. Also gilt es, damit am Sonntag zu beginnen und auf die Hilfe der Fans zu bauen.





Ostsachsenliga

Die Kamenzer Dritte tritt am Sonntag vor den beiden höherklassigen Begegnungen in eigener Halle ab 13 Uhr an. Zu Gast ist diesmal im dritten Derby des Tages die Reserve der Hoyerswerdaer. Auch für HVH III gilt es zu punkten, um endlich ebenfalls die Rote Laterne loszuwerden. Doch gegen die inzwischen erstarkten Zusestädter wird gerade das ein sehr schweres Unterfangen. Das gute Spiel der Vorwoche mit Notbesetzung beim Favoriten Schleife sollte allerdings auch mit wieder optimalerer Besetzung als da mehr Selbstvertrauen geben. Noch ist alles drin und die jungen LHV-Männer sind mit Druck schnell aus der Bahn zu werfen.





Westlausitzliga

Die Vierte des HVH steht als vorletzter der Liga ebenfalls im Tabellenkeller. Damit sich das in naher Zukunft ändert, ist am Sonntag unbedingt ein Sieg beim Tabellennachbarn Steina erforderlich. Ab 10.45 Uhr in der Pulsnitzer Sporthalle ist so neben Kampfgeist vollste Konzentration gefragt. Zwei Punkte sind normalerweise Pflicht, auch wenn die Gäste im Tabellenstand damit noch nicht ganz erreicht werden.





Weitere Ansetzungen





Ostsachsenliga MJB:
Sagar – Kamenz 29.1.,13.00




Ostsachsenliga MJC:
Sagar – Kamenz 30.1.,11.30




Ostsachsenliga WJC:
Kamenz – Radeberg 30.1.,11.00




Westlausitzliga MJE:
Pulsnitz/Oberli. – Kamenz 30.1.,9.00

Eberhard Neumann
Quelle: HP HVH Kamenz
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BeitragThema: Re: Oberliga Sachsen 2010/11 15.Spieltag 30.01.11, 17.00* HVH Kamenz LHV Hoyerswerda 25 :29   Do 20 Dez 2012 - 8:03

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BeitragThema: Re: Oberliga Sachsen 2010/11 15.Spieltag 30.01.11, 17.00* HVH Kamenz LHV Hoyerswerda 25 :29   Di 18 Dez 2012 - 0:43


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BeitragThema: Re: Oberliga Sachsen 2010/11 15.Spieltag 30.01.11, 17.00* HVH Kamenz LHV Hoyerswerda 25 :29   Di 18 Dez 2012 - 0:42

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BeitragThema: Re: Oberliga Sachsen 2010/11 15.Spieltag 30.01.11, 17.00* HVH Kamenz LHV Hoyerswerda 25 :29   Di 18 Dez 2012 - 0:42

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BeitragThema: Oberliga Sachsen 2010/11 15.Spieltag 30.01.11, 17.00* HVH Kamenz LHV Hoyerswerda 25 :29   Di 18 Dez 2012 - 0:42

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Oberliga Sachsen 2010/11 15.Spieltag 30.01.11, 17.00* HVH Kamenz LHV Hoyerswerda 25 :29
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